Archiv

Meldungen 2011

Aktuelle Zuckerrübensortenergebnisse online

22. Dezember 2011

Die regionalen Sortenempfehlungen sowie die aktuellen und mehrjährigen Ergebnisse der Zuckerrübensortenversuche sind jetzt online. Hilfe bei der Sortenwahl bieten die beiden interaktiven Programme "Sortenspinnen" und "Sorten-Rangfolge".
Damit wünschen wir Ihnen Frohe Weihnachten und alles Gute für das Jahr 2012!
Zum Jahresabschluss lohnt sich auch ein Blick auf facebook -->

Sortenversuch Biomasse-Rüben: Zuckerrüben sind Futterrüben überlegen!

14. Dezember 2011

Foto: Kuratorium, Ochsenfurt
2011 wurde von den regionalen Arbeitsgemeinschaften und dem Institut für Zuckerrübenforschung, Göttingen, an fünf Standorten ein Sortenleistungsvergleich Biomasserüben (SVB) durchgeführt. Einbezogen waren neben einer Futterrübensorte 18 Zuckerrübensorten.
Die Ergebnisse sind als Relativzahlen dargestellt. Bezugsgröße (= 100) ist das Mittel der Sorten Alabama, William, Beretta und Rubens. Beim Rübenertrag erreichte die Futterrübe Ribambelle mit relativ 123 % den höchsten und die nematodentolerante Zuckerrübe Corvetta KWS mit relativ 93 % den niedrigsten Wert. Allerdings erzielte diese Sorte mit 104 % den höchsten Zucker- und mit 105 % den höchsten Trockensubstanzgehalt.
Mit 102 bis 106 % beim Zuckerertrag und 103 - 105 % beim Rübentrockenmasseertrag (RTME) nahmen die leistungsstärksten Zuckerrübensorten Sabrina KWS, Eleonora KWS, Wagner, Benno und Beretta die Spitzenplätze ein und erreichten damit rund 20 % höhere Werte als die Futterrübe.
Weitere Informationen zum Anbau von Zuckerrüben zur Biogasproduktion finden Sie unter "Anbau", "Biomasse-Rüben" -->

Informationen rund um die Düngung jetzt NEU gestaltet

6. Dezember 2011

Foto: Fischer, Bodengesundheitsdienst - Versuchsfeld zum Einfluss der Kalk-Düngung
BISZ-Düngung wurde in den vergangenen Monaten komplett überarbeitet, neu strukturiert und ist nun online. Eine neue Seite zu Mangelsymptomen der einzelnen Haupt- und Mikronährstoffe mit anschaulichen Bildern ist entstanden, um diese besser zu erkennen. Wo immer möglich werden Aussagen durch aktuelle Forschungs- und Versuchsergebnisse belegt. Dort geht es neben der Bodenuntersuchung und Pflanzenernährung auch um Themen wie die Auswirkung der Zwischenfrucht auf die EUF-Nährstoffgehalte im Boden oder um die weite Streubreite der Nährstoffgehalte organischer Düngemittel. Ein "Besuch" lohnt sich!
Haben Sie Fragen oder Anregungen erreichen Sie den Bodengesundheitsdienst unter 09331/91-481.

Aktuelle Daten zu Inhaltsstoffen von Futtermitteln aus der Zuckerrübenverarbeitung

29. November 2011

Foto: Südzucker AG, Melasse
In einer bundesweiten Erhebung wurden 2010 von allen 20 deutschen Fabrikstandorten der Zuckerindustrie in Zusammenarbeit mit dem Verein der Zuckerindustrie e.V. (VdZ) insgesamt 67 Proben von Melasse, Press-, Trocken-, Melasseschnitzeln und Rübenkleinteilen auf ihre Inhaltsstoffe und ihren Futterwert untersucht. Dabei sollten die bisher herangezogenen Daten aus den 1980er und 1990er Jahren überprüft werden. Gleichzeitig war es das Ziel "neue" Parameter zu ermitteln, die erst seit einigen Jahren im Rahmen der Futterbewertung zum Einsatz kommen.
Unsere BISZ-Seiten zum Thema Futtermittel sind bereits auf Basis der neuen Daten aktualisiert.
Die vollständigen Daten finden Sie in der Veröffentlichung der Zeitschrift "Sugar Industry". Zum Artikel --> (PDF, 194,25 KB)

Agrartechnik zum "Anfassen"

22. November 2011

Fotos: Dr. Risser, Kuratorium - Collage Halle 2 auf der Agritechnica 2011
Am 19. November ist die Agritechnica 2011 zu Ende gegangen. Mehr als 400.000 Besucher nutzten die Gelegenheit bei den ca. 2.700 Ausstellern aus dem In- und Ausland nach Neuentwicklungen und Verbesserungen Ausschau zu halten. Im Bereich der Zuckerrübe war Halle 2 ein "Muss". Hier wurden Rode- und Ladetechnik zum Anfassen präsentiert. Neuerungen bzw. Weiterentwicklungen gab es im Bereich Köpftechnik mit Minimalköpfern (Microtopper, Exaktköpfer) sowie bei den Lademäusen mit breiterer Aufnahme für größere Rübenmieten.
Auf der Agritechnica 2011 gab es erstmals das Special "Smart Farming", bei dem über aktuelle Themen wie "Navigation", "Sensortechnik", "Datenmanagement" oder "ISOBUS" Hersteller übergreifend informiert wurde. Weitere Infos finden Sie hier -->
Diskutieren Sie mit uns Ihre Erlebnisse von der Agritechnica auf http://www.facebook.com/bisz.beratung. Was waren Ihre Rüben-Highlights?

EUF-Boden-Nährstoffuntersuchung auf "Hochtouren"

15. November 2011

Foto: Bodengesundheitsdienst, EUF-Boden-Nährstoffuntersuchung
Erst die genaue Kenntnis der Nährstoffgehalte im Boden erlaubt eine gezielte und damit kostenoptimierte Düngung. Seit vielen Jahren hat sich hier die EUF-Methode (Elektro-Ultra-Filtration) in der Praxis bewährt. Mit ihr lassen sich nicht nur die direkt für die Pflanze verfügbaren Nährstoffe, sondern auch die während der Vegetationszeit nachlieferbaren Nährstoffmengen ermitteln. Das EUF-Verfahren ist das einzige in Routine eingesetzte Verfahren, das alle wichtigen Nährstoffe wie Stickstoff, Phosphor, Kalium, Magnesium, Schwefel, Calcium und Bor sowie zusätzlich auf Wunsch auch Mikronährstoffe wie Mangan, Eisen, Kupfer, und Zink aus einem "Bodenextrakt" untersucht. Die Ergebnisse können im Rahmen der Düngeverordnung genutzt werden.
Landwirte, die im aktuellen Jahr 2011 noch Bedarf an EUF-Boden-Nährstoffuntersuchungen haben, melden sich bitte jetzt bei Ihrer Rübenabteilung oder direkt beim Bodengesundheitsdienst (09331/91-481). Die erforderlichen Unterlagen werden Ihnen dann umgehend zugeschickt.

Pressschnitzel 2011 - Auslieferung läuft auf Hochtouren

11. November 2011

Foto: Fleischer, RA Offstein
Die Abgabe von Pressschnitzeln läuft in allen Zuckerfabriken auf Hochtouren. Vor einer besonderen Herausforderung steht dabei die Fabrik in Offstein, wo in diesem Jahr insgesamt ca. 90.000 t Pressschnitzel ausgeliefert werden. Der neugestaltete und erweiterte Verladeplatz für die Pressschnitzel erleichtert die Fahrzeugbeladung. Insgesamt sind zehn Sattelzüge rund um die Uhr, sieben Tage in der Woche im Einsatz. Die belieferten Kunden bestätigen die hohe Qualität der Pressschnitzel und auch die schlagkräftige Belieferung.
Die erfolgreiche Abwicklung der Pressschnitzelauslieferungen koordinieren zwei Studenten der Fachhochschule Bingen, die im Zuge ihres Studiums der Agrarwirtschaft im Südzuckerwerk in Offstein ihr Praxissemester absolvieren.
Weitere Informationen unter Futtermittel -->

Berichte aus der Praxis: Erfolgreiche Pressschnitzelverfütterung an Milchkühe und Mastbullen

11. November 2011

Pressschnitzel haben in der Futterplanung vieler Betriebe als wertvolles Saftfuttermittel einen festen Stellenwert. In Futterrationen für Hochleistungskühe wie auch für Mastbullen zeichnen sie sich vor allem durch ihre hohe Verdaulichkeit, ihren hohen Energiegehalt und die positiven Effekte auf die Futteraufnahme aus. Darüber hinaus wirken sie stabilisierend auf die Pansenfermentation.
Was Praktiker dazu meinen finden Sie hier --> (PDF, 335,74 KB) (Quelle: dzz)

Podcast agrarheute.com - Zuckerrüben-Rekordernte 2011

7. November 2011

Reinhold Köhler, zuständig bei der Südzucker AG für das Gebiet Zucker und Rüben, liefert einen Einblick in die Ernte 2011 und gibt einen Überblick über den Zuckermarkt. Das Interview können Sie als Podcast bei agrarheute.com unter folgendem Link nachhören.
Zum Podcast -->

