Archiv

Südzucker RohstoffportalBISZ-Apps

2014

Aktuelle Zuckerrübensortenergebnisse online

16. Dezember 2014

Die regionalen Sortenempfehlungen sowie die aktuellen und mehrjährigen Ergebnisse der Zuckerrübensortenversuche sind jetzt online. Hilfe bei der Sortenwahl bieten die beiden interaktiven Programme "Sortenspinne" und "Sorten-Rangfolge". Diese wurden um die nematodentoleranten Sorten erweitert. Welche Sorte auf Standorten mit Nematoden- oder Rhizoctoniabefall zu empfehlen ist finden Sie unter:

Damit wünschen wir Ihnen Frohe Weihnachten und alles Gute für das Jahr 2015!

Kuratoriumstagung 2015 in Kassel

12. Dezember 2014

Kuratoriumstagung am 14. Januar 2015 in Baunatal, Kassel
Das Kuratorium für Versuchswesen und Beratung im Zuckerrübenanbau, Ochsenfurt, lädt zur 41. Vortragstagung "Fortschritte im Zuckerrübenanbau" am Mittwoch, 14. Januar 2015, in der Stadthalle in Baunatal ein.
Künftige Rahmenbedingungen für Zucker und Rübe
Mit dem Ende der Zuckermarktordnung 2017 gilt es schon heute die Weichen für den Rübenanbau und die Zuckerproduktion zu stellen. Nur gemeinsam - Anbauer und Zuckerindustrie - kann es gelingen die Wettbewerbsfähigkeit zu steigern. Dr. Hans-Jörg Gebhard wird als Vorsitzender des Verbandes süddeutscher Zuckerrübenanbauer zusammen mit Dr. Thomas Kirchberg, Vorstand der Südzucker AG, die künftigen Rahmenbedingungen vorstellen.
Diesen und weitere interessante Vorträge erwarten Sie in Baunatal!

Kampagnedaten und Mietenschutz

3. Dezember 2014

Mietenschutz mit Vlies (Foto: Südzucker AG)
Die guten Erträge in diesem Jahr führen in allen Werken zu einer verlängerten Kampagne z.T. bis Mitte Januar. Die aktuellen Kampagnedaten der Südzucker-Werke zeigen im Vergleich der letzten Jahre etwas unterdurchschnittliche Zuckergehalte mit Werten zwischen 17,1 und 17,5 %, bei meist durschnittlichen Amino-N-, Natrium- und Kaliumgehalten. Die individuellen Werte werden zeitnah nach der Lieferung im Südzucker-Rohstoffportal bereitgestellt.
Alle abgedeckten Mieten sollten regelmäßig kontrolliert werden, insbesondere nach stärkeren Windböen. Nur bei komplett abgedeckten Mieten sind die Rüben vor Niederschlägen und stärkeren Temperaturschwankungen geschützt. Positiver Effekt bei der Verladung ist die bessere Erdabreinigung, wenn weniger Feuchtigkeit in der Miete ist.
  • Weitere Informationen zur Mietenabdeckung hier -->

EUF-Bodenuntersuchung - Herbstkampagne startet

31. Oktober 2014

EUF-Bodenprobe mit Etikett (Foto: Engler)
Anfang November startet die Analyse der EUF-Bodenproben im Justus-Liebig-Labor in Rain am Lech. Noch können Bodenproben als Nachzügler über das Südzucker-Rohstoffportal angemeldet werden. Unter dem Menüpunkt BGD können Sie neue Proben zur Bodenuntersuchung anmelden. Die eingegebenen Schlagdaten werden dann für den Etikettendruck automatisch übernommen.
Bei Fragen erhalten Sie weitere Infos bei Ihrer Rübenabteilung oder direkt beim Bodengesundheitsdienst (09331 91-481).

Ernte der Versuche in vollem Gange

15. Oktober 2014

Ernte der Versuchsrüben in Franken (Foto: Dr. Risser)
Parallel zur Praxis werden noch bis Ende Oktober knapp 6.000 Parzellen aus Exaktversuchen der süddeutschen Arbeitsgemeinschaften geerntet. Die Rüben aus Sortenversuchen, aber auch Düngeversuchen, Fungizidprüfungen, u.a., werden in Bigbags nach Ochsenfurt gebracht und dort in der Versuchsrübenaufbereitung gewaschen, verwogen, zu Brei verarbeitet und anschließend auf Inhaltsstoffe analysiert. Aus Gewicht und Qualität wird der bereinigte Zuckerertrag bestimmt. Die so gewonnenen Versuchsergebnisse bilden die Grundlage für unsere Beratung. Bereits im Dezember können Sie hier auf BISZ die aktuellen Sortenergebnisse nachlesen. Die Empfehlungen für Ihre Region finden Sie dann ab Januar in den regionalen Anbauinformationen der Arbeitsgemeinschaften.

Rübenkategorienrechner 2014 jetzt im Rohstoffportal

10. Oktober 2014

Verschaffen Sie sich immer einen aktuellen Überblick mit dem Rübenkategorienrechner
Ab sofort finden Sie im Südzucker-Rohstoffportal den Rübenkategorienrechner 2014.
Der Rechner zeigt die vorläufige Aufteilung Ihrer bisher gelieferten und untersuchten Rüben auf die einzelnen Rübenkategorien 2014 unter Berücksichtigung Ihrer übertragenen Rüben aus 2013. Das Planungstool finden Sie im Rohstoffportal unter "Rübenanbau" in der Rubrik "Wirtschaftlichkeit".

Beet Europe 2014 in Polen

30. September 2014

Beet Europe 2014 in Polen
Die internationale Maschinenvorführung "Beet Europe" findet am 2. Oktober 2014 von 9:00 bis 17:00 Uhr in Dobieszów im Süden von Polen statt. Die Veranstaltung steht unter dem Motto "Zuckerrüben in Europa - Tradition und Zukunft". Nach der offiziellen Begrüßung starten die Vorführungen der Erntemaschinen und Reinigungsladern am Vormittag. Bereits am Vortag werden die Maschinen unter vergleichbaren Praxisbedingungen getestet. Am Nachmittag schließt sich eine Demonstration verschiedener Geräte zur Bodenbearbeitung an.
Besuchen Sie die Südzucker Polska sowie zahlreiche Vertreter aus Züchtung und Pflanzenschutz an Ihren Ständen im Ausstellungszelt sowie die Vorführungen im Feld.
Weitere Informationen zur "Beet Europe" sowie den aktuellen Katalog finden Sie hier -->

Kampagne-Daten neu gestaltet

26. September 2014

Alle neun Südzucker-Werke haben mit der Verarbeitung begonnen. Die Ergebnisse der Qualitätsuntersuchungen von den einzelnen Werken können auf www.bisz.suedzucker.de unter Kampagne-Daten verfolgt werden. Das Online-Programm wurde komplett überarbeitet und zeigt nun neben den Werten der aktuellen Kampagne die Werte der zurückliegenden Jahre im Vergleich. Angaben zur äußeren Qualität Ihrer Rüben können Sie am Tag der Anlieferung im Rohstoffportal abrufen. Dort werden auch zeitnah die übrigen Qualitätsdaten bereitgestellt. Der neu eingerichtete Infoservice informiert Sie per E-Mail über neue Rübenlieferungen.

