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2015

Kuratoriumstagung 2016 in Straubing

15. Dezember 2015

Kuratoriumstagung am 13. Januar 2016 in Straubing, Niederbayern
Das Kuratorium für Versuchswesen und Beratung im Zuckerrübenanbau, Mannheim, lädt zur 42. Vortragstagung "Fortschritte im Zuckerrübenanbau" am Mittwoch, 13. Januar 2016, in der Joseph-von Frauenhofer-Halle in Straubing ein.
Rübenanbau und Zuckererzeugung ab 2017
Das Ende der Zuckermarktordnung 2017 ist eine Herausforderung für den Rübenanbau und die Zuckerproduktion. Nur gemeinsam - Anbauer und Zuckerindustrie - kann es gelingen die Wettbewerbsfähigkeit zu steigern. Dr. Hans-Jörg Gebhard wird als Vorsitzender des Verbandes süddeutscher Zuckerrübenanbauer zusammen mit Dr. Thomas Kirchberg, Vorstand der Südzucker AG, die bisher getroffenen Vereinbarungen vorstellen und Perspektiven für den Anbau nach 2017 aufzeigen.
Diesen und weitere interessante Vorträge erwarten Sie in Straubing!

Endspurt im EUF-Labor

10. Dezember 2015

EUF-Bodenuntersuchung im Justus-Liebig-Labor in Rain a.L. (Foto: Dr. Horn, Bodengesundheitsdienst)
Das Justus-Liebig-Labor in Rain untersucht die Böden auf ihre Nährstoffgehalte nach dem EUF-Verfahren. Die ersten Düngeempfehlungen aus der "Herbstkampagne" sind verschickt. Nur Bodenproben, die noch bis Ende der Woche ins Labor geschickt werden, können in der laufenden Saison berücksichtigt werden. Später eingehende Bodenproben werden im März 2016 untersucht.
Bei Fragen zum Angebot des Bodengesundheitsdienstes wenden Sie sich an Ihre Rübenabteilung oder besuchen Sie unseren Internetauftritt.

EUF-Bodenuntersuchung im ökologischen Landbau

3. Dezember 2015

Effekt der Schwefeldüngung bei Futterleguminosen im Feldversuch (Foto: Dr. K. Becker)
Für Landwirte, die nach ökologischen Richtlinien wirtschaften, gibt die EUF-Bodenuntersuchung eine gute Übersicht zur Nährstoffversorgung ihrer Böden. Gerade die Futterleguminosen sind ein wichtiger Bestandteil ökologischer Fruchtfolgen und sollten daher optimal mit Nährstoffen versorgt werden. In einem gemeinsamen Projekt der Bioland-Beratung und der Universität Gießen geht es darum Nährstoffdefizite zu erfassen und Handlungsempfehlungen für den Betrieb zu erstellen.
Bei Fragen zum Angebot hilft Ihnen der Bodengesundheitsdienst oder die Rübenabteilung in Ihrer Nähe gerne weiter.

Reduzierte Probenahme: Neu in der Kampagne 2015

25. November 2015

Foto: Südzucker AG
Mit Beginn der diesjährigen Kampagne wurde die reduzierte Probenahme im süddeutschen Gebiet erfolgreich umgesetzt. In anderen Ländern Europas wird sie schon seit längerem durchgeführt. Durch die reduzierte Probenahme wird nicht mehr von jeder Rübenlieferung eine Probe gezogen, sondern stichprobenweise von einzelnen Lieferungen nach festgelegten Regeln. Dadurch können die Arbeitsabläufe in den Rübenhöfen effizienter gestaltet werden. Mit der vereinbarten Verfahrensweise wird sichergestellt, dass der Anbauerdurchschnitt für Qualitäts- wie auch Besatzwerte mit hoher Genauigkeit dem Wert bei vollständiger Beprobung aller Lieferungen entspricht. Für weitere Informationen lesen Sie die dzz Nr. 5, Oktober 2015, S.21. Gerne beantwortet Ihnen auch Ihre Rübenabteilung offene Fragen zur reduzierten Probenahme.