Berechnung der Rübenkategorien 2011 und Anbauplanung 2012

31. Oktober 2011

Im Südzucker-Rohstoffportal steht ab sofort der Rübenkategorienrechner 2011 und der Anbauplaner 2012 zur Verfügung. Sie finden den Rechner in der Rubrik "Bereitstellung" unter "Wirtschaftlichkeit".
Der Rübenkategorienrechner zeigt die vorläufige Aufteilung der bisher gelieferten und analysierten Rüben auf die einzelnen Rübenkategorien 2011. Dabei werden automatisch die Vertragsdaten 2011, die bisher gelieferten Rüben und der Zuckergehalt angezeigt. Falls noch nicht alle Rüben geliefert sind, kann die noch erwartete Restliefermenge und der Zuckergehalt eingegeben werden. Je nachdem, ob eine individuelle Übertragung erfolgen soll, werden die Rübenkategorien für 2011 und die Übertragungsrüben auf 2012 berechnet. Folgende Optionen bei der Übertragung von Industrierüben 2 bestehen:
  • Übertragung in Höhe von 10 % der Vertragsrüben 2011
  • Übertragung aller Industrierüben 2 (jedoch maximal die Vertragsrüben 2012)
Die Übertragungsrüben werden automatisch in den Anbauplaner 2012 übernommen. Dieser berechnet auf Basis der 5-jährigen Erträge und Zuckergehalte den Flächenbedarf für die Aussaat 2012. Im Anbauplaner 2012 werden jetzt die frachtfreien Industrierüben auf Basis des individuellen Zuckergehaltes ausgewiesen.

Rundschreiben zur Rübenabrechnung 2011/12, Individuelle Übertragung von 2011 auf 2012 und Anbau 2012

27. Oktober 2011

Das aktuelle Rundschreiben zur Abrechnung 2012, der individuellen Übertragung von 2011 auf 2012 sowie zum Anbau 2012 steht Ihnen ab sofort im Südzucker-Rohstoffportal zur Verfügung. Dort können Sie auch die individuelle Übertragung von Industrierüben beantragen. Bitte beachten Sie, dass die Übertragung bis spätestens 11. November 2011 beantragt sein muss. Nutzer des Südzucker-Rohstoffportals erhalten dieses Rundschreiben ausschließlich online.
Außerdem im Südzucker-Rohstoffportal zu finden: die aktuelle Aufteilung Ihrer bisher gelieferten Rüben in die einzelnen Rübenkategorien.
Hier gehts zum Portal -->

Wie viele Nährstoffe enthalten organische Dünger?

26. Oktober 2011

Foto: Fischer, Bodengesundheitsdienst.
Die Probesets und Unterlagen werden Ihnen nach Anmeldung einer Untersuchung zugeschickt.
Organische Dünger enthalten erhebliche Nährstoffmengen. Um diese gezielt nutzen zu können, müssen die Gehalte der einzelnen Nährstoffe bekannt sein. Nur dann lässt sich die mit der organischen Düngung verabreichten Nährstoffmenge bei der Bemessung der Mineraldüngung berücksichtigen.
Die Analyseergebnisse können auch beim gesetzlich vorgeschriebenen Nährstoffvergleich §5 der DVO anstelle pauschaler Werte für die Inhaltsstoffe benutzt werden. Im Rahmen des KULAP in Bayern (Programm A62 bzw. A63) und des MEKA III in Baden-Württemberg (Programm N-A1) ist die Untersuchung organischer Dünger notwendig.
Landwirte, die für das Jahr 2011 ihre organischen Dünger noch untersuchen lassen möchten, können sich bis spätestens Anfang November 2011 bei Ihrer Rübenabteilung oder direkt beim Bodengesundheitsdienst (09331/91-481) melden.

Proberodung 41. Kalenderwoche

14. Oktober 2011

Die 6. und letzte Proberodung ergibt Rübengewichte, die 150 g/Rübe über dem 5-jährigen Mittel liegen. Der Zuckergehalt entspricht mit 18,6 % dem langjährigen Durchschnitt. Insgesamt ergibt sich ein "Plus" beim bereinigten Zuckerertrag von 3 t/ha (+ 22 %) im Vergleich zum 5-jährigen Mittelwert.
Weitere Informationen zu den diesjährigen Proberodungsergebnissen im Vergleich zu den langjährigen Ertrags- und Qualitätsdaten erhalten Sie --> Hier <-- (PDF, 97,4 KB)

Kommissionsvorschlag gefährdet Versorgungssicherheit

12. Oktober 2011

"Mit ihrem Vorschlag, die Kernelemente der Zuckermarktordnung nur noch bis zum 30. September 2015 beizubehalten, riskiert die EU-Kommission einen weiteren Rückgang der Zuckererzeugung aus Rüben und steigende Volatilität auf dem EU-Zuckermarkt", so Dr. Hans-Jörg Gebhard, Vorsitzender des Verbandes Süddeutscher Zuckerrübenanbauer e.V. (VSZ).
Weitere Informationen finden Sie in der Pressemeldung des VSZ -->

Versuchsernte bei den Arbeitsgemeinschaften

10. Oktober 2011

Foto: Eva Mutzeck
Bei den vier Arbeitsgemeinschaften für das süddeutsche Versuchswesen im Zuckerrübenanbau ist wieder harte Arbeit angesagt- hier im Bild die Arge Südwest. Unzählige Parzellen werden geerntet, um Aussagen über Düngung, Sortenwahl, Pillierung, Unkrautbekämpfung, Fungizidbehandlung, Düsenwahl, Anbautechniken.....treffen zu können. Keine andere Ackerfrucht wird versuchsmäßig so umsorgt wie unsere Zuckerrübe.

Proberodung 39. Kalenderwoche

30. September 2011

Die Proberodung dieser Woche zeigt für die untersuchten Standorte wieder Werte, die in allen Kriterien - Rübenertrag, Zuckergehalt, innere Qualität - dem langjährigen Durchschnitt überlegen sind.
Die Ergebnisse finden Sie --> Hier <-- (PDF, 97,04 KB)

Jetzt Bodennährstoffuntersuchung anmelden

27. September 2011

Die Anmeldung zur Bodennährstoffuntersuchung im Südzucker-Rohstoffportal ist ab sofort möglich. Bitte tragen Sie dazu die Schlagdaten von zur Untersuchung vorgesehenen Schlägen jetzt via Rohstoffportal selbst ein. Das geht wie folgt:
- Anmelden mit Partner-Nr. und Passwort;
- Erfassen --> Bodengesundheitsdienst --> neue Proben anmelden.
- Dort füllen Sie die vorgesehenen Felder aus und melden damit die Bodenprobe zur Nährstoffuntersuchung und Düngeempfehlung an.
Falls Sie Fragen haben, weitere Info bei Ihrer Rübenabteilung oder direkt beim Bodengesundheitsdienst (09331/91-481).

Biorüben Kampagne Warburg erfolgreich abgeschlossen

17. September 2011

Am Samstag, den 17. September wurden gegen 20 Uhr die letzten Bio-Rüben in Warburg angenommen. In der Nacht von Sonntag auf Montag war das Lager vollständig geleert. Danach wurde das Werk auf die Verarbeitung konventioneller Rüben vorbereitet, welche seit Dienstag angenommen werden.
Insgesamt könnnen die Bio-Rübenanbauer sehr zufrieden sein: Mit einem Durchschnittsertrag von 52 t/ha wurde ein neuer Ertragsrekord aufgestellt. Die Rübenqualität war sehr gut und zeichnete sich durch einen  niedrigen Besatz an Unkräutern aus.

Proberodung 37. Kalenderwoche

16. September 2011

Die 4. Proberodung zeigt im Mittel aller beprobten Standorte wieder Rübengewichte, die über denen der Vorjahre liegen. Der Zuckergehalt entspricht mit 17,2 % dem langjährigen Durchschnitt.
Weitere Informationen zu den diesjährigen Proberodungsergebnissen im Vergleich zu den langjährigen Ertrags- und Qualitätsdaten erhalten Sie --> Hier <-- (PDF, 96,75 KB)

Kampagne-Daten online

14. September 2011

Von den neun Südzuckerwerken sind bis auf Wabern alle in die Kampagne gestartet und haben bereits mit der Verarbeitung begonnen. Die Ergebnisse der Qualitätsuntersuchungen von den einzelnen Werken können auf www.bisz.suedzucker.de unter Kampagne-Daten verfolgt werden.