Optimierung der Nährstoffversorgung im Ökolandbau

18. September 2014

Forschungsprojekt von Justus-Liebig-Universität Gießen, Bioland-Beratung und Bodengesundheitsdienst 
In einem gemeinsamen Forschungsprojekt von Justus-Liebig-Universität Gießen, Professur für Organischen Landbau und der Bioland-Beratung soll die Nährstoffversorgung im ökologischen Landbau erfasst und die Düngeberatung optimiert werden.
Im Fokus steht dabei das Leistungsvermögen von Futterleguminosen, die bei Schwefelmangel eine bis zu 50% geringere Stickstofffixierung zeigen. Die daraus resultierenden geringeren Erträge wirken sich auch auf die nachfolgenden Kulturen aus. Der Bodengesundheitsdienst unterstützt das Projekt und untersucht die Böden auf Haupt- und Spurenelemente (P, K, Ca, Mg, B, N, S, Fe, Mn, Cu, Zn).
Sie sind ein ökologisch wirtschaftender Betrieb und möchten die EUF-Bodenuntersuchung nutzen? Dann melden Sie sich beim Bodengesundheitsdienst (Fax: 09331 91493) oder der Rübenabteilung in Ihrer Nähe.
Weitere Informationen zum Forschungsprojekt -->

Blattkrankheiten-Monitoring beendet

10. September 2014

Neben Cercospora als Haupterreger trat an einigen Standorten auch verstärkt Mehltau auf (Foto: Dr. Risser)
Mit den Bonituren in der letzten Woche wurde in den meisten Regionen das Blattkrankheiten-Monitoring beendet. Lediglich in den Einzugsgebieten Plattling und Rain wurde diese Woche noch eine Bonitur durchgeführt. Die letzten Ergbnisse sowie den Befallsverlauf auch rückblickend an den einzelnen Standorten finden Sie unter: Blattkrankheiten-Warndienst --> 
Insgesamt war der Befallsdruck mit pilzlichen Erregern in diesem Jahr deutlich niedriger als aufgrund des frühen Befallsbeginns und dem Witterungsverlauf erwartet wurde. Das Monitoring war hier eine wertvolle Entscheidungshilfe, um den optimalen Bekämpfungstermin zu finden.
Zum Ende des diesjährigen Blattkrankheiten-Monitorings möchten wir uns bei allen Beteiligten für die gute Zusammenarbeit bedanken!

Überdurchschnittliche Ernte erwartet -
Kampagne startet am 12. September in Plattling

3. September 2014

Für die bevorstehende Zuckerrübenkampagne 2014/15 wird nach aktuellem Stand der Zuckerrübenbestände und den Ergebnissen der Proberodungen eine überdurchschnittliche Ernte erwartet. Gründe hierfür sind die frühe Aussaat in diesem Jahr, eine aktuell gute Wasserversorgung auch in den Trockengebieten sowie insgesamt ein geringerer Befallsdruck mit Blattkrankheiten.
Die Verarbeitung der Rüben beginnt deshalb ca. 2 Wochen früher als im Vorjahr am 12. September 2014 im Werk Plattling. Die übrigen Zuckerfabriken werden den Kampagnebetrieb bis auf Wabern und Warburg kurz danach aufnehmen (siehe unten). Nach heutiger Planung wird die Rübenverarbeitung bis Anfang Januar 2015 laufen.
Kampagne-Beginn in den einzelnen Werken:
WerkAbnahmeVerarbeitung
Platling12.09.2014 (Fr)13.09.2014 (Sa)
Ochsenfurt13.09.2014 (Sa)15.09.2014 (Mo)
Offstein13.09.2014 (Sa)15.09.2014 (Mo)
Rain13.09.2014 (Sa)15.09.2014 (Mo)
Zeitz15.09.2014 (Mo)16.09.2014 (Di)
Brottewitz16.09.2014 (Di)17.09.2014 (Mi)
Offenau18.09.2014 (Do)19.09.2014 (Fr)
Warburg20.09.2014 (Sa)22.09.2014 (Mo)
Wabern24.09.2014 (Mi)25.09.2014 (Do)

Trockensubstanzbestimmung von Mais- und Grassilage für Biogas

2. September 2014

TS-Gehalt von Mais bei der Ernte ist entscheidend für die Methanausbeute (Foto: Mutzeck)
Entscheidend für den Energieertrag und die Bewertung von Mais- und Grassilage ist der Trockensubstanzgehalt (TS-Gehalt). Ideal sind Werte zwischen 28 und 35 % bei der Ernte. In diesem Bereich ist das Ertragsmaximum erreicht und die Silage liefert eine optimale Methanausbeute.
Der Bodengesundheitsdienst bietet den Service der TS-Bestimmung von Mais- und Grassilage an. Dies ist ein wichtiges Kriterium für Biogasanlagenbetreiber Häckselgut von Lieferanten zu messen und zu bewerten.
Sie haben Interesse an der Trockensubstanzbestimmung? Dann nutzen Sie den Service für EUR 9,80 zzgl. MwSt. Probenahmesets erhalten Sie über den Bodengesundheitsdienst oder Ihre Rübenabteilung.

Proberodung mit hohen Rübengewichten

19. August 2014

Proberodung bestätigt hohe Rübengewichte 
(Foto: Risser)
Ab der 31. Kalenderwoche werden alle zwei Wochen Proberodungen durchgeführt, um eine erste Einschätzung für die bevorstehende Ernte zu bekommen. Hierzu werden in jedem Werkeinzugsgebiet repräsentative Standorte ausgewählt.
Die ersten Ergebnisse zeigen deutlich überdurchschnittliche Rübengewichte. Zusammen mit dem eher verhaltenen Anstieg des Blattkrankheiten-Befalls und der guten Wasserversorgung in den meisten Regionen ist mit einer guten Ernte zu rechnen.

Mit Zwischenfruchtanbau Nematoden reduzieren!