Hinweisschild zur Carbokalklagerung

18. November 2015

Hinweisschild zur Carbokalklagerung als Informationsquelle für die Bevölkerung (Foto: Klein)
Carbokalk ist ein wertvoller Kalkdünger, der bei der Zuckergewinnung in den Fabriken entsteht. Dieser wird während der Kampagne ausgefahren und am Feldrand zwischengelagert. Zur Aufklärung und Information der Bevölkerung hat Südzucker gemeinsam mit dem Kuratorium und dem Verband Süddeutscher Zuckerrübenanbauer (VSZ) ein Plakat entworfen, das die wesentlichen Fakten zu dem Produkt Carbokalk und die Notwendigkeit zur Zwischenlagerung erläutert.
Das Plakat steht für interessierte Landwirte hier auf der BISZ-Seite zum Download bereit. Einfach ausdrucken, einlaminieren und auf einem Holzbrett an Ihrer Carbokalkmiete aufstellen. Bei Bedarf können Sie auch über Ihre zuständige Rübenabteilung laminierte Plakate erstellen lassen.

Jetzt Jugendförderung sichern

29. Oktober 2015

Preisträger bei der Verleihung des Förderpreises 2015 durch Herrn Dr. Gebhard (Foto: Graber, VSZ)
Kinder von Rübenanbauern können bei der Jugendförderung Franken eine Förderung ihres Studiums beantragen. Gefördert werden Studiengänge in den Bereichen Agrarwissenschaften, Ernährung und Umwelt.
Die Jugendförderung Franken vergibt außerdem jährlich den Förderpreis der süddeutschen Zuckerwirtschaft. Mit diesem Preis werden Arbeiten honoriert, die wissenschaftliche Erkenntnisse zur Weiterentwicklung des Zuckerrübenanbaus bringen.
Die Antragstellung auf Studienförderung oder Förderpreis ist noch bis zum 15. November möglich!
Weitere Infos finden Sie hier -> (PDF, 248,84 KB)

EUF-Bodenuntersuchung - Herbstkampagne startet

27. Oktober 2015

Bodenproben können jetzt noch im Rohstoffportal angemeldet werden (Foto: Bodengesundheitsdienst)
Anfang November startet die Analyse der EUF-Bodenproben im Justus-Liebig-Labor in Rain am Lech. Noch können Bodenproben als Nachzügler über das Südzucker-Rohstoffportal angemeldet werden. Eine Anleitung für die Anmeldung von Bodenproben im Südzucker-Rohstoffportal finden Sie hier-->.
Unter dem Menüpunkt BGD können Sie neue Proben zur Bodenuntersuchung anmelden. Die eingegebenen Schlagdaten werden dann für den Etikettendruck automatisch übernommen.
Bei Fragen erhalten Sie weitere Infos bei Ihrer Rübenabteilung oder direkt beim Bodengesundheitsdienst (09331 91-481).

Kampagne-Daten und Lieferdaten online

16. Oktober 2015

Die Ergebnisse der Qualitätsuntersuchungen von den einzelnen Südzucker-Werken können auf www.bisz.suedzucker.de unter Kampagne-Daten verfolgt werden. Die Zuckergehalte sind aktuell erfreulich hoch und liegen in vielen Werken deutlich über 18%, wenn auch die Ertäge unterdurchschnittlich ausfallen.
Angaben zur äußeren Qualität Ihrer Rüben können Sie am Tag der Anlieferung im Rohstoffportal abrufen. Dort werden auch zeitnah die übrigen Qualitätsdaten bereitgestellt. Der Infoservice informiert Sie per E-Mail über neue Rübenlieferungen.

Pressschnitzel im Siloschlauch - Infoveranstaltung

24. September 2015

Tag der Schlauchsilage im Westerwald (Foto: DLR Westerwald-Osteifel)
Am Dienstag den 29.09.2015 findet im Landgasthof Westerwälder Hof, Zum Galgenberg 3, 57612 Helmenzen, eine Vortragsveranstaltung zu Schlauchsilagen statt. Frau Dr. Potthast berichtet über die Silierung von Presschnitzeln im Siloschlauch. Die Schlauchsilierung von Pressschnitzeln gewährleistet bei ordnungsgemäßer Anwen­dung einen schnellen Luftabschluss, eine ausreichende Verdichtung und damit einen schnellen, verlustarmen Gärverlauf für qualitativ hochwertige Silagen.