Südzucker startet Biorübenkampagne in Warburg

12. September 2011

Foto: Kirchberger, RA Warburg
Die Südzucker AG Mannheim/Ochsenfurt startete am 12. September 2011 die Biorübenkampagne am Standort Warburg. Auf insgesamt 550 ha (Vorjahr: 474 ha) wurden in diesem Jahr Biozuckerrüben angebaut. Bei einem erwarteten überdurchschnittlichen Ertrag von rund 53 t/ha (Vorjahr: 47,6 t/ha) werden etwa 29.000 t Biorüben aus Süd- und Mitteldeutschland bis zum 18. September 2011 verarbeitet und daraus Biozucker gewonnen.
Der Anbau von Biorüben unterliegt strengen Richtlinien des ökologischen Landbaus. Dies ist von den Anbauern durch ein Prüfzertifikat einer unabhängigen Stelle dokumentiert. Auch bei der Verladung, dem Transport und der Verarbeitung sind strenge Auflagen zu erfüllen. Das Bild zeigt die Eingangskontrolle einer Lieferung in Warburg.
Download Presseinformation --> (PDF, 52,48 KB)

Rain und Plattling haben die Rübenkampagne gestartet

8. September 2011

Foto: Südzucker AG, Werk Rain
Die Werke Rain und Plattling haben mit der Rübenabnahme begonnen. Erste Ernteermittlungen bestätigen die hohen Ertragserwartungen in diesem Jahr. Bei der anstehenden Ernte stellt sich die Frage welche Rüben zuerst gerodet werden sollen. Dabei gilt es erntetechnische und pflanzenbauliche Aspekte gegeneinander abzuwägen.
Weitere Infos finden Sie hier -->

Blattkrankheiten-Monitoring endet in dieser Woche

9. September 2011

Foto: Dr. Risser, Kuratorium
Die Infektionsbedingungen für Blattkrankheiten sind weiterhin günstig. Der Cercosporabefall hat in der letzten Woche deutlich zugenommen, aber auch Rost breitet sich an einigen Standorten stark aus. Zum jetzigen Zeitpunkt ist eine Bekämpfung nur noch in Ausnahmefällen bei spätem Rodetermin ab Mitte/Ende Oktober zu empfehlen (Wartezeit der Fungizide berücksichtigen). Letzte Informationen zum Krankheitsbefall in Ihrer Region erhalten Sie hier -->
Damit endet das Blattkrankheiten-Monitoring für dieses Jahr. Ein Dankeschön an alle Beteiligten!

Bestimmung des Biogasertrags von Zuckerrüben

6. September 2011

Foto: Kuratorium, Ochsenfurt
Die Auswertung zahlreicher Versuche der letzten Jahre haben die sehr enge Beziehung zwischen Biogasertrag und Trockenmasseertrag der Zuckerrübe bzw. dem Zuckerertrag bestätigt. Damit ist der Zuckerertrag das entscheidende Kriterium für den Biogasertrag von Zuckerrüben.
Diese und weitere Ergebnisse aus aktuellen Forschungsvorhaben, wurden auf der 10. Göttinger Zuckerrübentagung des Instituts für Zuckerrübenforschung (IfZ) vorgestellt. Alle Beiträge sind im Sonderheft zur Tagung in der "Sugar Industry 136" veröffentlicht.
Weitere Infos zum Anbau von Biomasse-Rüben -->

Proberodung 35. Kalenderwoche

2. September 2011

Die 3. Proberodung zeigt hohe Rübengewichte bei überdurchschnittlichem Zuckergehalt. Im Mittel der Südzuckerwerke liegt der rechnerische Rübenertrag 25 % über dem 5-jährigen Mittelwert und der breinigte Zuckerertrag sogar 30 % darüber. Dies ergibt sich neben den hohen Erträgen aus der guten Rübenqualität mit hohem Zuckergehalt (16,5 %) bei geringen K-, Na- und Amino-N-Gehalten. Die Zuwächse sind vergleichbar mit den Jahren zuvor, allerdings auf deutlich höherem Niveau.
Weitere Informationen zu den diesjährigen Proberodungsergebnissen im Vergleich zu den langjährigen Ertrags- und Qualitätsdaten erhalten Sie --> Hier <-- (PDF, 96,04 KB)

Früher Kampagne-Beginn in den Südzuckerwerken

1. September 2011

Kampagne-Beginn in den einzelnen Werken:
Werk Abnahme Verarbeitung
Plattling 08.09.2011 (Do) 09.09.2011 (Fr)
Rain 08.09.2011 (Do) 09.09.2011 (Fr)
Brottewitz 09.09.2011 (Fr) 09.09.2011 (Fr)
Ochsenfurt 09.09.2011 (Fr) 10.09.2011 (Sa)
Zeitz 09.09.2011 (Fr) 10.09.2011 (Sa)
Offenau 10.09.2011 (Sa) 11.09.2011 (So)
Offstein 10.09.2011 (Sa) 12.09.2011 (Mo)
Warburg 12.09.2011 (Mo) 13.09.2011 (Di)
Wabern 17.09.2011 (Sa) 18.09.2011 (So)

Südzucker erwartet Rekordernte

25. August 2011

Für die bevorstehende Zuckerrübenkampagne erwartet die Südzucker AG Mannheim/Ochsenfurt nach aktuellem Stand der Zuckerrübenbestände und den Ergebnissen der Proberodungen eine Rekordernte. Bedingt durch die sehr frühe Aussaat und die guten Witterungsverhältnisse wird ein überdurchschnittlicher Zuckerrübenertrag von 78 t/ha und ein durchschnittlicher Zuckergehalt von 18 % erwartet.
Anbauer, Transportgruppen und Werke haben sich auf einen frühen Beginn der Rübenverarbeitung ab 8. September 2011 eingestellt.
Die vollständige Presse-Information zum Download --> (PDF, 53,72 KB)

Blattkrankheiten - Bekämpfung noch sinnvoll?

24. August 2011

Fotos: Murmann, RA Wabern
Die warmen und feuchten Bedingungen der letzten Tage haben zu einem weiteren Anstieg des Befalls mit Blattkrankheiten geführt. Vor allem der Befall mit Cercospora, aber auch der in den letzten Wochen aufgetretene Befall mit Mehltau hat zugenommen. Hinzu kommt vereinzelt Befall mit Rost. Ob eine Bekämpfung bei erreichtem Schwellenwert noch sinnvoll ist hängt jetzt wesentlich vom geplanten Rodetermin ab. Bei einem Rodetermin im September ist aufgrund der Wartezeit der Fungizide keine Behandlung mehr möglich. Bei Schlägen mit schnell ansteigendem Befall und bei einem Rodetermin ab Oktober ist jedoch eine Fungizidbehandlung vielfach noch sinnvoll.

BISZ auf facebook - Gefällt mir!

19. August 2011

BISZ - Beratung und Information für den süddeutschen Zuckerrübenanbau - ist jetzt auf facebook (FB) zu finden. Alle FB-Nutzer können unter folgendem Link unsere aktuellen Informationen zeitnah in Ihrem Account nachlesen oder direkt auf dem Handy verfolgen. Einfach "Gefällt mir!" anklicken und alle Informationen rund um den Zuckerrübenanbau mit uns teilen.
Folgen Sie uns auf facebook -->

Proberodung 33. Kalenderwoche

18. August 2011

Die Ergebnisse der 2. Proberodung bestätigen das sich schon bei der 1. Proberodung gezeigte hohe Niveau in diesem Jahr. Sowohl die Rübengewichte mit + 20 % im Vergleich zum langjährigen Durchschnitt als auch der überdurchschnittliche Zuckergehalt (16,0 %) bei gleichzeitig unterdurchschnittlichen K-, Na- und Amino-N-Gehalten ergeben 1/3 mehr an bereinigtem Zuckerertrag. Entscheidend für dieses "Plus" bei Rübenertrag und Zuckergehalt ist die frühe Aussaat und die zügige Jugendentwicklung der Rübe infolge überdurchschnittlicher Temperaturen im April. Der sich daraus ergebende Entwicklungsvorsprung von etwa zwei Wochen hat sich bis zum jetzigen Zeitpunkt manifestiert.
Weitere Informationen zu den diesjährigen Proberodungsergebnissen im Vergleich zu den langjährigen Ertrags- und Qualitätsdaten erhalten Sie --> Hier <-- (PDF, 95,25 KB)

Zuckerrüben-Anbauplanung 2012 im Südzucker-Rohstoffportal

17. August 2011

Für die Planung des Zuckerrübenanbaus 2012 steht ab sofort der aktualisierte Anbauplaner im Südzucker-Rohstoffportal bereit. Dieser berechnet auf Basis der individuellen 5-jährigen Erträge und Zuckergehalte den Flächenbedarf für die Aussaat 2012. Neben der Berücksichtigung der Industrierübenfreigabe von 10 % bezogen auf Jahresvertragsrüben, Ethanolrüben und Vertrags-Industrierüben werden auch die frachtfreien Industrierüben ausgewiesen.
Der Zuckerrüben-Anbauplaner 2012 ist im Rohstoffportal in der Rubrik "Bereitstellung" unter "Wirtschaftlichkeit" zu finden.