7. August 2014

Zwischenfrucht: Senf
(Foto: Südzucker)
Ein wichtiger Aspekt beim Anbau einer Zwischenfrucht ist die Verminderung des Besatzes an Rübennematoden (Heterodera schachtii) im Boden. Nutzen Sie dafür eine nematodenresistente Senf- oder Ölrettich-Sorte.
Hinweise zu den aktuellen Sorten und pflanzenbauliche Tipps finden Sie hier -->
Der Zwischenfruchtplaner hilft Ihnen bei der Wahl der geeigneten Sorte je nachdem ob die Bekämpfung von Rübennematoden, der Erosionsschutz oder Umweltprogramme beim Zwischenfruchtanbau im Vordergrund stehen.

Düngung aktuell: Kalk und Phosphor

1. August 2014

Gefäßversuch von Holger Lemme, Institut für Zuckerrübenforschung Göttingen
Im Rahmen einer Doktorarbeit wurde untersucht, ob sich die Pflanzenverfügbarkeit von Phosphor bei Kalkung von Lössböden mit nahezu neutralem pH ändert. Die Untersuchungen erfolgten am Institut für Zuckerrübenforschung (IfZ), Göttingen, in Zusammenarbeit mit dem Bodengesundheitsdienst. Es zeigte sich, dass steigende Kalkgaben die lösliche und die leicht austauschbaren Phosphor Fraktionen erhöhten. Diese Fraktionen sind pflanzenverfügbar und werden durch EUF-P "erfasst". In den Untersuchungen konnte letztlich nachgewiesen werden, dass sich nach Kalkung die
P-Verfügbarkeit für die Pflanzen erhöht hat.
Weitere Informationen zur EUF-Bodenuntersuchung finden sie hier -->

Günstige Witterung für Cercospora und Co.

24. Juli 2014

Eine termingerechte Behandlung sichert Ertrag und Qualität 
Die aktuell feucht-warme Witterung ist ideal für die Ausbreitung von Cercospora. An einzelnen Standorten ist auch Mehltau oder Rost zu finden. Wichtig ist, dass die Erstbehandlung termingerecht beim Erreichen der Behandlungsschwelle durchgeführt wird. Kontrollieren Sie deshalb regelmäßig ihre Zuckerrübenschläge. Die Bekämpfungsschwelle von aktuell 5 % befallener Blätter gilt noch bis Ende Juli. Die mehrjährigen Versuchsergebnisse der Arbeitsgemeinschaften zeigen, dass die termingerechte Bekämpfung der Blattkrankheiten einen wesentlichen Beitrag zur Ertrags- und Qualitätssicherung leistet.

Zucker und Brot - Erlebnistour vom Boden bis zum Teller

17. Juli 2014

Interessierte Besucher an den Demoparzellen zu Zuckerrübe, Getreide und anderen Kulturen (Foto: Risser)
Im Rahmen der Nachhaltigkeitstage Baden-Württemberg zeigten das Landwirtschaftsamt Heilbronn, der Verband baden-württembergischer Zuckerrübenanbauer und die Südzucker AG wie moderne nachhaltige Landwirtschaft betrieben wird. Die gemeinschaflich organisierte Veranstaltung fand vom 10. bis 12. Juli auf dem Betrieb der Familie Hoffmann in Heilbronn-Frankenbach statt. Mehr als 1.000 Besucher, darunter ca. 500 Schüler konnten sich einen Einblick in umweltschonende Anbaumethoden verschaffen und sehen, wie damit qualitativ hochwertige und sichere Lebensmittel erzeugt werden.

"Blühende" Zuckerrübenfelder

9. Juli 2014

Blühstreifen an einem Rübenschlag bei Brottewitz (Foto: Fleischer)
Jeweils mehr als 10 Südzucker Anbauer aus den Einzugsgebieten der 9 süddeutschen Zuckerfabriken haben im Frühjahr im Rahmen des Pilotprojektes "Förderung der Biodiversität" am Rand ihrer Zuckerrübenschläge Blühstreifen angelegt. Diese stehen jetzt in voller Blüte, und sind nicht nur für das Auge eine angenehme Abwechslung in der Kulturlandschaft, sondern bieten Lebensraum für z.B. (Honig-) Bienen, Schmetterlinge und Käfer, dienen als  Brut- und Deckungsräume für Wildtiere und fördern Nützlinge wie z.B. Marienkäfer, Regenwürmer, Schwebfliegen und Laufkäfer.
Darüber hinaus binden die Pflanzen der Blühmischungen den im Boden vorhandenen freien Stickstoff und tragen durch Pflanzen- und Wurzelmasse zur Humusbildung bei.
Die Blühstreifen bestehen aus artenreichen Mischungen mit Sommerwicken, Sonnenblumen, Phazelia, verschiedene Kleearten, Tagetes und einigen mehr.

Bisher wenige Cercospora-Infektionen in Zuckerrüben

2. Juli 2014

Typisch für Cercospora ist ein rötlichbrauner Rand um die kleinen Flecken (Foto: Bauer ARGE Südwest)
Die aktuellen Boniturwerte zeigen bisher nur auf wenigen Monitoring-Standorten erste Cercospora-Infektionen. Lediglich an einigen Standorten in den Starkbefallsgebieten im Rheingraben, hessisches Ried und in Südbayern entlang der Isar ist der Schwellenwert von aktuell 5 % befallener Blätter erreicht. Hier wurden die Anbauer zur Kontrolle ihrer Flächen aufgerufen.
Anfangsbefall ist an weiteren Standorten vorhanden. Gefährdet sind vor allem Tallagen, Beregnungsflächen sowie Schläge in Nachbarschaft zu letztjährigen Rübenfeldern. Nach Niederschlägen in Kombination mit den hohen Temperaturen zum Wochenende sind die Bedingungen günstig für eine Ausbreitung der Blattkrankheiten.
Vorsicht aber vor einer Verwechslung von Cercospora mit bakteriellen Blattflecken (Pseudomonas). Diese treten bei starken Niederschlägen oder bei Gewittern mit Hagelschlag auf. Pseudomonas kann mit Fungiziden nicht bekämpft werden.

EUF-Bodenuntersuchung - Jetzt Proben ziehen!

