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Hier finden Sie Artikel zu den Themen rund um den Zuckerrübenanbau:


Gesunde Blätter bringen den Zucker

dlz – Juni 2015

Dr. Johann Maier und Dr. Peter Risser, Kuratorium für Versuchswesen und Beratung im Zuckerrübenanbau, Mannheim

Cercospora-Blattflecken sollten Sie nicht ignorieren. Einbußen bis 50 Prozent des Bereinigten Zuckerertrags könnten die Folge sein. Entscheidend ist der richtige Zeitpunkt für die erste Behandlung – die Mittelwahl ist zweitrangig.
Der Befall mit Blattkrankheiten ist je nach jahrestypischem Einfluss sehr unterschiedlich. Die Schwankungen zwischen den Jahren zeigen sich an den Versuchsergebnissen der Arbeitsgemeinschaften. Sie verdeutlichen, wieviel Ertrag Fungizidbehandlung im Vergleich zu unbehandelten Parzellen im Verlauf von zehn Jahren sicherte.

Strip-Till zu Rüben – bringt’s das?

aus top agrar – März 2013

Matthias Bröker, top agrar, Veit Nübel, Südzucker AG Mannheim/Ochsenfurt

Geringere Kosten bei gleichen Rübenerträgen, und den Erosionsschutz gibt es gratis dazu – funktioniert das mit der neuen Streifenbearbeitung? Praktiker berichten über erste Erfahrungen.
Benedikt Endres, Landwirt aus Güt-zingen in Franken, ist vom System der streifenweisen Bearbeitung zu Rüben überzeugt. ,,Der Gedanke, mit dem Strip-Till-Verfahren gegenüber dem Pflug fast die Hälfte der Grundbodenbearbeitungskosten einsparen zu können, klang für mich von Anfang an verlockend“, erklärt der Ackerbauer. ,,Und nebenbei schütze ich den Boden damit vor Erosion.“

Strip-Till Zuckerrübe

aus dlz – Februar 2013

Veit Nübel, Dr. Daniel Fischer, Südzucker AG Mannheim/Ochsenfurt

Strip-Till Zuckerrüben – Besonders für Pfahlwurzler und damit für Rüben ist die Streifenlockerung von höchstem Interesse. Wir sagen, wo sie eine Alternative zum Pflug darstellt und was sie ertraglich im Vergleich bringt.
Nur dort bearbeiten, wo es unbedingt notwendig ist, und gezielt Nährstoffe platzieren, das steckt hinter dem Verfahren Strip-Till (= Streifenbearbeitung). Während in den USA der Trend von der Direktsaat hin zur Streifenbearbeitung eher eine Intensivierung der Bodenbearbeitung darstellt, ist das Verfahren in Europa mit nach wie vor starker Verbreitung des Pfluges eher als Extensivierung zu sehen. Besonders für Pfahlwurzler und damit auch für die Zuckerrübe ist das Verfahren höchst interessant. Die ersten Versuchsergebnisse sind vielversprechend. Dennoch gibt es noch einige Fragen zu klären.
Kontakt zu den Autoren: strip-till@suedzucker.de

Diese Rüben geben Gas

aus dlz Praxis – Februar 2012

Klaus Bürcky, Kuratorium für Versuchswesen und Beratung im Zuckerrübenanbau, Ochsenfurt
Biogasrüben. Rüben sind pflanzenbaulich und gärbiologisch eine gute Alternative zu Mais. Sie lockern die Fruchtfolgen und liefern ähnlich hohe Biogaserträge. Der hohe Anteil von leicht umsetzbarem Zucker verbessert die Gasausbeute.
Welche Rüben leifern den höchsten Biogasertrag? 2011 wurden Versuche zum Trockenmasse- und Methanertrag von Rüben durchgeführt, koordiniert vom Institut für Zuckerrübenforschung (IfZ) in Göttingen. Die Versuche waren in allen Rübenanbaugebieten Deutschlands angelegt.
Nähere Informationen erhalten Sie unter kuratorium@suedzucker.de.

Pflanzenschutz gehört auf den Acker – nicht ins Wasser!

aus dzz Nr. 3 – April 2010

Christian Lang, Verband Hessisch-Pfälzischer Zuckerrübenanbauer, Worms
Sachgerechter Umgang mit Pflanzenschutzmitteln schont die Umwelt und wirkt Mittelauflagen und -verboten entgegen
In den letzten Jahren haben sich die Auflagen im Bereich Umwelt- und Gewässerschutz kontinuierlich verschärft. Dies hat unmittelbare Auswirkungen auf den Pflanzenschutz in der Landwirtschaft, denn diesem wird noch immer ein wesentlicher Anteil an der Gewässerkontamination zugeschrieben. In der öffentlichen Diskussion werden Verunreinigungen durch Arznei-, Reinigungs- und Kosmetikmittel meist vernachlässigt, da sie als „unabwendbar“ gelten. Dabei verschmutzen sie unser Wasser oft weitaus stärker als die heute zugelassenen Pflanzenschutzmittel. Als Zuckerrübenanbauer können wir jedoch durch sachgerechtes Verhalten ohne zusätzliche Kosten dafür sorgen, dass wir auch in Zukunft genügend gut wirksame Pflanzenschutzmittel anwenden dürfen.

Arbeitsgemeinschaft Zuckerrübe Südwest gestartet

3. März 2010

Zukunft für die Zuckerrübe
Die Erfahrung und Innovationskraft der Arbeitsgemeinschaften Baden-Württemberg und Worms wurden jetzt in der ARGE Zuckerrübe Südwest gebündelt. Die ARGE Zuckerrübe Südwest betreibt dabei mit ihren Beratungsstellen in Heilbronn und Worms die Versuchsarbeit und pflanzenbauliche Beratung für 5.500 Anbauer und deren ca. 45.000 ha Anbaufläche.

Strohverteilung und Einarbeitung – Tipps und Technik

aus dzz Nr. 4 – Juli 2009

Bernhard Loibl, Südzucker AG, Geschäftsbereich Landwirtschaft/Rohstoffmärkte
Das Thema Strohverteilung und Einarbeitung wird mittlerweile häufig unter dem Begriff Strohmanagement zusammengefasst, wobei oft eine Erklärung der einzelnen Punkte eines optimalen Strohmanagements fehlt. Im Folgenden werden wichtige Punkte für ein erfolgreiches Strohmanagement erläutert und technische Lösungen vorgestellt. …

Mulchsaat mit Stroh oder Zwischenfrucht

aus dzz Nr. 4 – Juli 2009

Gunther Schütz, Verband der Zuckerrübenanbauer Kassel, Fuldatal
Eine dem Standort angepasste Bodenbearbeitung muss ökonomischen und ökologischen Anforderungen gleichzeitig gerecht werden. Ziele sind, eine günstige Bodenstruktur und Humusgehalt zu erhalten, das Bodenleben zu fördern und schädliche Bodenverdichtungen und vor allem Bodenerosion zu mindern oder zu vermeiden….