Proberodung 31. Kalenderwoche

8. August 2011

Foto: Dr. Risser, Kuratorium
Der Wachstumsvorsprung der Zuckerrübe durch die frühe Aussaat und die in der Folge guten Wachstumsbedingungen mit reichlich Niederschlägen in den letzten Wochen werden durch die ersten Proberodungsergebnisse bestätigt. Die Rübengewichte und der daraus errechnete Rübenertrag liegen 15 % über dem Vorjahr und damit deutlich über dem fünfjährigen Mittelwert (+ 30 %). Gleichzeitig sind die Zuckergehalte zum jetzigen Zeitpunkt mit 15,6 % sehr hoch. Daraus ergibt sich in Kombination mit geringen K-, Na- und Amino-N-Gehalten ein deutlich überdurchschnittlicher bereinigter Zuckerertrag.
Allerdings gibt es regional trotz der reichlichen Niederschläge der letzten Wochen noch ein Niederschlagsdefizit. Die Zuckerrübe ist weiterhin auf regelmäßige Niederschläge angewiesen, um die hohen Ertragserwartungen zu erfüllen.
Weitere Informationen zu den diesjährigen Proberodungsergebnissen im Vergleich zu den langjährigen Ertrags- und Qualitätsdaten erhalten Sie --> Hier <-- (PDF, 85,97 KB)

Ertragssicherung durch Fungizidbehandlung

2. August 2011

Die aktuellen Boniturergebnisse im Blattkrankheiten-Warndienst zeigen einen weiteren Anstieg des Befalls. Bei der Mehrzahl der Standorte tritt als Haupterreger Cercospora auf, aber auch Mehltau ist an einigen Standorten der dominierende Erreger. Wie die langjährigen Untersuchungen der süddeutschen Arbeitsgemeinschaften zeigen, war bei schwellenwertorientierter Fungizidbehandlung immer ein Mehrertrag gegenüber der unbehandelten Kontrolle zu erzielen. Dabei unterschieden sich die Einzeljahre teilweise deutlich voneinander. Neben der Ertragssicherung konnten die Qualitätsparameter (höherer Zuckergehalt, niedrigerer Amino-N-Gehalt und Standardmelasseverlust) durch eine termingerechte Fungizidapplikation im Vergleich zur unbehandelten Kontrolle wesentlich verbessert werden.
-- Zur Abbildung Ertragssicherung durch Fungizidbehandlung --> (PDF, 355 KB)
-- Zur Abbildung Qualität nach Fungizidbehandlung --> (PDF, 339,04 KB)
Der aktuelle Schwellenwert für eine Bekämpfung liegt in der Zeit vom 1. bis 15. August bei 15 % befallener Blätter.

Blattkrankheiten - Cercospora-Befall nimmt zu

27. Juli 2011

Foto: Dr. Bürcky, Kuratorium
In weiten Teilen Süddeutschlands hat der Befall mit Blattkrankheiten, vor allem mit Cercospora, deutlich zugenommen. Der Blattkrankheiten-Warndienst zeigt die Befallssituation regionsspezifisch. Bei einem Anstieg der Temperaturen sind ideale Bedingungen für eine weitere Ausbreitung des Befalls gegeben. Kontrollieren Sie deshalb Ihre Bestände. Ist die Bekämpfungsschwelle von aktuell 5 % befallener Blätter (noch bis Ende Juli) erreicht, sollte umgehend behandelt werden. Beachten Sie die Wartezeit und bei einer Nachbehandlung die max. zulässige Anzahl an Anwendungen.

Wartung des Südzucker-Rohstoffportals

25. Juli 2011

Im Rohstoffportal kann es aufgrund von Wartungsarbeiten an folgenden Tagen zu Störungen kommen:
  • Samstag, 30. Juli - Sonntag, 31. Juli
  • Freitag, 5. August - Sonntag 7. August
Wir bitten um Ihr Verständnis sowie um die Berücksichtigung der Termine bei Ihrer Planung.

Zwischenfruchtplaner aktualisiert

21. Juli 2011

Mit dem Anbau von Zwischenfrüchten sind viele Vorteile verbunden:
  • Erosionsschutz durch Bodenbedeckung und intensive Durchwurzelung
  • Bekämpfung von Rübennematoden
  • Nährstoffbindung und damit Schutz vor Nährstoffauswaschung
  • Höheres Wasserspeichervermögen
  • Auflockerung der Fruchtfolge
Der aktualisierte Zwischenfruchtplaner gibt Ihnen eine Hilfestellung zur Auswahl einer geeigneten Zwischenfruchtart. Je nach Anforderung werden bestimmte Zwischenfruchtsorten empfohlen. Zudem steht eine Übersicht mit aktuell zugelassenen Zwischenfrüchten zum Download bereit.
Zum Zwischenfruchtplaner -->

Ertragseinbußen bei Zuckerrüben durch Unkräuter

12. Juli 2011

Umfangreiche Untersuchungen zeigen, dass durch hochwachsende Unkräuter (Melde, Amarant) im Rübenbestand erhebliche Ertragseinbußen entstehen können. Blieben die Unkräuter bis zur Ernte der Rüben stehen, fand sich innerhalb eines bestimmten Bereichs ein linearer Zusammenhang zwischen Anzahl Unkräuter und Ertragseinbuße:
  • pro Prozent Unkraut (1 Pflanze/10 m2) ergab sich dabei je nach Jahr eine Einbuße beim Rüben- bzw. Zuckerertrag von bis zu 1 %
  • in gleicher Größenordnung können auch nicht entfernte Schosser/Unkrautrüben den Zuckerertrag reduzieren (Konkurrenz um Wasser, Licht und Nährstoffe!)
Unabhängig von den übrigen Nachteilen (Samenpotential der Unkräuter, Melde als Wirtspflanze des Rübenzystennematoden, Ernteschwierigkeiten, Behinderung der Verarbeitung in der Zuckerfabrik) sollte diese Ertragsminderung Anlass genug sein, Spätverunkrautung und Schosser zeitnah zum Auftreten zu entfernen.

Bodennährstoffuntersuchung jetzt - Grunddüngung zu Zuckerrüben auf Getreidestoppel

11. Juli 2011

Bsp. EUF-Bodenuntersuchung und Düngeempfehlung für Zuckerrüben
Die Untersuchungen von Böden auf Nährstoffe nach dem EUF-Verfahren laufen auf Hochtouren. Die ersten Düngeempfehlungen werden ab heute verschickt. Weitere Bodenproben können Sie
Falls Sie eine Bodenprobenahme planen und sich noch nicht angemeldet haben, setzen Sie sich bitte jetzt mit uns oder Ihrer Rübenabteilung in Verbindung.
Beispiel EUF-Düngeempfehlung --> (PDF, 29,23 KB)

Spätverunkrautung in Zuckerrüben jetzt entfernen

6. Juli 2011

Foto: Dr. Risser, Kuratorium
In den meisten Regionen hat es in den letzten Tagen geregnet. In Kombination mit hohen Temperaturen ist insgesamt ein gutes Wachstum der Zuckerrüben zu beobachten. Allerdings war aufgrund der Trockenheit im Frühjahr die Herbizidwirkung verschiedentlich ungenügend und führte regional zu erheblicher Spätverunkrautung, insbesondere mit Melde (Weißer Gänsefuß). Teilweise wurde mit einer Maschinenhacke oder einer Unterblattspritzung kurz vor Reihenschluss versucht "durchgewachsene" Unkräuter zu entfernen - meist mit unbefriedigendem Erfolg. Zum jetzigen Zeitpunkt wäre eine Bekämpfung der über den Rübenbestand hinausragenden Unkräuter durch eine Glyphosat-Applikation mittels Dochtstreifgerät möglich. Vielfach ist der damit erreichbare Bekämpfungserfolg jedoch unzureichend und zusätzlich kann abtropfendes Glyphosat Rübenpflanzen abtöten.
Daher sollte jetzt noch vorhandene Verunkrautung zusammen mit den Schosserrüben unbedingt vor der Samenreife manuell entfernt werden. Neben der Konkurrenz um Nährstoffe, Wasser und vor allem Licht ist der Weiße Gänsefuß auch Wirtspflanze des Rübenzystennematoden.
Beachten Sie die Hinweise zum Blattkrankheiten-Monitoring -->

Zuckerrüben auf Blattkrankheiten kontrollieren - Schosser entfernen

29. Juni 2011

Foto: Kuratorium, Ochsenfurt
Die feucht-warme Witterung der letzten Wochen begünstigen den Befall mit Blattkrankheiten wie Cercospora. Im Einzugsgebiet der Zuckerfabriken Offstein (südlicher Rheingraben, hessisches Ried) und Plattling (Isar Wallersdorf) wurde auf ersten Schlägen die Bekämpfungsschwelle von 5 % befallener Blätter erreicht (Blattkrankheiten-Warndienst -->). Kontrollieren Sie deshalb ihre Bestände auf Befall. Überschreitet der festgestellte Befall die Bekämpfungsschwelle, ist eine umgehende Behandlung zur Vermeidung wirtschaftlicher Schäden erforderlich. Zur Übersicht Fungizide -->
Bei hohen Temperaturen sollte die Behandlung am frühen Morgen mit einer Wasseraufwandmenge von 300 - 400 l/ha erfolgen.
Entfernen Sie Schosser und Unkrautrüben unbedingt noch vor der Blüte, damit es nicht zur Samenreife kommt. Weitere Infos -->

Blattkrankheiten-Monitoring hat begonnen

22. Juni 2011

In Plattling hat diese Woche das Blattkrankheiten-Monitoring begonnen. Wöchentlich werden die Monitoringergebnisse aktualisiert und auf BISZ unter Blattkrankheiten-Warndienst veröffentlicht. Dadurch wird das Erstauftreten und der Befallsverlauf in Ihrer Region erkannt, um Ihnen rechtzeitig einen Kontrollaufruf geben zu können.