30. Juni 2014

Mit der EUF-Bodenuntersuchung die Düngung optimieren
(Bild: Fischer, BGD)
Die EUF-Bodenuntersuchung hilft die Düngung an den jeweiligen Standort bestmöglich anzupassen. EUF ist damit Teil einer nachhaltigen landwirtschaftlichen Produktion.
Um das Stickstoffangebot richtig beurteilen zu können, ist der Zeitpunkt der Bodenprobenahme auf die Vorfrucht abzustimmen. Ein geeigneter Termin ist gegeben, wenn die Vorfrucht die Stickstoffaufnahme abgeschlossen hat. Dann ist ein Nährstoffgleichgewicht vorhanden, dass aussagekräftige Düngeempfehlungen erlaubt. Ungeeignet sind Probenahmen nach der Bodenbearbeitung oder Düngung.
Weitere Infos zur Bodenuntersuchung hier -->
Anmeldung ihrer Bodenproben online im Rohstoffportal -->

Viele Besucher am Bodenprofil auf den DLG-Feldtagen

25. Juni 2014

Großes Interesse am Bodenprofil (Foto: Bodengesundheitsdienst)
Großes Interesse fand auf den diesjährigen DLG-Feldtagen das Bodenprofil des Bodengesundheitsdienstes, das am Stand der KWS besichtigt werden konnte. Mit Themen zur Bodengenese, Wurzelentwicklung bei verschiedenen Zwischenfrüchten, die als Mischung das Bodenleben und die Bodenstruktur verbessern sowie Nährstoffe vor der Verlagerung bewahren, konnten Landwirte und Berater tiefe Einblicke auch unterhalb der Bodenoberfläche erhalten. Fasziniert waren die Gäste über die vielen Regenwurmgänge im Boden, die teilweise von Wurzeln durchzogen waren. Dies belegt die Bedeutung der Regenwurmaktivität für einen tätigen Boden. Im Mittelpunkt des Interesses konnte die Stickstoffmineralisierung im Boden und die Bedeutung des EUF-extrahierbaren Stickstoffs gezeigt werden. Nur mit der EUF-Methode wird das N-Mineralisierungspotenzial erfasst und standortbezogen für die Düngeempfehlung berücksichtigt. Darüber hinaus werden die Grundnährstoffe P, K, Kalk und Mg, Bor und Schwefel untersucht. Weitere Informationen zur EUF-Untersuchung finden Sie hier -->

Sortenleistungsvergleich: Feldaufgang 2014

18. Juni 2014

Feldaufgangsergebnisse 2014
Die aktuellen sowie die 3-jährigen Feldaufgangsdaten finden Sie hier:

Blattkrankheitenmonitoring gestartet - Schosser bekämpfen

17. Juni 2014

Schosser und Unkrautrüben rechtzeitig vor der Blüte entfernen (Foto: Dr. Risser)
In dieser Woche ist das diesjährige Blattkrankheiten-Monitoring im Einzugsgebiet der Zuckerfabriken Offstein, Plarttling und Rain gestartet. Insgesamt werden rund 200 Schläge im gesamten Gebiet der Südzucker AG wöchentlich auf das Auftreten von Blattkrankheiten untersucht. Ist die Schadschwelle an einem Standort erreicht, erhalten die Anbauer in den betroffenen Regionen einen Kontrollaufruf.
Aktuell ist noch kein bekämpfungswürdiger Befall aufgetreten.
In Regionen mit früher Aussaat wachsen die ersten Schosser und Unkrautrüben über die Bestände hinaus. Beseitigen Sie diese rechtzeitig vor der Blüte, um ein Aussamen und eine Vermehrung zu vermeiden. Weitere Infos zum Thema finden Sie hier -->

Starttermine Blattkrankheiten-Monitoring

11. Juni 2014

Die feuchte Witterung der letzten Wochen verbunden mit den aktuell sehr hohen Temperaturen sind optimale Bedingungen für die Ausbreitung von Blattkrankheiten wie Cercospora. Die Termine für den Start des Blattkrankheiten-Monitorings sind nachfolgend genannt:
KalenderwocheEinzugsgebiet der Rübenabteilung
25Offstein, Plattling, Rain
26Offenau, Wabern/Warburg
27Ochsenfurt
28Brottewitz, Zeitz

Für jedes Anbaugebiet werden von den Rübenabteilungen zeitnah Kontrollaufrufe ausgegeben. Aktuelle Meldungen finden Sie auch immer hier auf www.bisz.suedzucker.de

Hessischer Bauerntag: Ministerpräsident Bouffier besucht Informationsstand der Zuckerwirtschaft

10. Juni 2014

(Foto: Hessischer Bauernverband) Der hessische Ministerpräsident Volker Bouffier informiert sich zur Nachhaltigkeit im Zuckerrübenanbau
Der hessische Ministerpräsident Volker Bouffier und mehr als 400 Besucher konnten sich beim Hessischen Bauerntag in Gießen am 5. Juni 2014 von der Nachhaltigkeit des Zuckerrübenanbaus überzeugen. Der Schutz des Bodens mit Winterbegrünung, Mulchsaat, einem bedarfsgerechten Einsatz von Pflanzenschutzmitteln, u.v.m. sind Teil des weitreichenden Konzepts.
Die Untersuchung des Bodennährstoffgehaltes hat zu einer standortangepassten Düngung geführt.
Eine umfangreiche Versuchstätigkeit ist Grundlage der Beratung für den nachhaltigen Zuckerrübenanbau.
Die Aktivitäten rund um die Zuckerrübe wurden gemeinsam von Südzucker, Verband süddeutscher Zuckerrübenanbauer und Bodengesundheitsdienst präsentiert. 

5 000 RübenProfis - und kein Ende!

28. Mai 2014

5 000 Rübenanbauer nutzen den RübenProfi
Das Interesse an betriebswirtschaftlichen Auswertungen im Rübenanbau ist weiterhin groß. Jetzt hat sich der 5000. Teilnehmer gemeldet und kann seinen Rübenanbau unter ökonomischen Gesichtspunkten mittels RübenProfi[t] genauer unter die Lupe nehmen.
Sie sind noch kein RübenProfi[t]? - Dann wird's Zeit!
Nach der Kampagne erhalten alle RübenProfi[t]s einen betriebswirtschaftlichen Anbauervergleich auf der Basis Arbeits- und Direktkostenfreier Leistung, der einen anonymisierten Vergleich in der Region ermöglicht.
Einfach einloggen, ausprobieren und RübenProfi[t] werden!

Bodenuntersuchung auf Nematodenbesatz - Erste Ergebnisse

27. Mai 2014

Rübennematoden - weiße Zysten an den Wurzeln (Foto: Bauer)
Seit April läuft die Untersuchung auf Rübennematoden von Flächen für den Rübenanbau 2015. Die ersten Ergebnisse liegen vor. Bei einem bestätigten Hinweis auf Nematodenbesatz sollten entsprechende Bekämpfungsmaßnahmen durchgeführt werden.
Hierzu zählen u.a.:
Bei Interesse an der Untersuchung, kontaktieren Sie Ihre Rübenabteilung oder den Bodengesundheitsdienst.

Früher  Reihenschluss!