Hohe wissenschaftliche Auszeichnung für Dr. Fred Fürstenfeld

22. September 2015

Dr. Fred Fürstenfeld (links) bei der Verleihung der Sprengel-Liebig-Medaille durch den Präsidenten des VDLUFA Herrn Prof. Dr. Franz Wiesler (Foto: Martin Rex)
Der Verband der Landwirtschaftlichen Untersuchungs- und Forschungsanstalten, kurz VDLUFA, hat auf seinem Kongress in Göttingen Herrn Dr. Fred Fürstenfeld, Bodengesundheitsdienst GmbH Ochsenfurt, die Sprengel-Liebig-Medaille in Silber verliehen. Damit würdigt der VDLUFA seine Verdienste in Wissenschaft und Förderung der Landwirtschaft, wie der Präsident des VDLUFA Herr Prof. Dr. Wiesler in seiner Laudatio hervorhob. Über viele Jahre hat Dr. Fürstenfeld sich dafür eingesetzt, die Düngung zu Zuckerrüben und vielen weiteren Früchten zu optimieren, um die Wirtschaftlichkeit zu verbessern und gleichzeitig fruchtbare Böden zu erhalten.

Blattkrankheiten-Monitoring beendet - Kampagnestart Anfang Oktober

14. September 2015

Insgesamt geringer Druck mit Blattkrankheiten - auf einigen Standorten verstärkter Mehltaubefall (Foto: Dr. Risser)
Mit den Bonituren in der letzten Woche wurde das Blattkrankheiten-Monitoring beendet. Die letzten Ergbnisse sowie den Befallsverlauf auch rückblickend an den einzelnen Standorten finden Sie unter: Blattkrankheiten-Warndienst -->
Insgesamt war der Cercospora-Befallsdruck außergewöhnlich gering in diesem Jahr. Das Monitoring war hier eine wertvolle Entscheidungshilfe, um den optimalen Bekämpfungstermin zu finden.
Zum Ende des diesjährigen Blattkrankheiten-Monitorings möchten wir uns bei allen Beteiligten für die gute Zusammenarbeit bedanken!
Für die bevorstehende Zuckerrübenkampagne 2015/16 wird nach aktuellem Stand der Zuckerrübenbestände und den Ergebnissen der Proberodungen eine eher unterdurchschnittliche Ernte erwartet. Gründe hierfür sind die sehr ausgeprägte Sommertrockenheit in diesem Jahr, mit aktuell immer noch geringen Niederschlägen vor allem im Einzugsgebiet Ochsenfurt und Offstein.
Die Verarbeitung der Rüben beginnt deshalb in allen Zuckerfabriken der süddeutschen Zuckerwirtschaft ca. 3 Wochen später als im Vorjahr am 5. Oktober 2015. Nach heutiger Planung wird die Rübenverarbeitung bis Ende Dezember 2015 laufen.

TS-Bestimmung von Mais- und Grashäckselgut für Biogas

31. August 2015

TS-Gehalt von Mais bei der Ernte ist entscheidend für die Methanausbeute (Foto: Mutzeck)
Für Biogasbetriebe ist die Bestimmung der Trockensubstanz (TS) von Mais- und Grashäckselgut von Lieferanten ein wichtiges Kriterium den Energieertrag zu messen und zu bewerten. Ideal sind Werte zwischen 28 und 35 % bei der Maisernte. In diesem Bereich ist das Ertragsmaximum erreicht und die Silage liefert eine optimale Methanausbeute.
Der Bodengesundheitsdienst bietet den Service der TS-Bestimmung von Mais- und Grashäckselgut an.
Sie haben Interesse an der Trockensubstanzbestimmung? Dann nutzen Sie den Service für EUR 9,80 zzgl. MwSt. Probenahmesets und weitere Informationen erhalten Sie über den Bodengesundheitsdienst oder Ihre Rübenabteilung.