Sortenergebnisse Feldaufgang 2011

21. Juni 2011

Die aktuellen sowie die dreijährigen Feldaufgangsdaten der verschiedenen Sorten finden Sie hier:

Erste Schosser jetzt entfernen - Regional schwarze Bohnenlaus

14. Juni 2011

Foto: Dr. Risser, Kuratorium
Die Wasserversorgung im süddeutschen Zuckerrübenanbaugebiet hat sich durch die zusätzlichen Niederschläge der letzten Woche etwas entspannt. Je nach Region sind 10 bis 30 mm gefallen, regional im Einzugsgebiet der Zuckerfabrik Rain kam es zu Hagelschäden. Im gesamten Gebiet sind die Reihen weitestgehend geschlossen.
Auf einigen Schlägen sind erste Unkrautrüben und Schosser zu beobachten. Diese sollten in jedem Fall vor der Blüte aus dem Bestand entfernt werden.
Weitere Infos hier -->
Regional tritt die schwarze Bohnenlaus auf. Nur bei stärkerem Befall lohnt eine Insektizidbehandlung. Die Bekämpfungsschwelle liegt nach Reihenschluss bei 50 % befallener Rüben.
Zur Insektizidtabelle -->

EU Zuckerpolitik und GAP nach 2013

10. Juni 2011

Der Geschäftsbereich Zucker/Rüben der Südzucker AG Mannheim/Ochsenfurt informiert über die jüngsten Entwicklungen in der europäischen Zuckerpolitik sowie über die Positionen zur GAP nach 2013. Lesen Sie hier --> (PDF, 20,95 KB)

Starttermine Blattkrankheiten-Monitoring

9. Juni 2011

Die feuchte Witterung verbunden mit einer hohen rel. Luftfeuchtigkeit sind optimale Bedingungen für die Ausbreitung von Blattkrankheiten wie Cercospora. Die Termine für den Start des Blattkrankheiten-Monitorings sind nachfolgend genannt:
Kalenderwoche Einzugsgebiet der Rübenabteilung
25 Plattling
26 Offenau, Offstein, Rain
27 Brottewitz
28 Ochsenfurt, Wabern/Warburg
29 Zeitz

Für jedes Anbaugebiet werden von den Rübenabteilungen zeitnah Kontrollaufrufe ausgegeben. Aktuelle Meldungen finden Sie auch immer hier auf www.bisz.suedzucker.de

Endlich Regen

7. Juni 2011

Weite Teile des Südzucker-Gebietes konnten sich in der letzten Woche über Regen freuen. Während im Einzugsgebiet von Brottewitz und Offstein nur 2 bis 9 mm Niederschlag gefallen sind, waren es in den anderen Regionen bei stärkeren Gewittern bis zu 50 mm. Die Rüben präsentieren sich gut und haben auf über 50 % der Schläge die Reihen geschlossen. Trotz der gefallenen Niederschläge haben wir noch immer ein deutliches Defizit. Im Vergleich zum langjährigen Durchschnitt sind seit Jahresbeginn im Mittel nur knapp die Hälfte der Niederschläge gefallen, in manchen Regionen sogar nur ein Drittel. Zur Übersicht Niederschlag Januar - Mai 2011 --> (PDF, 300,13 KB)

Anmeldung EUF-Bodenproben im SZ-Rohstoffportal noch bis 5. Juni

1. Juni 2011

Die Anmeldung von EUF-Bodenproben im Südzucker-Rohstoffportal ist noch bis Sonntag, den 5. Juni möglich. Danach melden Sie Ihren Bedarf bei Ihrer Rübenabteilung oder direkt beim Bodengesundheitsdienst (09331/91-481). Die Bodenprobenahme aus Wintergerste/Roggen läuft jetzt an.

Reihenschluss der Rüben - Im Südwesten regional Rübenmotte

31. Mai 2011

Foto: Dr. Risser, Kuratorium
Auf den meisten Schlägen wird im Laufe der Woche Reihenschluss erreicht. Es gab nur vereinzelt Gewitter, flächendeckende Niederschläge fehlen. Aufgrund der anhaltenden Wärme und Trockenheit ist regional im Einzugsgebiet der Zuckerfabriken Offenau und Offstein (Baden-Württemberg, Rheinhessen, Pfalz) stärkerer Befall mit Rübenmotte zu beobachten. Eine Bekämpfung ist aufgrund geringer Wirksamkeit meist nicht sinnvoll.
Die Trockenheit macht sich auch bei der Rübenentwicklung bemerkbar. Während auf guten Böden nach wie vor ein Wachstumsfortschritt zu beoabachten ist, zeigen schlechtere Böden ein "gebremstes" Rübenwachstum. Bleibt zu hoffen, dass die angekündigten Gewitter etwas Entspannung bringen.

Guter Besuch des Biorüben-Feldtags 2011

27. Mai 2011

Foto: Rübenabteilung Zeitz
Am 25. Mai fand unter reger Beteiligung von ca. 60 Personen auf dem Betriebshof der "Agrar- und Umwelt AG Loberaue" in Zschortau der Biorüben-Feldtag 2011 statt. Programmpunkte waren der Stand der Aussat 2011 sowie die Vorstellung einer kameragesteuerten Rübenhacke mit Garford-System. Zudem wurde das Forschungsprojekt "Entwicklungen einer Reihenhackmaschine" der Universität Hohenheim vorgestellt. Abgerundet wurde der Tag durch die Besichtigung der Biorübenbestände mit abschließender Diskussion.

Bordüngung in Zuckerrüben rechtzeitig durchführen!

24. Mai 2011

Foto: Hetterich, Bodengesundheitsdienst, Durchfeuchtung des Bodens direkt um die Zuckerrübe bereits bei geringem Niederschlag
Für Bormangel an Zuckerrüben ist neben einer schlechten Bodenversorgung mit Bor auch eine unzureichende Durchfeuchtung des Oberbodens verantwortlich. Bor wird mit dem Bodenwasserstrom an die Pflanzenwurzeln herangeführt. Daher ist bei aktuell trockenen Bodenverhältnissen vermehrt auf eine ausreichende Borversorgung der Zuckerrübe zu achten. Die Zuckerrübe ist bei mangelhafter Borversorgung nicht in der Lage, Bor aus den älteren in die jüngeren Blätter umzulagern.
Für die Zuckerrüben ist es empfehlenswert, das Bor über eine Blattdüngung zum Reihenschluss zu geben. Über das Blatt wird zwar nur wenig Bor aufgenommen und nicht von älteren in jüngere Blätter verlagert. Das gedüngte Bor, das auf den Blättern fest haftet, gelangt bereits mit kleinen Niederschlagsmengen über Blattspreite und Blattstiel in konzentrierter Form in das Umfeld der Rübenwurzel. Dort wird es von den Wurzeln aufgenommen. Mit dem Saftstrom gelangt das Bor in die jungen Blätter und verhindert die Herz- und Trockenfäule der Zuckerrübe. Die Düngung sollte mit ca. 500 g/ha reinem Bor erfolgen und kann mit einer anstehenden Insektizidbehandlung kombiniert werden (siehe nächster Beitrag).
Informationen zur Bodenuntersuchung auf www.bodengesundsheitsdienst.de -->

Erste Rübenschläge kurz vor Reihenschluss - regional schwarze Bohnenlaus

24. Mai 2011

Foto: Nübel, Rübenabteilung Ochsenfurt
Die Rüben entwickeln sich gut. Einige Schläge sind bereits kurz vor Reihenschluss. Die Gewitter der letzten Woche haben meist nur geringe Niederschlagsmengen gebracht, lediglich vereinzelt bis zu 40 mm wie in der Region Zeitz.
Die Herbizidmaßnahmen sind weitestgehend abgeschlossen. Aufgrund der Trockenheit ist die Bodenwirkung aber nur gering.
Regional tritt die schwarze Bohnenlaus auf. Die Bekämpfungsschwelle liegt bei 10 % befallener Pflanzen vor Reihenschluss und bei 50 % befallener Pflanzen nach Reihenschluss. Sollte eine Insektizidbehandlung notwendig sein, kann diese mit der anstehenden Bordüngung kombiniert werden. Beachten Sie hierzu die Meldung zur Bordüngung.
Bei den aktuell hohen Tagestemperaturen sollte die Insektizidbehandlung morgens oder abends mit Wasseraufwandmengen von mind. 300 - 400 l/ha durchgeführt werden. Die empfohlenen Insektizide (Pirimor Granulat, Bulldock oder Karate Zeon) sowie die empfohlene Aufwandmenge finden Sie hier -->

Versuchsberichte der Arbeitsgemeischaften

19. Mai 2011

Die Versuchsberichte der Arbeitsgemeinschaften sind online verfügbar. Die vier süddeutschen Arbeitsgemeinschaften geben darin einen umfassenden Überblick zur Versuchstätigkeit im vergangenen Jahr. Zu den Versuchsberichten -->

E 10

18. Mai 2011

Fragen und Antworten zur Einführung von E 10 in Deutschland. Weitere Informationen finden Sie hier --> (PDF, 136,64 KB)

Entwicklungsstand der Rüben

16. Mai 2011

Lokale Schauer, Starkregen und Gewitter brachten vereinzelt  bis zu 40 mm Regen, leider in vielen Gebieten aber auch keine nennenswerte Menge. Getreide und Raps leiden unter diesen trockenen Bedingungen. Dagegen wächst die Zuckerrübe sehr gut. 90 Prozent der Rüben befinden sich nun im 6 - 8-Blatt Stadium oder weiter. Die Rübe hat einen Entwicklungsvorsprung von ca. 2 Wochen. Bedingt durch die Trockenheit ist die Herbizidwirkung oft nicht ausreichend. In einigen Regionen ist daher eine 4. NAK notwendig.