26. Mai 2014

Erste Bestände schließen die Reihen
(Foto: Risser)
Durch die überwiegend  guten Wachstumsbedingungen und ausreichende Niederschläge zeigten in der letzten Woche die ersten Schläge Reihenschluss.  Damit ist die Rübenentwicklung 2 bis 3 Wochen früher als im Vorjahr.
Im Einzugsgebiet der Zuckerfabriken Rain und Offstein haben bereits die Hälfte der Zuckerrübenbestände  die Reihen geschlossen.
Die Herbizidmaßnahmen sind zu über  90% abgeschlossen. Auf Flächen mit zum Teil spät aufgelaufenen Rüben steht die letzte Behandlung noch aus. Bisher ist der Schädlingsdruck noch relativ gering.
Hilfe beim Erkennen von  Krankheiten und Schäden finden Sie online unter: Krankheiten und Schäden -->

Abschlussbehandlung in Zuckerrüben - 3./4. NAK

20. Mai 2014

Bei Abschlussbehandlung Höchstmengen beachten!(Foto: Khabibrakhmanova)
Auf knapp 80 % der Flächen in der Südzucker AG ist die 3. NAK  abgeschlossen. Nach den z.T. ergiebigen Niederschlägen der letzten Wochen können nun die noch ausstehenden Abschlussbehandlungen durchgeführt werden.
Auf Flächen mit spät aufgelaufenen Rüben ist evtl. eine 4. NAK erforderlich, um die Unkräuter zu kontrollieren. Dabei müssen die für jedes Herbizid geltenden Höchstmengen und Behandlungshäufigkeiten eingehalten werden.  
Die meisten Herbizide dürfen in der Saison höchstens 3 Mal eingesetzt werden. Ist eine 4. Behandlung erforderlich, können Alternativprodukte zum Einsatz kommen. Diese werden im Herbinfo neben der Standardempfehlung in der entsprechenden Aufwandmenge angezeigt. Beachten Sie hierbei auch die Höchstmengen der einzelnen Wirkstoffe. Es dürfen z.B. maximal 250 g  Quinmerac (Goltix Titan, Rebell Ultra) pro Hektar und Jahr ausgebracht werden.
Weitere ausführliche Informationen finden Sie unter Pflanzenschutzmitteltabellen oder in den regionalen Herbizidempfehlungen.

Biorüben-Feldtag in Offstein - Fruchtfolge, Boden und Hacken im Fokus

12. Mai 2014

Demonstration einer kameragesteuerten Hackmaschine (Foto: Mehler, Südzucker AG)
Am 9. Mai 2014 fand der diesjährige Biorübenfeldtag in der Zuckerfabrik Offstein statt. Mehr als 30 Anbauer der Südzucker AG aus nah und fern sind der Einladung gefolgt. Neben aktuellen Informationen zum Saatenstand (Herr Adams, RA Offstein), gab es einen Fachvortrag zum Einfluss der Fruchtfolgegestaltung auf das Auftreten von Unkräutern (Herr Böcker, DLR Bad Kreuznach).
Sehr interessant war der Blick in die Tiefe zu Bodenstruktur und Bodenchemie am Bodenprofil des Bodengesundheitsdienstes (Herr Hetterich, BGD Ochsenfurt). Auf zwei Praxisbetrieben mit Biorübenanbau in der näheren Umgebung von Worms-Pfeddersheim wurden kameragestützte Hackmaschinen im Einsatz vorgeführt, u.a. von der Firma Kress. Die konsequente Unkrautbekämpfung entscheidet wesentlich über den Erfolg im Biorübenanbau.

Carbokalk im Ökolandbau zugelassen!

5. Mai 2014

Kalkauslieferung (Foto: Klein)
Carbokalk ist lt. EU-Öko-Verordnung zur Anwendung im Ökolandbau zugelassen.
Mittlerweile haben viele Ökoverbände ebenfalls ihre Richtlinien gelockert und die Anwendung von konventionellem Carbokalk in biologisch wirtschaftenden Betrieben zugelassen.
Wir empfehlen allen Bio-Betrieben die genauen Vorgaben zum Carbokalkeinsatz bei ihrer Kontrollstelle bzw. ihrem Anbauverband vor dem Einsatz zu erfragen.
Auskünfte über die aktuelle Verfügbarkeit von Carbokalk in Ihrer Region erhalten Sie als aktiver Rübenanbauer oder bereits registrierter Kunde direkt im Südzucker Rohstoffportal, oder am Info-Telefon ihrer zuständigen Rübenabteilung.
Weitere Infos finden Sie unter Carbokalk -->

Bodengesundheitsdienst auf Landesgartenschau in Deggendorf

30. April 2014

Flyer: EUF-Bodenuntersuchung
Seit wenigen Tagen ist die Landesgartenschau in Deggendorf eröffnet. Mit dabei ist der Bodengesundheitsdienst. Sie finden uns auf dem Gemeinschftsstand 19 im Regionalpavillon: Deggendorfer Land - so schmeckt der Garten und die Region.
Unter dem Motto: "Gesunder Boden = Geschmackvolle Früchte" wird die Nährstoffversorgung im Gemüsegarten und Möglichkeiten für eine angepasste Düngung im Hausgarten thematisiert.
Für die Einschätzung einer optimalen Düngermenge ist ein Gewinnspiel vorbereitet, bei der das Streubild von Düngersorten zu Tomaten und Salat dargestellt wird.

Stand der Rüben - Endlich Regen!

28. April 2014

App zu Unkrautbestimmung
In den meisten Regionen dürfte der Niederschlag der letzten Tage ausreichen, um die bis dahin noch trocken liegenden Pillen zum Keimen zu bringen.
Auf 70 % der Fläche haben die Rüben das 2 - bis 4 - Blattstadium und auf etwa einem Fünftel das 6 - bis 8 Blattstadium erreicht. Insgesamt wurden gut 300 Hektar umgebrochen.
Zu drei Viertel ist die 2. NAK durchgeführt.
Besteht Unsicherheit bezüglich vorhandener Unkräuter hilft unser Online-Programm zur Unkrautbestimmung oder auf dem Smartphone auch als App für Apple iOS, Android oder als Browserversion.

Rüben vielfach im 2 - bis 4 - Blattstadium

22. April 2014

Zuckerrübe im 4-Blattstadium
(Foto: Codrean)
Etwa 2/3 der Rüben befinden sich im 2 - bis 4 - Blattstadium. Der Frost zur Wochenmitte (bis -5°C) blieb ohne erkennbare Folgen. In Offenau, Offstein und teilweise auch Ochsenfurt liegen nach wie vor viele Pillen trocken. In den übrigen Regionen durch verbreiteten Niederschlag Entspannung. Auf der Hälfte der Flächen ist die 2. NAK ausgebracht.

Rübenschläge 2015: Jetzt auf Nematoden kontrollieren!

