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Mietenschutz - Segeltechnik

Beschreibung der Segeltechnik bei Querabdeckung von Zuckerrübenmieten mit Vlies

Zunächst ist die Vliesrolle in Teilstücke von 10 m, bei einer 8 m breiten Miete besser 11 m Länge aufzuteilen. Dann werden zwei stabile, möglichst leichte Stangen von ca. 3,8 m Länge und ca. 3 cm Durchmesser benötigt. An einem Ende beider Stangen wird ein angespitztes Flacheisen wie ein Dorn angeschweißt.
Die einzelnen Vliesbahnen legt man nun an der Schmalseite der Rübenmiete in der Länge aus. Von beiden Seiten sticht jeweils eine Person das angespitzte Ende der Stange etwa 10 cm von der Außenkante entfernt in das Vlies ein. Der Abstand zwischen den Einstichstellen sollte 4 - 5 m Vlies betragen. Mit zwei Umdrehungen wird das Vlies um die Stangen gewickelt. Jetzt heben die beiden Personen das Vlies an und laufen jeweils auf einer Seite die Miete entlang, während das Vlies über die Rübenmiete segelt. An der gewünschten Stelle wird das Vlies auf die Rübenmiete abgelegt. Am besten wird mit der ersten Vliesbahn ganz an das äußerste Ende gelaufen, damit die folgenden Vliesbahnen besser direkt im Anschluss angelegt werden können.
Bei Mieten ab einer Länge von 50 m kann auch von beiden Schmalseiten kommend abgedeckt werden. Leichter Seiten- oder Gegenwind bereitet keine Probleme, Rückenwind sollte vermieden werden.
Beim Entfernen des Vlieses kann man sich die hohe Reißfestigkeit des Vlieses zu Nutzen machen. In eine Ecke des Vlieses wird ein Knoten gemacht und ein Strick oder eine Kette darumgelegt. Das andere Ende wird am Schlepper angehängt und das Vlies unter langsamem Anziehen von der Miete heruntergezogen. Sollte das Vlies am Boden festgefroren sein, muss es auf beiden Seiten zuerst vom Boden gelöst werden.

Mietenschutz Video

 (13.06.2003)
Beschreibung der Segeltechnik bei Querabdeckung von Zuckerrübenmieten mit Vlies
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