Zucker Infodienst

13. Mai 2011

Die Wirtschaftliche Vereinigung Zucker informiert über aktuelle Themen rund um Zucker und Rüben. Schauen Sie doch mal rein: Zum Zucker Infodienst -->

Frostgeschädigte Rüben erholen sich

10. Mai 2011

Foto: Dr. Risser, Kuratorium
Die Trockenheit hält an und macht Getreide und Raps weiter zu schaffen, während sich die Rübe aufgrund der Wärme gut entwickelt: 30 % der Rüben befinden sich im 2-4-Blatt-Stadium, 70 % bereits im 6-8-Blatt-Stadium oder darüber hinaus. Die 3. NAK wurde bereits auf ca. 50 % der Flächen durchgeführt und an manchen Standorten ist auch eine 4. NAK notwendig. Der Frost hat glücklicherweise nur regional begrenzt im Einzugsgebiet der Zuckerfabriken Ochsenfurt und Offenau zu Schäden an Zuckerrüben geführt. Ca. 2.000 bis 3.000 ha wurden dabei geschädigt, wobei in Einzelfällen bis zu 30 % der Pflanzen ausgefallen sind. Ca. 50 ha mussten umgebrochen werden. Unter sonst gleichen Bedingungen waren sehr lockere Böden und Felder auf denen kurz vor dem Frost eine Herbizidbehandlung durchgeführt wurde besonders betroffen. Äußere frostgeschädigte Blätter lagen auf dem Boden auf und wurden durch die Sonne verbrannt. Unter dem Einfluss der Wärme haben sich die frostgeschädigten Rüben aber wieder erholt, was sich durch die neu gebildeten Blätter aus dem Herzbereich zeigt (Bild links).

Biorüben-Feldtag 2011

6. Mai 2011

Foto: Garford Farm Machinery, England
Am 25. Mai 2011 findet auf dem Gelände der Agrar- und Umwelt AG Loberaue (Zschortau) der diesjährige Biorüben-Feldtag statt. Neben Informationen zur Aussaat 2011 wird eine kameragestützte Rübenhacke vorgestellt. Alle Informationen, sowie das Programm finden Sie in der Einladung hier --> (PDF, 18,88 KB)
Zum Routenplaner -->

Nachtfrost beeinträchtigt Rübenwachstum - Herbizidmaßnahmen aussetzen

5. Mai 2011

Regional wurden in den beiden letzten Nächten Temperaturen bis - 5°C gemessen, meist aber nur leichter Frost bis - 3°C. Je nach Entwicklungsstadium der Rüben und Lage des Feldes kam es zu Schädigungen an den Rübenpflanzen. Glücklicherweise sind die Rüben meist schon so weit entwickelt, dass nur äußere Blätter betroffen sind und das "Herz" noch intakt ist. Anstehende Herbizidmaßnahmen sollten für die nächsten 2 bis 3 Tage ausgesetzt werden bis erkennbar ist, dass die Rübenpflanze nach der Frostbeeinträchtigung wieder weiterwächst.

Warm und trocken im März und April

3. Mai 2011

Foto: Dr. Risser, Kuratorium
Im Südzucker-Gebiet befinden sich 60 % der Rüben im 2-4-Blatt-Stadium und 40 % im 6-8-Blatt-Stadium. Die 2. NAK ist zu 90 % abgeschlossen und die 3. NAK läuft gerade. Die hohen Temperaturen im April haben die Entwicklung der Zuckerrüben voran getrieben. Im langjährigen Vergleich ergibt sich ein Entwicklungsvorsprung von fast 2 Wochen. Der fehlende Niederschlag macht den Rüben noch nicht zu schaffen, er beeinträchtigt vor allem die Entwicklung von Raps und Getreide. Im März und April sind nur rund 40 % der langjährigen Niederschlagsmenge gefallen wie ein aktueller Vergleich zeigt: Zum Vergleich Summe Niederschlag März und April --> (PDF, 325,79 KB)

PAMIRA - Kostenlose Rücknahme von Pflanzenschutzverpackungen

28. April 2011

Die PAckMIttel Rücknahme Agrar gewährleistet die kontrollierte Rücknahme und Verwertung von Pflanzenschutzverpackungen in Deutschland. Hierzu ist es wichtig die Kanister gründlich zu spülen. Anschließend sollen die Kanister austropfen und werden bis zum Abgabetermin offen und trocken aufbewahrt. Es ist darauf zu achten, dass das Spülwasser n i c h t in das Grundwasser oder in die Kanalisation gelangt. Nach guter fachlicher Praxis sollen die Restmengen in geeigneter Verdünnung auf der Anwendungsfläche ausgebracht werden.
Weitere Infos zu den Terminen und der Sammelstelle in Ihrer Nähe finden Sie unter:
http://www.pamira.de

2./3. NAK steht an

26. April 2011

Foto: Dr. Risser, Kuratorium
Die warme Witterung begünstigt das Wachstum der Rüben: 80 % sind im 2- bis 4-Blatt-Stadium und gut 10 % befinden sich bereits im 6-8-Blatt-Stadium. Umbruch und Nachsaat sind bisher mit insgesamt 110 ha von geringer Bedeutung.
Die 2. NAK ist zu 60 % abgeschlossen und in einigen Gebieten wird in dieser Woche die 3. NAK durchgeführt. Bei den anstehenden Herbizidbehandlungen ist die aktuelle Witterung und die vorhandene Unkrautsituation zu berücksichtigen. Nutzen Sie hierzu HerbInfo sowie die Online-Unkrautbestimmung.
Hoffen wir auf Regen!

Frohe Ostern!

21. April 2011

Wir wünschen Ihnen und Ihren Familien ein fröhliches Osterfest!

Gute Entwicklung der Rüben - Trockenheit hält an

19. April 2011

Foto: Dr. Risser, Kuratorium
Bei überwiegend frühlingshaftem Wetter entwickeln sich die Rüben zügig: gut 50 % befinden sich z. Zt. im Keimblatt- und 40 % bereits im 2- bis 4-Blattstadium. Auf 4 % der Flächen ist wegen fehlender Bodenfeuchte ein ungleichmäßiger Aufgang zu beobachten. Nachsaat und Umbruch spielen mit bisher 50 ha keine große Rolle. Auf 84 % der Flächen erfolgte die 1. und auf 15 % bereits die 2. NAK. Der vielfach fehlende Niederschlag führt zu einer unzureichenden Wirkung der Bodenherbizide. Zur Planung der anstehenden NAK stehen Ihnen HerbInfo und die Online-Unkrautbestimmung zur Verfügung.

Über die Hälfte der Rüben sind aufgelaufen

12. April 2011

Foto: Dr. Risser, Kuratorium
Mit 99 % gesäter Fläche im Einzugsgebiet der Südzucker AG ist die Aussaat auch in Warburg, Brottewitz und Zeitz bis auf wenige Restflächen abgeschlossen (Zum Saatenstand -->).
Gut 54 % der Rüben befinden sich im Keimblattstadium oder bereits im 2-4-Blatt-Stadium. Die warmen Tagestemperaturen der letzten Wochen haben für gute Auflaufbedingungen gesorgt, wenn auch in vielen Regionen Trockenheit zu beklagen ist. Die Niederschläge im Februar und März liegen mit 29 mm bei lediglich 50 % des langjährigen Mittels (ø Südzucker-Werke, Summe Februar und März).
Bei den früh gesäten Zuckerrüben wurde die erste Herbizidbehandlung in der letzten Woche durchgeführt. Für alle anderen gilt es in den kommenden Tagen möglichst im Keimblattstadium der Unkräuter die erste NAK einzuplanen. Hierzu stehen folgende Helfer für die Unkrautbekämpfung bereit:

Unkrautbekämpfung 2011 - Welche Wirkstoffe bei welchen Unkräutern?

8. April 2011

Die Unkrautbekämpfung in Zuckerrüben hat begonnen. Da derzeit nicht immer alle Wirkstoffe zur Verfügung stehen, sind bei der Bekämpfung Alternativen zu den gewohnten und bewährten Mittelkombinationen erforderlich. Die nachfolgende Tabelle mit der Wirksamkeit einzelner Mittel gegen die wichtigsten Unkräuter soll helfen, die bei einer vorhandenen Verunkrautung beste Kombination von Wirkstoffen zu finden.
Individuelle Beratungsempfehlungen erhalten Sie bei den Arbeitsgemeinschaften und Rübenabteilungen vor Ort.