16. April 2014

Jetzt ist der richtige Zeitpunkt, um die Zuckerrübenflächen 2015 auf Nematodenbefall zu untersuchen. Mit dem Ergebnis lässt sich rechtzeitig bezüglich eventuell erforderlicher schadensmindernder Maßnahmen wie Zwischenfruchtanbau und Wahl der geeigneten Zuckerrübensorte planen.
Wenn Sie Interesse an der Untersuchung haben, kontaktieren Sie Ihre Rübenabteilung oder den Bodengesundheitsdienst. Sie erhalten dann alle weiteren erforderlichen Informationen.

Arbeitsgemeinschaft Franken "amtlich anerkannte Versuchseinrichtung"

15. April 2014

Arbeitsgemeinschaft Franken
Als zuständige Behörde hat die Bayerische Landesanstalt für Landwirtschaft mit Bescheid vom 10. April 2014 der Arbeitsgemeinschaft Franken die amtliche GEP - Anerkennung für die Zuckerrübe erteilt.
Die Arbeitsgemeinschaft Franken erfüllt damit die Vorgaben der Pflanzenschutzmittelverordnung für die Prüfung der Wirksamkeit von Pflanzenschutzmitteln.
Diese Anerkennung wird zukünftig auch für die anderen
Arbeitsgemeinschaften angestrebt.

Saatenstand: Rüben zu über 90% aufgelaufen

14. April 2014

Zuckerrübe im 2-Blattstadium
(Foto: Codrean)
Zwischenzeitlich sind über 90 % der Rüben aufgelaufen.
In Offstein befinden sich fast alle, in den übrigen Werkeinzugsgebieten zwischen ein und 50 % der Bestände im 2- bis 4- Blattstadium.
Auf rund einem Viertel der Fläche ist der Aufgang wegen Wassermangel ungleichmäßig.
Bisher wurden 130 Hektar aufgrund von Mäuse-, Schnecken- oder Tipulalarven-Befall umgebrochen.
Die erste NAK ist vielfach beendet. Auf etwa 5 % der Fläche ist bereits die 2. NAK erfolgt. Witterungsbedingt sollten blattaktive Wirkstoffe bevorzugt werden.
Eine Hilfestellung zur Wahl der richtigen Bekämpfungsstrategie gibt Ihnen:

Saatenstand: mehr als die Hälfte der Rüben aufgelaufen

7. April 2014

Aussaat 2014 in den Werksgebieten der Südzucker AG
Mehr als die Hälfte der Rüben befinden sich im Keimblattstadium, erste Bestände in Offstein und Rain bereits im 2 bis 4-Blattstadium.
Allerdings liegen viele Pillen trocken. Es fehlt überall Regen. Wegen Trockenheit vielfach keine Bodenwirkung der 1. NAK !! Vereinzelte Schäden durch Mäuse und Raupenfraß.
Der Aktuelle Saatenstand steht Ihnen wöchentlich unter folgendem Link zur Verfügung: 

Saatenstand: Rübensaat weitgehend abgeschlossen!

31. März 2014

Bis auf Restflächen war die Rübensaat Ende März in allen Regionen - außer Brottewitz abgeschlossen. Etwa 10 % der Rüben sind aufgelaufen, erste NAK's erfolgt.
Bei weiterhin überdurchschnittlichen Tagestemperaturen werden in den nächsten Tagen viele Rüben aufgehen.
Allerdings fehlt vielfach Regen!
Der Aktuelle Saatenstand steht Ihnen wöchentlich unter folgendem Link zur Verfügung:

HerbInfo 2014 jetzt online

28. März 2014

Die Aussaat der Rüben ist im Westen und Süden größtenteils abgeschlossen. Die als erstes gesäten Zuckerrüben werden in den kommenden Tagen auflaufen. Demnächst stehen hier die ersten Herbizidbehandlungen an.
Pünktlich zum Beginn der diesjährigen Herbizidsaison steht Ihnen das aktualisierte HerbInfo online zur Verfügung. HerbInfo unterstützt Sie bei der Auswahl von Pflanzenschutzmitteln und gibt Empfehlungen zur Aufwandmenge für einen sicheren Behandlungserfolg.

Zugabe von AmmonSulfatLösung (ASL) zu flüssigen organischen Düngern

26. März 2014

Ammoniumsulfatlösung (ASL) wird zum Teil organischen Düngern zugemischt. Der Ammoniumanteil erhöht die Stickstoffkonzentration in den organischen Düngern. Der Schwefelanteil sichert die Schwefelversorgung der Pflanzen ab. Je nach Mischverhältnis ergeben sich erhebliche Unterschiede im Gehalt an Stickstoff und Schwefel im ausgebrachten organischen Dünger.
Für eine sachgerechte und pflanzenbaulich abgestimmte Nährstoffversorgung der Pflanze empfehlen wir Mischungen zwischen ASL und organischen Düngern immer untersuchen zu lassen. Die Zugabe von ASL sollte in der Anmeldung vermerkt werden.
Ein Probenahmeset erhalten Sie von Ihrer Rübenabteilung oder vom Bodengesundheitsdienst (09331/91-481).

Saatenstand: Aktuell über 70% gesät

25. März 2014

Aussaat 2014 in den Werksgebieten der Südzucker AG
Insgesamt sind bereits über 70% der Zuckerrüben im Einzugsgebiet der Südzucker AG ausgesät. In Südbayern (Plattling und Rain) und im Südwesten (Offstein und Offenau) ist die Hauptaussaat bereits weitestgehend abgeschlossen, während im Norden (Warburg) und Osten (Brottewitz und Zeitz) noch weit über die Hälfte der Fläche zu säen ist. Auch die Niederschläge am Wochenende sind regional unterschiedlich stark ausgefallenen z.B. 3 mm im Gebiet der Zuckerfabrik Wabern und bis zu 23 mm im Gebiet Plattling. 
Für die Keimung des Rübensaatguts waren diese Niederschläge vielerorts dringend notwendig. Bis auf wenige Regionen sind die Böden ausreichend abgetrocknet, so dass die Saatbettbereitung und die anschließende Aussaat ohne Schadverdichtungen erfolgen können.
Der aktuelle Saatenstand steht Ihnen wöchentlich unter folgendem Link zur Verfügung:

Schnecken - Gefahr für kleine Rüben

20. März 2014

Schnecken rechtzeitig bekämpfen (Foto: Mutzeck)
Schnecken verursachen immer wieder erhebliche Schäden an jungen Rübenpflanzen. Besonders wenn die Wachstumsbedingungen nicht sehr gut sind, in kalten und vor allem nassen Frühjahren wenn die Rüben nicht recht wachsen wollen, sind Schnecken aktiv. Nicht in allen Regionen ist das Problem gleich groß. Die Gefahr wird in diesem Jahr dadurch erhöht, weil die Böden wenig krümelig sind und die Rübenäcker oft sehr schollig daliegen. Dies bietet den Schnecken gute Rückzugsmöglichkeiten. 
Eine Bekämpfung mit Schneckenkorn sollte auf jeden Fall dann erfolgen, wenn mehr als zwei Schnecken je qm festgestellt werden. Durch Auslegen von Schneckenfolien oder feuchten Jutesäcken kann das Auftreten von Schnecken leicht festgestellt werden.
Eine Schädigung der Rüben kann bereits unmittelbar nach der Keimung, schon vor dem Auflaufen der Rüben möglich sein. Dies ist besonders dann eine Gefahr, wenn das Saatbett sehr schollig ist. Bei erwartetem starken Befall muss u.U. schon kurz nach der Saat und möglicherweise, je nach Witterung, nach ca. vier Wochen auch noch eine zweite Behandlung durchgeführt werden.
Zum Einsatz kommen Metaldehyd- oder Eisen-III-phosphat- haltige Molluskizide. Das früher weit verbreitete Methiocarb-Mittel »Mesurol-Schneckenkorn« ist bei Zuckerrüben nicht zugelassen.

Zuckerrübenaussaat hat begonnen

12. März 2014

Saatbettbereitung - Auf ausreichende Abtrocknung des Bodens achten (Foto: Eva Mutzeck)
In dieser Woche herrschen fast flächendeckend frühlingshafte Temperaturen. Die Vegetation ist aufgrund des milden Winters deutlich voraus. Bereits in der letzten Woche wurden im Einzugsgebiet Offstein und Rain am Lech die ersten Zuckerrüben gesät. Die Aussaat beginnt damit deutlich früher als im letzten Jahr, vergleichbar zu 2012.
Noch sinken die Temperaturen in der Nacht deutlich ab und der Boden erwärmt sich nur langsam. Achten Sie bei der Saatbettbereitung auf eine ausreichende Abtrocknung des Bodens, damit Schadverdichtungen vermieden werden. Ziel der Saatbettbereitung ist es, für die Ablage der Rübenpille und die anschließende Keimung des Samens eine günstige Umgebung mit optimalem Bodenschluss zu schaffen.
Berücksichtigen Sie bei der Aussaatentscheidung die regionalen Witterungsbedingungen und Erfahrungen.

RübenProfi - Schlagdokumentation als Basis für betriebswirtschaftlichen Anbauervergleich

5. März 2014

RübenProfi - Schlagdokumentation und betriebswirtschaftlicher Anbauervergleich
Die RübenProfi-Schlagdokumentation als Basis für den betriebswirtschaftlichen Anbauervergleich ist online und steht im Rohstoffportal zur Verfügung. Dort finden Sie ganz aktuell die individuell berechnete Arbeists- und Direktkostenfreie Leistung für alle Teilnehmer am Rübenprofi 2013. Dabei wurden die Rübenlieferungen und der durchschnittliche Rübenpreis berücksichtigt. Sie haben nun die Möglichkeit die Kosten, Erlöse und Leistungen Ihres Rübenanbaus 2013 mit Ihrer Vergleichsregion und den 25 % Besten Ihrer Region zu vergleichen.
Sie sind noch kein RübenProfi? Dann nutzen Sie das kostenlose Angebot für den Anbau 2014. Die erfassten Schläge werden automatisch in den RübenProfi übernommen und es kann mit der Schlagdokumentation begonnen werden.
Parallel steht auch weiterhin die schriftliche Schlagdokumentation zum Download bereit. Sollten Sie den RübenProfi noch nicht kennen, probieren Sie ihn doch einfach mal aus. Er ist bequem, übersichtlich und einfach zu bedienen!

Sägeräte startklar machen

26. Februar 2014

Kontrollieren Sie ihr Sägerät für eine erfolgreiche Aussaat (Foto: Dr. Risser, Kuratorium)
Nutzen Sie die Zeit bis zur Aussaat, um ihr Sägerät startklar zu machen. Durch Verschleiß und Abnutzung werden die Säschare stumpf und breit. Ausgeschlagene Zellen verursachen stärkeren Bruch der Saatgutpillen und es kann zu Doppelbelegungen bzw. Fehlstellen kommen. Die Folge ist ein reduzierter Feldaufgang und damit verbundene Ertragseinbußen. Tauschen Sie deshalb rechtzeitig verschlissene Bauteile aus. Das Säschar sollte im Boden eine feine keilförmige Rille ziehen und die Pillen möglichst exakt  auf dem festen unbearbeiteten Bodenhorizont ablegen. 

Zuckerrüben-Liefervertrag 2014 online abschließen

20. Februar 2014

Zuckerrüben-Liefervertrag online im Rohstoffportal abschließen
Für das Anbaujahr 2014 können Sie den Zuckerrüben-Liefervertrag online im Südzucker-Rohstoffportal abschließen. Es ist kein Ausdruck erforderlich und Sie haben jederzeit die Möglichkeit Ihren Vertrag online einzusehen. Der Abschluss des Online-Vertrages ist bis zum 4. März 2014 möglich. Nutzen Sie diese papierlose Form zum Vertragsabschuss. Bei Fragen hilft Ihnen die Rübenabteilung vor Ort gerne weiter.

Bodenuntersuchung im Weinbau - Jetzt mit EUF

18. Februar 2014

Jetzt Proben nehmen für die EUF-Bodenuntersuchung im Weinbau (Foto: Bodengesundheitsdienst)
Wie im Ackerbau gilt auch im Weinbau: Die genaue Kenntnis der Nährstoffgehalte im Boden ist notwendig für eine gezielte und kostenoptimierte Düngung. Das Justus-Liebig-Labor in Rain wird im März vor allem die Böden aus dem Weinbau auf ihre Nährstoffgehalte untersuchen. Die ersten Proben sind bereits eingegangen und werden für die Analyse vorbereitet. Dazu werden die feldfeuchten Proben bei 40°C einheitlich getrocknet, anschließend gemahlen und auf 2 mm abgesiebt.
Winzer und Landwirte, die aktuell noch Bedarf an EUF-Bodenuntersuchungen haben, melden sich bitte umgehend bei Ihrer Rübenabteilung oder beim Bodengesundheitsdienst (09331/91-481). Die erforderlichen Unterlagen werden Ihnen dann direkt per Post zugeschickt.