Beratungsinitiative "Mont Blanc" - Regionale Konzepte

23. Juli 2015

Foto: Südzucker AG
Sicherlich haben Sie in Ihrer Region schon von den vielfältigen Beratungsangeboten im Rahmen von "Mont Blanc" gehört, die Ihre Rübenabteilung in Zusammenarbeit mit dem Rübenanbauerverband, der ARGE, Landwirtschaftsämtern und anderen Institutionen im Jahresverlauf durchführt.
Aber welche Veranstaltungen werden in den anderen Regionen im Gebiet der Südzucker AG angeboten, wie wird Mont Blanc international bei den Konzerntöchtern umgesetzt oder warum gibt es das Konzernprojekt überhaupt? Antworten auf diese Fragen mit Berichten zu den unterschiedlichen Veranstaltungen finden Sie ab sofort auf bisz unter der Rubrik Anbau / Mont Blanc

Bestimmung der Bodenart mit EUF

17. Juli 2015

Bestimmung der Bodenart mit EUF (Foto: Bodengesundheitsdienst)
Die Kenntnis der Bodenart, d.h. die Zusammensetzung der Korngrößen-Anteile von Sand, Ton und Schluff, wird durch neue Anwendungsbestimmungen für die Ausbringung von Pflanzenschutzmitteln immer bedeutender.
Die bisherige Eingruppierung nach EUF in "leicht", "mittel" und "schwer" gemäß der Düngeverordnung wird nun erweitert auf 6 Stufen gemäß der LUFA-Klassifizierung (siehe Download).
Die EUF-Bodenuntersuchung erlaubt auf Basis der Kalium-Fraktionen und des Kalkgehalts eine sehr genaue Eingruppierung der Bodenart. Das bestätigen auch unabhängige Prüfungen der VDLUFA.
Die erweiterte Eingruppierung der Bodenart ist in den neuen EUF-Ergebnissen bereits enthalten und kann beim Einsatz von Pflanzenschutzmitteln berücksichtigt werden.

Blütenreichtum am Rübenfeld

15. Juli 2015

Blühstreifen am Rande von Zuckerrübenfeldern auch in Ihrer Region (Foto: Südzucker AG)
Im gesamten Einzugsgebiet der Südzucker AG haben die Rübenanbauer Blühstreifen am Rande von Zuckerrübenfeldern angelegt. Die Blühstreifen befinden sich an ausgewählten Standorten mit viel Publikumsverkehr. Aufgrund der zahlreichen positiven Rückmeldungen aus dem letzten Jahr wurde die Aktion deutlich ausgeweitet und die Saatmischung noch blühfreudiger gestaltet.
Zur Förderung der Biodiversität unterstützen Südzucker und die süddeutschen Rübenanbauerverbände die Anlage von Blühstreifen. Die Pflanzen sorgen entlang von Rad- und Wanderwegen am Rübenfeld für eine blütenreiche Artenvielfalt. Besonders Bienen und Schmetterlinge, aber auch verschiedene Käferarten fühlen sich in den blühenden Streifen am Wegesrand wohl.
Gekennzeichnet sind die Blühstreifen mit Schildern, die der Bevölkerung die Bedeutung erklären.
Weitere Informationen zur Saatmischung sowie eine Übersichtskarte mit allen Blühstreifen auch in Ihrer Region finden Sie hier -->

Blattkrankheiten und Schosser

9. Juli 2015

Blattkrankheiten jetzt genau beobachten!
In dieser Woche ist in allen Regionen der süddeutschen Zuckerwirtschaft auf über 200 Schlägen das Blattkrankheiten-Monitoring gestartet. Erster bekämpfungswürdiger Befall ist im Rheintal und in Südbayern rund um Plattling aufgetreten. Insgesamt ist der Befallsdruck aufgrund der bis zuletzt trocken-heißen Witterung aber noch gering. Die aktuell vorherrschenden Temperaturen bis 25 °C in Kombination mit ergiebigen Niederschlägen sind sehr günstige Infektionsbedingungen. Kontrollieren Sie deshalb regelmäßig ihre Schläge auf Blattkrankheiten. Bei dieser Gelegenheit sollten Sie auch aufgelaufene Schosser konsequent beseitigen. Weitere Infos unter:

Blattkrankheiten-Monitoring startet

23. Juni 2015

Die feuchte Witterung der letzten Tage sind gute Bedingungen für die Ausbreitung von Blattkrankheiten wie Cercospora. Die Termine für den Start des Blattkrankheiten-Monitorings sind nachfolgend genannt:
KalenderwocheEinzugsgebiet der Rübenabteilung
26Offenau, Offstein, Wabern/Warburg
27Ochsenfurt, Plattling, Rain
28Brottewitz, Zeitz

Für jedes Anbaugebiet werden von den Rübenabteilungen zeitnah Kontrollaufrufe ausgegeben. Aktuelle Meldungen finden Sie auch immer hier auf www.bisz.suedzucker.de
Für die anstehenden Fungizidanwendungen ist der optimale Zeitpunkt sehr entscheidend. Nutzen Sie die frühen Morgenstunden mit Taubildung und wenig Wind, um Abdrift zu vermeiden und die Fungizidwirkung zu verbessern. Für den Befallsbeginn in Ihrer Region gibt das Monitoring einen guten Überblick.

EUF-Bodenuntersuchung jetzt anmelden

17. Juni 2015

Die Bodenprobenanalyse beim BGD in Rain läuft rund um die Uhr (Foto: Bodengesundheitsdienst)
Die Nährstoffuntersuchung erfolgt im Justus-Liebig-Labor in Rain nach dem Elektro-Ultrafiltrationsverfahren (EUF). Bei diesem Analyseverfahren wird jede Probe auf Stickstoff, Phosphor, Kalium, Kalk, Magnesium, Bor und Schwefel untersucht. Zusätzliche Analysen auf Humus und Spurenelemente wie Mangan, Eisen, Kupfer und Zink werden auf Wunsch durchgeführt.
Die ersten Bodenproben sind bereits eingetroffen. Es können noch weitere Bodenproben im Südzucker-Rohstoffportal angemeldet werden. Einfach die Schlagdaten unter dem Menüpunkt BGD "neue Proben anmelden" eingeben. Die Etiketten mit den Probenahme-Utensilien werden über die Rübenabteilung ausgegeben oder direkt postalisch zugestellt.
Bei Fragen wenden Sie sich an Ihre Rübenabteilung oder den Bodengesundheitsdienst (09331-91481).

Unkrautbekämpfung - Ein Blick nach Frankreich

1. Juni 2015

Mehr als 800 Besucher bei Feldtag in Frankreich (Foto: Dr. Risser, Kuratorium)
Am 20. und 21. Mai veranstaltete das französische Rübenforschungsinstitut ITB in Tourny nordwestlich von Paris einen Feldtag zur Kombination chemisch/mechanischer Unkrautbekämpfung. Hintergrund ist das Ziel der französischen Regierung den Pflanzenschutzmitteleinsatz deutlich zu reduzieren (25% bis 2020 und sogar um 50% bis 2025).
In einem Demoversuch wurde die in Frankreich praxisübliche chemische Behandlung mit 4 Terminen im Nachauflauf verglichen mit Kombinationen aus chemischer und mechanischer Unkrautbekämpfung, wobei die beiden letzten Maßnahmen rein mechanisch bzw. kombiniert mit Bandspritze durchgeführt wurden.
Herbizideinsparungen bis zu 50% sind möglich. Allerdings bleibt das Risiko einer Spätverunkrautung vor allem in den Reihen bestehen, wenn keine Bandspritzung durchgeführt wurde.