Rübenherbizide momentan vergriffen

8. April 2011

Im Handel sind Rübenherbizide zurzeit mitunter Mangelware berichtet die agrarzeitung. Hersteller in Deutschland erwarten über die ganze Saison gesehen aber keinen Lieferengpass. Es seien zwar keine Übermengen da, der Bedarf könne aber gedeckt werden. Im Handel sind derzeit Produkte wie Goltix, Betanal Expert oder Powertwin so gut wie ausverkauft. Landwirte, die jetzt unbedingt Ware brauchen, müssen auf Alternativen ausweichen. Nach Einschätzungen des Handels stehen aber noch genug alternative Mittel zur Verfügung. Auf Importe kann der Handel in diesem Jahr jedenfalls nicht zurückgreifen. Denn Produzenten in Indien haben ihre Wirkstoffproduktion eingestellt, so dass Importmengen für ganz Europa ausfallen. Industrieseitig wird der für diese Saison geplante Bedarf, wobei die Flächenausdehnung bei Zuckerrüben mitberücksichtigt wurde, in Stufen ausgeliefert. Bis Ende April werde alles ausgeliefert, heißt es seitens der Hersteller, die vor Hamsterkäufen warnen. (Quelle: agrarzeitung-online vom 8. April 2011)

Zuckerrüben - Restsaatgut trocken und kühl lagern!

7. April 2011

Foto: Graber, VSZ
Nachdem die Aussaat der Zuckerrüben abgeschlossen ist, gilt es Restmengen an Saatgut so zu lagern, dass sie auch bis zum Folgejahr ihre hohe Keimfähigkeit beibehalten. Deshalb ist es wichtig Restmengen unmittelbar nach Beendigung der Saat aus dem Sägerät zu entnehmen. Am besten füllt man dieses Saatgut in die Originalkartons und verschließt diese mit Klebeband. Die Lagerung erfolgt dann an einem möglichst trockenen und kühlen Ort, da bei höherer Luftfeuchtigkeit und Temperatur das Saatgut sehr schnell an Triebkraft verliert.

Aussaat weitestgehend abgeschlossen - 1. NAK steht an

5. April 2011

Anfang April sind im Südzuckergebiet bereits über 90 % der Zuckerrüben gesät. In den meisten Werkseinzugsgebieten ist dabei die Aussaat abgeschlossen. Rund um Warburg, Brottewitz und Zeitz sind dagegen noch 20 bis 40 % der Rübenflächen zu bestellen.
In den Regionen mit früher Aussaat ist die erste Herbizidbehandlung (1. NAK) einzuplanen. Ziel ist es die Unkräuter im Keimblattstadium zu bekämpfen. Das Expertensystem HerbInfo unterstützt Sie dabei.

70 % der Rüben gesät

28. März 2011

Bis Ende der 12. Kalenderwoche (27. März 2011) waren im Südzucker-Gebiet 70 % der Rüben gesät. Dabei waren im Einzugsgebiet von Offenau, Offstein und Ochsenfurt bis auf Restflächen alle Rübenfelder bestellt. Auch in Rain (90 %), Wabern (80 %) und Warburg (70 %) ist der bei weitem überwiegende Teil der Rüben gesät und in Plattling rund die Häfte. In Zeitz waren es dagegen erst 15 % und in Brottewitz wurden erste Flächen gesät.

Große Streuung der Nährstoffgehalte von organischen Düngemitteln

24. März 2011

Die Nährstoffgehalte organischer Dünger streuen in einem weiten Bereich. Dies zeigen aktuelle Untersuchungsergebnisse des Bodengesundheitsdienstes. In der Abbildung sind beispielhaft die Ammonium-Gehalte von nahezu 900 innerhalb der letzten 6 Jahre untersuchten Biogasgüllen dargestellt. Dabei wird deutlich, dass der Mittelwert (roter Punkt) als "Aussage" für den Nährstoffgehalt der Einzelgülle ungeeignet ist. Bei gegebenem Trockensubstanzgehalt sind Unterschiede von 30 kg Ammonium-N / 10 m³ und mehr möglich. Gleiches gilt auch für die anderen Nährstoffe. Zur schlagbezogenen optimalen Nährstoffversorgung ist daher eine Nährstoffanalyse der verwendeten organischen Dünger erforderlich.
Weitere Informationen finden Sie hier -->

Im Westen bereits über 50 % der Zuckerrüben gesät

22. März 2011

Das anhaltend trockene Wetter sowie die günstige Bodenstruktur haben die Aussaat der Zuckerrüben weiter vorangetrieben. Momentan sind im Anbaugebiet der Südzucker AG 30 % der Rüben gesät. Im Einzugsgebiet der Zuckerfabrik Offenau sind es bereits 50 %, in Offstein sogar 70 %. Auch in Rain und Ochsenfurt hat die gesäte Anbaufläche deutlich zugenommen. Vereinzelte Niederschläge haben nur kurz für Unterbrechung gesorgt. In den übrigen Werken ist die Aussaat aufgrund der Kälte und den Nachtfrösten noch zurückhaltend.

Saatenstand: Früher Beginn der Aussaat 2011

15. März 2011

Foto: Rübenabteilung Zeitz
Die Aussaat hat in diesem Jahr 10 bis 15 Tage früher begonnen als im langjährigen Mittel. Im Einzugsgebiet der Zuckerfabrik Offstein wurden bereits Anfang März die ersten Rüben bestellt. Bisher sind im Gebiet der Südzucker AG gut 12 % der Rüben gesät. In Offstein ist es fast die Hälfte. Auch in Offenau sind fast ein Viertel der Rüben in der Erde. Rund um die bayerischen Werke sowie in Wabern und Zeitz begann die Aussaat in der letzten Woche. In diesen Gebieten wurden aber erst wenige Flächen gesät. In Warburg und Brottewitz hat die Aussaat noch nicht begonnen.
Zum Saatenstand -->

Rübenaussaat - erste Flächen bestellt

9. März 2011

Im hessischen Ried hat die Aussaat der Zuckerrüben bereits begonnen, in vielen Regionen steht sie aber noch bevor. Bei der Saatbettbereitung ist auf eine ausreichende Abtrocknung des Bodens zu achten, damit Schadverdichtungen vermieden werden. Ziel der Saatbettbereitung ist es, für die Ablage der Rübenpille und die anschließende Keimung des Samens eine günstige Umgebung mit optimalem Bodenschluss zu schaffen.
Bei einer frühen Aussaat ist das Risiko einer Schädigung der jungen Rübenpflanzen durch Frostereignisse genau abzuwägen. Insbesondere in der Auflaufphase kann es bei Temperaturen unter -3°C kritisch werden. Wie die Abbildung beispielhaft für zwei süddeutsche Standorte zeigt, ist die Frosthäufigkeit bis Mitte März noch sehr hoch. So tritt im Mittel einmal in 4 Jahren selbst in dem "warmen" Rheingraben Frost unter -3°C auf und auch stärkere Frostereignisse unter -6°C sind noch sehr häufig. Erst Ende März/Anfang April sinkt das Frostrisiko. Berücksichtigen Sie bei der Aussaatentscheidung die regionalen Witterungsbedingungen und Erfahrungen.

Anbau 2011

8. März 2011

Für den Anbau 2011 sieht Südzucker infolge der positiven Entwicklung auf den Märkten gute Chancen, zusätzliche Zuckermengen zu vermarkten. Sie hat deshalb in Absprache mit dem Verband Süddeutscher Zuckerrübenanbauer e.V. festgelegt, dass alle über die Industrierüben 1 / Vertrags-Industrierüben hinausgehenden Industrierüben 2011 als Industrierüben 2 abgerechnet werden. Damit entfällt die bisher bestehende Begrenzung auf 20 %.
Anbauer mit frühen Lieferterminen sollten zudem berücksichtigen, dass die Kampagne voraussichtlich eher beginnen wird als in den Vorjahren und ihre Anbaufläche anpassen.
Es bieten sich Chancen, zusätzlichen Zucker zu vermarkten und die Anbauflächen weiter auszudehnen.

