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1. Verschlämmung bei schlechter Bodenstruktur

Verschlämmung
Die Destabilisierung von Bodenteilchen führt zur Verschlämmung. Diese kann als Vorstufe einer beginnenden Erosion gewertet werden. Treffen starke Niederschläge auf unbedeckten Boden, zerstören die auftreffenden Regentropfen die Bodenpartikel und so das Bodengefüge. Der Boden zerfließt und "dichtet" nach unten ab.
Folgen der Verschlämmung sind "Korkenzieher".
Schlechte Bodenstruktur führt zur Verschlämmung
Der verschlämmte Boden ist nicht mehr in der Lage, Wasser aufzunehmen. Das Wasser sammelt sich, beginnt zu fließen und strömt dem tiefsten Punkt des Geländes entgegen. Auf dem Weg dorthin bilden sich Rinnsale, die immer größer werden, bis ihre Masse und Kraft so gewaltig ist, dass Rinnen oder sogar Gräben in den Boden gerissen werden.
"Grabenerosion"
Deshalb gilt es, pflanzenbauliche Maßnahmen zu ergreifen, die einen offenporigen Boden erhalten oder fördern, damit das Wasseraufnahmevermögen des Bodens erhöht wird.

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