Rübenschläge 2016: Jetzt auf Nematoden untersuchen

21. April 2015

Rübennematoden - weiße Zysten an den Wurzeln (Foto: Bauer)
Der Rübennematode (Heterodera schachtii) gehört im Zuckerrübenanbau zu den wichtigsten tierischen Schaderregern. Jetzt ist der richtige Zeitpunkt, um die Zuckerrübenflächen 2016 auf Nematodenbefall zu untersuchen.
Mit dem Ergebnis lässt sich rechtzeitig bezüglich eventuell erforderlicher schadensmindernder Maßnahmen wie Zwischenfruchtanbau und Wahl der geeigneten Zuckerrübensorte planen.
Wenn Sie Interesse an der Untersuchung haben, kontaktieren Sie Ihre Rübenabteilung oder den Bodengesundheitsdienst. Sie erhalten dann alle weiteren erforderlichen Informationen.

Unkrautbekämpfung - 1. NAK steht an

16. April 2015

Feldaufgang über Zählstrecken kontrollieren (Foto: Dr. Risser, Kuratorium)
Aktuell sind 98 % der Zuckerrüben gesät. Bis auf Brottewitz und Warburg ist in den meisten Regionen die Aussaat abgeschlossen und damit etwa eine Woche später als im letzten Jahr (Saatenstand -->).
Teilweise gibt es Probleme mit Verkrustung. Hier sollten Zählstrecken angelegt werden, um die Entwicklung der Bestandesdichte zu beobachten. Optimal sind 80 - 95 Tsd. Pflanzen/ha (Bestandesdichte bestimmen -->).
Über die Hälfte der gesäten Rüben befinden sich bereits im Keimblattstadium. In dieser Woche ist vielerorts die 1. NAK einzuplanen. Hilfestellung zur Wahl der richtigen Bekämpfungsstrategie gibt Ihnen

Carbokalk für den Sommer jetzt bestellen!

31. März 2015

Carbokalk fördert die Bodenstruktur und kann direkt bei der Zuckerfabrik bezogen werden (Foto: Klein)
Kalk ist einer der Grundnährstoffe für Pflanze und Boden. Dabei hat Calcium für die Bodenstruktur eine größere Bedeutung als für die Ernährung der Pflanze. Er sorgt für eine Verbindung der Tonminerale und Humusteile miteinander und bildet eine stabile Krümelstruktur (Ton-Humus-Komplex). Dadurch werden der Luft- und Wasserhaushalt optimiert.
Für die Sommerstreuung besteht in einigen Werken noch die Möglichkeit Carbokalk zu bestellen. Ob in Ihrer Region noch Carbokalk verfügbar ist, erfahren Sie direkt im Rohstoffportal, bei Ihrem zuständigen SRS-Betreuer, Ihrem Vertrauensmann oder in Ihrer Rübenabteilung. Diese werden Sie über den Start der Carbokalkbestellung zur Kampagne 2015 rechtzeitig informieren.

Saatenstand: Aktuell über 80% gesät

24. März 2015

Gute Bedingungen bei der Aussaat im Einzugsgebiet Offstein (Foto: Mutzeck)
Insgesamt sind bereits über 80% der Zuckerrüben im Einzugsgebiet der Südzucker AG ausgesät. In Bayern (Ochsenfurt, Plattling und Rain) und im Südwesten (Offstein und Offenau) ist die Hauptaussaat bereits weitestgehend abgeschlossen, während im Norden (Warburg) und Osten (Brottewitz und Zeitz) noch weit über die Hälfte der Fläche zu säen ist. Im Vergleich der Jahre war der Beginn der Aussaat in der zweiten Märzwoche etwas später als im Vorjahr, aber deutlich früher als im langjährigen Mittel. Die meisten Rüben wurden im Laufe der letzten Woche gesät.
Bis auf wenige Regionen sind die Böden ausreichend abgetrocknet, so dass die Saatbettbereitung und die anschließende Aussaat ohne Schadverdichtungen erfolgen können.
Der aktuelle Saatenstand steht Ihnen unter folgendem Link zur Verfügung:

Nährstoffvergleich inklusive Humusbilanz einfach erstellt

12. März 2015

Nährstoffvergleich als Service des Bodengesundheitsdienst, Ochsenfurt
Die Düngeverordnung (DV) schreibt vor, dass für die Hauptnährstoffe Stickstoff und Phosphat jährlich Nährstoffvergleiche zu erstellen sind. Dabei werden die ausgebrachten Nährstoffmengen den abgefahren Nährstoffmengen gegenübergestellt. Über- oder Unterversorgung ist somit leicht zu erkennen.
Der Bodengesundheitsdienst nutzt ein EDV-gestütztes Programm zur Berechnung des Nährstoffvergleichs und liefert gleichzeitig die Humusbilanz nach Cross-Compliance. In der Humusbilanz werden Zufuhr und Abbau der organischen Substanz gegenübergestellt. Der Humussaldo sollte möglichst ausgeglichen sein.
Ein Anmeldeformular sowie ein Merkblatt mit Tipps zum Ausfüllen gibt es zum Herunterladen und Ausdrucken. Bei Fragen wenden Sie sich direkt an den Bodengesundheitsdienst.

RübenProfi-Schlagdokumentation jetzt online

3. März 2015

(JPEG, 46,4 KB)
RübenProfi-Betriebswirtschaftlicher Anbauervergleich
Die RübenProfi-Schlagdokumentation als Basis für den betriebswirtschaftlichen Anbauervergleich ist online und steht im Rohstoffportal zur Verfügung. Dort finden Sie ganz aktuell die individuell berechnete Arbeits- und Direktkostenfreie Leistung für alle Teilnehmer am Rübenprofi 2014. Dabei wurden die Rübenerträge und die durchschnittlichen Rübenpreise berücksichtigt. Sie haben nun die Möglichkeit die Kosten, Erlöse und Leistungen Ihres Rübenanbaus 2014 mit den 25 % Besten Ihrer Region zu vergleichen.
Sie sind noch kein RübenProfi? Dann nutzen Sie das kostenlose Angebot für den Anbau 2015. Die erfassten Schläge werden automatisch in den RübenProfi übernommen und es kann mit der Schlagdokumentation begonnen werden.
Parallel steht auch weiterhin die schriftliche Schlagdokumentation zum Download bereit. Sollten Sie den RübenProfi noch nicht kennen, probieren Sie ihn doch einfach mal aus. Er ist bequem, übersichtlich und einfach zu bedienen!

Nährstoffgehalte organischer Düngemittel berücksichtigen!

9. Februar 2015

Verlustarme Gülleausbringung mit Schlepplauch (Foto: Bodengesundheitsdienst)
Die allgemeine Sperrfrist zur Ausbringung organischer Düngemittel (mit wesentlichem N- und P-Gehalt) endete am 31. Januar. Vorausgesetzt die Böden sind aufnahmefähig, ist eine Ausbringung ab sofort möglich. Eine Berücksichtigung der Nährstoffgehalte ist dabei nicht nur in Betrieben, die an Agrarumwelt- maßnahmen teilnehmen, von Interesse. Sie gehört heute zur guten fachlichen Praxis. Eine entsprechende Untersuchung schafft Gewissheit über die Wertigkeit des Düngers und verhindert Über- oder Unterdüngung der Pflanzen.
Melden Sie ihren Bedarf für die Untersuchung organischer Dünger beim Bodengesundheitsdienst (09331/91-481) oder bei Ihrer Rübenabteilung direkt an.

Kategorienrechner 2014 und Anbauplaner 2015 sind jetzt online

28. Januar 2015

Anbauplaner 2015
Der Kategorienrechner 2014 und der Anbauplaner 2015 stehen Ihnen ab sofort im Südzucker-Rohstoffportal zur Verfügung. Der Kategorienrechner wurde ergänzt um die Industrierüben - Zusatz und die Übertragungsrüben. Diese Daten werden automatisch in den aktualisierten Anbauplaner übernommen.
Nutzen Sie diese Programme bei der Planung Ihres Zuckerrübenanbaus 2015.
Diese beiden Tools können Sie im Rohstoffportal unter "Rübenanbau" / "Wirtschaftlichkeit" finden.