Absetzung von Nichtquotenzucker auf dem EU-Binnenmarkt

28. Februar 2011

Am 24. Februar 2011 beschloss die EU-Kommission, dass ausnahmsweise Nichtquotenzucker im Wirtschaftsjahr 2010/2011 auf dem Binnenmarkt abgesetzt werden darf. Die Regelung erlaubt, dass für eine Höchstmenge von 500.000 t Weißzucker und 26.000 t Isoglukose keine Überschussabgabe fällig werde, wenn diese Menge auf dem Binnenmarkt abgesetzt wird. Die EU-Kommission beabsichtigt außerdem, eine zollfreie Importquote in Höhe von 300.000 t Rohzucker und Weißzucker zu eröffnen. Eine endgültige Regelung hierzu soll bis Anfang März vorliegen.
EU-Kommissar Dacian Ciolos erklärte, dass diese Maßnahmen vor dem Hintergrund eines hohen Weltmarktpreises und der aktuellen Zuckerknappheit dazu beitragen wird, die Situation auf dem EU-Markt zu entspannen. Zur Pressemeldung der EU-Kommission gelangen Sie hier -->

Gute Aussichten für den Biorübenanbau

23. Februar 2011

Foto: Südzucker AG
Die Infoveranstaltung zum Biorübenanbau am 15. Februar 2011 in Hausen bei Würzburg war wieder gut besucht. Ein Rückblick auf die Kampagne 2010 zeichnet einen positiven Trend. Die Anbaufläche wurde gegenüber 2009 deutlich ausgedehnt. Die Zahl der Biorübenanbauer hat zugelegt. In 2010 wurde mit durchschnittlich 48 t/ha Biorüben und einem Zuckergehalt von 16,4 % eine gute Ernte eingefahren. Zusammen mit der derzeit günstigen Vermarktungssituation für Biozucker sind das gute Aussichten für den Biorübenanbau 2011.
Haben Sie Intereese? Weitere Informationen zum Biorübenanbau erhalten Sie bei Ihrer Rübenabteilung -->

Deckungsbeitragsrechner 2010 ab sofort im Rohstoffportal

14. Februar 2011

Der "Deckungsbeitragsrechner 2010" ist ab sofort im Südzucker-Rohstoffportal verfügbar. Diese Kalkulationshilfe zur "Wirtschaftlichkeit im Zuckerrübenanbau" wurde komplett überarbeitet und auf den neusten Stand gebracht. In dem interaktiven Programm können die durchschnittlichen Erträge und Zuckergehalte 2010 der einzelnen Verbandsgebiete ausgewählt werden. Diese können auch durch betriebsindividuelle Daten ersetzt werden. Außerdem besteht die Möglichkeit den Liefertermin und die Fabrikentfernung sowie die individuellen variablen Kosten einzugeben.
Sie finden den Deckungsbeitragsrechner im Südzucker-Rohstoffportal unter "Bereitstellung" im Ordner "Wirtschaftlichkeit": "Wirtschaftlichkeit im Zuckerrübenanbau 2010".

NEU: Anmeldung der EUF-Bodenuntersuchung im Südzucker-Rohstoffportal

10. Februar 2011

Ab sofort ist die Anmeldung der EUF-Bodenuntersuchung über das Südzucker-Rohstoffportal freigeschaltet. Mit dieser neu geschaffenen Anwendung können Sie Ihre Schlagdaten selbst eingeben. Eine hilfreiche Anleitung ist beim Bodengesundheitsdienst bereitgestellt. Bei Fragen hilft Ihnen Ihre Rübenabteilung gerne weiter.

Carbokalk jetzt bestellen

7. Februar 2011

Foto: Klein, Südzucker AG
Kalkdüngung sollte langfristig geplant werden. Nutzen Sie die arbeitsarme Zeit und kontrollieren Sie Ihre Bodenuntersuchungen auf den Kalkbedarf.
Portalnutzer können Ihre Bodenuntersuchungsergebnisse bequem im Südzucker-Rohstoffportal unter "Bereitstellung\Bodengesundheitsdienst" einsehen.
Mit Carbokalk bringen Sie bei einer Streumenge von 8 t/ha zusätzlich 112 kg/ha Phosphat aus. Das macht Carbokalk auf allen Ackerbaustandorten mit Phosphatbedarf besonders interessant.
In den Werken Ochsenfurt, Offenau, Rain, Offstein und Zeitz können noch Kalkbestellungen zur Sommerstreuung 2011 angenommen werden. Setzten Sie sich mit Ihrer zuständigen Rübenabteilung oder Ihrem Agenten bzw. Vertrauensmann in Verbindung.
Weitere Infos zum Carbokalk hier -->

Saatgut Biomasse-Rüben

3. Februar 2011

Landwirte, die keine Vertragsanbauer von Südzucker sind und Rüben zur Biogasproduktion anbauen, haben die Möglichkeit über Südzucker Rübensaatgut zu beziehen. Ein Bestellformular sowie weitere Informationen finden Sie als Download unter:
Anbau/Biomasse-Rüben -->
Vertragsanbauer von Südzucker können Ihr Saatgut über das Rohstoffportal bestellen oder erhalten das Saatgutbestellformular per Post.
Zum Rohstoffportal -->
Weitere Informationen zur Saatgutbestellung von Biomasse-Rüben finden Sie hier --> (PDF, 18,36 KB)

Saatgutbestellung im Rohstoffportal

2. Februar 2011

Ab sofort können Sie Ihr Saatgut für den Anbau 2011 und 2012 im Südzucker-Rohstoffportal bestellen. Bei Fragen hilft Ihnen Ihre Rübenabteilung gerne weiter.

Infoveranstaltung zum Biorübenanbau

1. Februar 2011

Am Dienstag, 15.02.2011, findet eine Infoveranstaltung zum Biorübenanbau in Hausen bei Würzburg statt. Die genaue Adresse, sowie das Programm entnehmen Sie dem Einladungsschreiben.
Wenn Sie an der Veranstaltung teilnehmen möchten, bitten wir aus organisatorischen Gründen um Rückmeldung bis spätestens 07.02.2011.

Anbauervergleich im Südzucker-Rohstoffportal

26. Januar 2011

Im Südzucker-Rohstoffportal steht der Anbauervergleich bereit. Dabei erhält der Rübenanbauer für die Parameter Bereinigter Zuckerertrag, Rübenertrag, Zuckergehalt, Standardmelasseverlust (SMV) und Qualitätszahl eine schlagspezifische Auswertung. Außerdem erfolgt ein direkter Vergleich mit den 25 % besten Betrieben auf Agenturebene sowie der Vergleich mit dem jeweiligen Werksdurchschnitt. Die Datenauswertung basiert auf den gemeldeten Schlägen und den vom Ladegerät zugeordneten Rübenlieferungen.
Der Anbauervergleich wird unter "Wirtschaftlichkeit" bereitgestellt.

Guter Besuch auf der Kuratoriumstagung 2011 in Friedberg

21. Januar 2011

Foto: VSZ, Ochsenfurt
Knapp 500 Besucher konnten zur 37. Kuratoriumstagung in der Stadthalle Friedberg in der Wetterau begrüßt werden. Die Kurzfassungen der Vorträge sowie weitere Bilder finden Sie unter Downloads hier -->

Anbauinformationen 2011 stehen zum Download bereit

20. Januar 2011

Zum Start in das neue Zuckerrübenjahr stehen unter Downloads die aktuellen Anbauinformationen 2011 bereit. Die Ergebnisse basieren auf den praxisorientierten Feldversuchen der Arbeitsgemeinschaften.
Hier geht es zum Download der Anbauinformationen 2011 -->

Potenzial der Zuckerrübe nutzen - Kuratoriumstagung in Friedberg

17. Januar 2011

Bei der 37. Kuratoriumstagung, die am 19. Januar 2011 in der Stadthalle in Friedberg (Wetterau) stattfindet, werden dem Besucher durch eine inhaltlich breit gestreute Themenwahl sowie fachlich hervorragende Referenten neueste Fortschritte und Entwicklungen im Ackerbau und dabei insbesondere rund um die Zuckerrübe vorgestellt.

Flyer Biomasse-Rüben: Informationen zu Anbau und Saatgutbezug

14. Januar 2011

Foto: Kuratorium, Ochsenfurt
Aus pflanzenbaulicher und gärbiologischer Sicht sind Zuckerrüben eine gute Alternative zu dem für diesen Zweck derzeit am häufigsten angebauten und genutzten Mais. Der Flyer "Biomasse-Rüben" informiert über aktuelle Versuchsergebnisse und gibt Hinweise zum Anbau von Zuckerrüben zur Biogasgewinnung. Weitere Informationen sowie den Flyer zum Download finden Sie auf "Anbau" unter "Biomasse-Rüben". Dort finden Sie auch Ansprechpartner für den Saatgutbezug.

Interaktive Programme zur Sortenwahl

12. Januar 2011

Pünktlich mit der Bereitstellung der aktuellen Sortenergebnisse wurden die beiden Programme "Sortenspinnen" und "Sorten-Rangfolge" grundlegend überarbeitet und neu gestaltet. Diese Programme können neben den Sortenempfehlungen zur Unterstützung bei der Sortenwahl genutzt werden.

Kommunikation heute und morgen

11. Januar 2011

Das Südzucker-Rohstoffportal ist zunehmend zum Dreh- und Angelpunkt für den Informationsaustausch zwischen Südzucker und Anbauern aber auch Logistikpartnern beispielsweise bezüglich Rodung und Transport geworden. Schlagdatenerfassung, Saatgutbestellung und Lieferbenachrichtigung sind nur einige Beispiele für Anwendungen im Rohstoffportal.
Auf der 37. Kuratoriumstagung, die am Mittwoch, 19. Januar 2011, in der Stadthalle in Friedberg (Wetterau) stattfindet, gibt Peter Fecke von der Rübenabteilung Wabern/Warburg hierzu einen Überblick und zeigt die zuküftigen Entwicklungen.

zum Seitenanfang