Biorüben-Infotag in Hausen bei Würzburg: Märkte im Blick

12. Februar 2014

Informationsaustausch für die Biorübenanbauer (Foto: Ilashchuk, Südzucker AG)
Die Infoveranstaltung zum Biorübenanbau 2014 fand am 7. Februar im fränkischen Hausen/Fährbrück statt. Mit ca. 60 Teilnehmer war die Veranstaltung gut besucht. Es war eine gute Gelegenheit Aktuelles von der Südzucker sowie zur abgelaufenen Biokampagne 2013 und zur Anbauplanung 2014 zu erfahren. Aufgrund der momentan guten Versorgung mit Biozucker, muss der Anbau 2014 in der Fläche eingeschränkt werden.
Darüber hinaus gab es Informationen zu den aktuellen Marktentwicklungen bei Biolebensmitteln und speziell beim Biozucker. Für den Anbau sehr interessant waren zwei Gastvorträge zum Einsatz von Kompost sowie die Bedeutung von Schwefel im ökologischen Landbau.

Regionale Anbauinformationen 2014

5. Februar 2014

Foto: Anbauinformationen der Arbeitsgemeinschaften
Zum Start in das neue Zuckerrübenjahr stehen unter Downloads die aktuellen Anbauinformationen 2014 bereit. Die Ergebnisse basieren auf den praxisorientierten Feldversuchen der Arbeitsgemeinschaften.
Hier geht es zum Download der Anbauinformationen 2014 -->

Saatgutbestellung - Welche Sorte wählen?

29. Januar 2014

Zur Saatgutbestellung 2014 und zur Frühbestellung für den Anbau 2015 stehen die von den Arbeitsgemeinschaften, Verband und Südzucker empfohlenen Sorten zur Auswahl. Die interaktiven Programme "Sortenspinne" und "Sorten-Rangfolge" helfen dabei die passende Sorte zu finden. Auf Standorten mit Nematodenbefall oder bei Auftreten von Rhizoctonia ist der Anbau einer Sorte mit spezifischer Toleranz zu empfehlen.
Weitere Informationen unter:
Nutzen Sie auch die Möglichkeit zur Saatgutfrühbestellung 2015 und sichern Sie sich den 10 %-igen Rabatt. Alle Bestellungen können bequem im Rohstoffportal noch bis zum 10. Februar 2014 aufgegeben werden.
Anbauer von Biomasserüben haben die Möglichkeit Ihr Saatgut über Südzucker zu bestellen. Weitere Informationen unter -->

Anbauervergleich Kampagne 2013

22. Januar 2014

Anbauervergleich am Beispiel Bereinigter Zuckerertrag
Der Anbauervergleich für die Kampagne 2013 wurde aktualisiert. In einer tabellarischen Übersicht werden die Schläge des Einzelbetriebs und der Betriebsmittelwert dargestellt. Dieser kann mit den 25 % besten Betrieben einer Region sowie mit dem Werksdurchschnitt verglichen werden. Zudem sind die Ertrags- und Qualitäts- parameter grafisch dargestellt.
Der Anbauervergleich steht allen Rübenanbauern im Rohstoffportal unter "Rübenanbau", "Wirtschaftlichkeit" zur Verfügung.

40. Kuratoriumstagung in Worms mit gutem Besuch

20. Januar 2014

500 Besucher bei der Kuratoriumstagung in Worms (Foto: Dr. Risser, Kuratorium)
Die 40. Vortragstagung des Kuratoriums für Versuchswesen und Beratung im Zuckerrübenanbau fand am 15. Januar 2014 in Worms statt. Nachdem hier vor 40 Jahren auch die erste dieser in Süddeutschland »rotierenden« Kuratoriumstagungen abgehalten wurde, war die jetzige bereits die siebte im Verbandsgebiet Hessen-Pfalz. Der Vorsitzende des Kuratoriums, Dr. Fred Zeller, konnte dazu im Tagungszentrum »DAS WORMSER« in Worms rund 500 Teilnehmer begrüßen.
Referenten aus Forschung, der Praxis sowie der Politik informierten über aktuelle Themen rund um den Zuckerrübenanbau und politische Rahmenbedingungen. In den Vorträgen zu pflanzen- und ackerbaulichen sowie betriebswirtschaftlichen Aspekten wurden Anregungen und Hinweise für weitere Fortschritte zu einem wirtschaftlicheren und nachhaltigeren Zuckerrübenanbau gegeben.

Auf zur Kuratoriumstagung nach Worms

14. Januar 2014

Anfahrtsplan für das Wormser
Harald Bauer und Axel Siekmann von der Arbeitsgemeinschaft Südwest stellen die neusten Versuchsergebnisse zur Bekämpfung von Blattkrankheiten vor und berichten über Erfahrungen mit angepassten Schwellenwerten. Diesen und weitere interessante Vorträge können Sie auf der 40. Kuratoriumstagung erleben. Los gehts am Mittwoch 15. Januar 2014 um 9:00 Uhr im Tagungszentrum "Das Wormser", Rathenaustr. 11, 67547 Worms. Der Anfahrtsplan kann unter nachfolgendem Link heruntergeladen werden. Wir freuen uns auf Ihren Besuch!

Infoveranstaltung zum Biorübenanbau

13. Januar 2014

Zucker aus Biorüben von Südzucker
Am 7. Februar 2014 findet im Hubertushof Fährbruck in Hausen bei Würzburg eine Informationsveranstaltung zum Biorübenanbau statt. Alle Interessierten sind hierzu herzlich eingeladen. Merken Sie sich den Termin schon einmal vor.
Neben einem Rückblick auf die Biokampagne 2013 werden der Anbau 2014 und weitere aktuelle Themen rund um den Biorübenanbau und den Biozuckermarkt vorgestellt und diskutiert. Das Programm sowie weitere Infos finden Sie im Einladungsschreiben.

Ertragsreserven ausschöpfen - Nematoden in Schach halten

9. Januar 2014

Kuratoriumstagung am 15. Januar 2014 in Worms
Dr. Matthias Daub vom Julius-Kühn-Institut in Elsdorf beschreibt in seinem Vortrag auf der diesjährigen Kuratoriumstagung am 15. Januar 2014 in Worms wie mit dem seit über 100 Jahren in vielen Rübenanbaugebieten bekannten Rübenzystennematoden, Heterodera schachtii, umzugehen ist. Mit dem Anbau der heute verfügbaren leistungsstarken nematodentoleranten Zuckerrübensorten halten viele Anbauer dieses Problem für gelöst. Dabei wird oft vergessen, dass auch diese Sorten den Nematoden vermehren und in Abhängigkeit von der Besatzdichte an Nematoden mit Mindererträgen reagieren. Zur nachhaltigen Ertragssicherung sind also nach wie vor weitere Maßnahmen zur Verminderung der Nematodenbesatzdichte im Boden erforderlich.
Diesen und weitere interessante Vorträge erwarten Sie in Worms!

zum Seitenanfang