Regionale Anbauinformationen 2015

27. Januar 2015

Zum Start in das neue Zuckerrübenjahr stehen unter Downloads die aktuellen Anbauinformationen 2015 bereit. Die Ergebnisse basieren auf den praxisorientierten Feldversuchen der Arbeitsgemeinschaften.
Hier geht es zum Download der
Anbauinformationen 2015 -->

Infoveranstaltung zum Biorübenanbau

20. Januar 2015

Zucker aus Biorüben von Südzucker
Am 12. Februar 2015 findet im Hubertushof Fährbruck in Hausen bei Würzburg eine Informationsveranstaltung zum Biorübenanbau statt. Alle Interessierten sind hierzu herzlich eingeladen. Merken Sie sich den Termin schon einmal vor.
Neben einem Rückblick auf die Biokampagne 2014 werden der Anbau 2015 und weitere aktuelle Themen rund um den Biorübenanbau und den Biozuckermarkt vorgestellt und diskutiert. Das Programm sowie weitere Infos finden Sie im Einladungsschreiben.

41. Kuratoriumstagung in Baunatal mit gutem Besuch

16. Januar 2015

500 Besucher bei der Kuratoriumstagung in Baunatal (Foto: VSZ)
Die 41. Vortragstagung des Kuratoriums für Versuchswesen und Beratung im Zuckerrübenanbau fand am 14. Januar 2015 unter dem Blickpunkt »Fortschritte im Zuckerrübenanbau« in Bauntal statt.
Dies war gleichzeitig die 20. Tagung unter der Regie von Dr. Klaus Bürcky, Geschäftsführer des Kuratoriums, der sich nun mit einer rundum gelungenen Vortragsveranstaltung in den wohlverdienten Ruhestand verabschiedet hat.
Die 41. Kuratoriumstagung war außerdem eingebunden in die 67. Landwirtschaftliche Woche Nordhessen, die zusammen mit den 22. Kasseler Gartenbautagen veranstaltet wurde. So konnten neben den Ausstellern aus der Zuckerrübenbranche auch Aussteller aus anderen Fachbereichen besucht werden.
Der Vorsitzende des Kuratoriums, Dr. Fred Zeller, konnte in der Stadthalle Baunatal rund 500 Teilnehmer begrüßen.
Referenten aus Forschung, der Praxis sowie der Politik informierten über aktuelle Themen rund um den Zuckerrübenanbau und politische Rahmenbedingungen.
Mit Blick auf 2017 und dem damit verbundenen Wegfall der Quote referierten Prof. Bernhard Schäfer und Dr. Fred Fürstenfeld unter dem Themenschwerpunkt »Produktionstechnik weiter optimieren«  über Soester Fruchtfolgeerfahrungen und über das Nährstoffangebot  des Bodens. Im zweiten großen Themenblock »Die Rübe in unserer Region - heute und in Zukunft«  konnten Vorträge seitens des Verbandes, Südzucker und der Praxis gehört werden.

Auf zur Kuratoriumstagung nach Baunatal

12. Januar 2015

"Wo stehen wir, wo geht es hin?« mit dem Rübenanbau in der Region. Darüber gibt Rüdiger Nagel vom Verband der Zuckerrübenanbauer Kassel e.V. einen Überblick. Peter Fecke von der Rübenabteilung Wabern/Warburg stellt die Beratungsinitiative »Mont Blanc« vor und beschreibt, wie Erträge bei gleichzeitiger Optimierung der Produktionskosten weiter gesteigert werden können. Im Rahmen von Mont Blanc werden Schwachstellen im Anbau analysiert, um anschließend eine zielgerichtete Beratung zu geben. Diese und weitere interessante Vorträge können Sie auf der 41. Kuratoriumstagung erleben. Los geht es am Mittwoch 14. Januar 2015 um 9.00 Uhr in der Stadthalle Baunatal, Friedrich-Ebert-Allee 1, 34225 Baunatal. Kommen Sie vorbei, wir freuen uns auf Ihren Besuch!

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