Bodengesundheitsdienst

Zwischenfrüchte

Fruchtfolge und Zwischenfruchtanbau

Allgemein gilt:

  • Kein Rapsanbau in der Rübenfruchtfolge.
  • Auf leichten Böden ist mit höheren Ertragsverlusten zu rechnen als auf schweren Böden.

Hinweise zum Zwischenfruchtanbau:

  • Mit nematodenresistenten Senf- bzw. Ölrettichsorten lassen sich selbst unter Trockenbedingungen gute Wirkungen erzielen. Wichtig ist dabei die gute Durchwurzelung, weniger ein hoher Grünmassenertrag.
  • Bodenlockerung und möglichst frühzeitige Aussaat nach frühräumendem Getreide sind für den Erfolg maßgeblich. Nur damit wird ein ausreichender Schlupf der Nematoden erreicht.
  • Senf zeichnet sich wegen des sicheren Abfrierens und der größeren Trockenheitstoleranz gegenüber Ölrettich besonders aus.
  • Eine Saatstärke von 20 kg/ha und eine geringe N-Gabe nach dem Auflaufen wird empfohlen.
  • Bei Flächenstillegung sollte eine Frühjahrsbegrünung mit nematodenresistentem Ölrettich durchgeführt werden.

Außerdem:

Weitere Informationen sowie einen Planer für die richtige Zwischenfrucht und die richtige Sorte finden Sie auf den Seiten des BISZ unter Zwischenfruchtanbau.

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