Startseite

Südzucker RohstoffportalBISZ-Apps

Startseite

Proberodung mit hohen Rübengewichten

19. August 2014

Proberodung bestätigt hohe Rübengewichte 
(Foto: Risser)
Ab der 31. Kalenderwoche werden alle zwei Wochen Proberodungen durchgeführt, um eine erste Einschätzung für die bevorstehende Ernte zu bekommen. Hierzu werden in jedem Werkeinzugsgebiet repräsentative Standorte ausgewählt.
Die ersten Ergebnisse zeigen deutlich überdurchschnittliche Rübengewichte. Zusammen mit dem eher verhaltenen Anstieg des Blattkrankheiten-Befalls und der guten Wasserversorgung in den meisten Regionen ist mit einer guten Ernte zu rechnen.

Mit Zwischenfruchtanbau Nematoden reduzieren!

7. August 2014

Zwischenfrucht: Senf
(Foto: Südzucker)
Ein wichtiger Aspekt beim Anbau einer Zwischenfrucht ist die Verminderung des Besatzes an Rübennematoden (Heterodera schachtii) im Boden. Nutzen Sie dafür eine nematodenresistente Senf- oder Ölrettich-Sorte.
Hinweise zu den aktuellen Sorten und pflanzenbauliche Tipps finden Sie hier -->
Der Zwischenfruchtplaner hilft Ihnen bei der Wahl der geeigneten Sorte je nachdem ob die Bekämpfung von Rübennematoden, der Erosionsschutz oder Umweltprogramme beim Zwischenfruchtanbau im Vordergrund stehen.

Düngung aktuell: Kalk und Phosphor

1. August 2014

Gefäßversuch von Holger Lemme, Institut für Zuckerrübenforschung Göttingen
Im Rahmen einer Doktorarbeit wurde untersucht, ob sich die Pflanzenverfügbarkeit von Phosphor bei Kalkung von Lössböden mit nahezu neutralem pH ändert. Die Untersuchungen erfolgten am Institut für Zuckerrübenforschung (IfZ), Göttingen, in Zusammenarbeit mit dem Bodengesundheitsdienst. Es zeigte sich, dass steigende Kalkgaben die lösliche und die leicht austauschbaren Phosphor Fraktionen erhöhten. Diese Fraktionen sind pflanzenverfügbar und werden durch EUF-P "erfasst". In den Untersuchungen konnte letztlich nachgewiesen werden, dass sich nach Kalkung die
P-Verfügbarkeit für die Pflanzen erhöht hat.
Weitere Informationen zur EUF-Bodenuntersuchung finden sie hier -->

Günstige Witterung für Cercospora und Co.

24. Juli 2014

Eine termingerechte Behandlung sichert Ertrag und Qualität 
Die aktuell feucht-warme Witterung ist ideal für die Ausbreitung von Cercospora. An einzelnen Standorten ist auch Mehltau oder Rost zu finden. Wichtig ist, dass die Erstbehandlung termingerecht beim Erreichen der Behandlungsschwelle durchgeführt wird. Kontrollieren Sie deshalb regelmäßig ihre Zuckerrübenschläge. Die Bekämpfungsschwelle von aktuell 5 % befallener Blätter gilt noch bis Ende Juli. Die mehrjährigen Versuchsergebnisse der Arbeitsgemeinschaften zeigen, dass die termingerechte Bekämpfung der Blattkrankheiten einen wesentlichen Beitrag zur Ertrags- und Qualitätssicherung leistet.

Zucker und Brot - Erlebnistour vom Boden bis zum Teller

17. Juli 2014

Interessierte Besucher an den Demoparzellen zu Zuckerrübe, Getreide und anderen Kulturen (Foto: Risser)
Im Rahmen der Nachhaltigkeitstage Baden-Württemberg zeigten das Landwirtschaftsamt Heilbronn, der Verband baden-württembergischer Zuckerrübenanbauer und die Südzucker AG wie moderne nachhaltige Landwirtschaft betrieben wird. Die gemeinschaflich organisierte Veranstaltung fand vom 10. bis 12. Juli auf dem Betrieb der Familie Hoffmann in Heilbronn-Frankenbach statt. Mehr als 1.000 Besucher, darunter ca. 500 Schüler konnten sich einen Einblick in umweltschonende Anbaumethoden verschaffen und sehen, wie damit qualitativ hochwertige und sichere Lebensmittel erzeugt werden.

"Blühende" Zuckerrübenfelder

9. Juli 2014

Blühstreifen an einem Rübenschlag bei Brottewitz (Foto: Fleischer)
Jeweils mehr als 10 Südzucker Anbauer aus den Einzugsgebieten der 9 süddeutschen Zuckerfabriken haben im Frühjahr im Rahmen des Pilotprojektes "Förderung der Biodiversität" am Rand ihrer Zuckerrübenschläge Blühstreifen angelegt. Diese stehen jetzt in voller Blüte, und sind nicht nur für das Auge eine angenehme Abwechslung in der Kulturlandschaft, sondern bieten Lebensraum für z.B. (Honig-) Bienen, Schmetterlinge und Käfer, dienen als  Brut- und Deckungsräume für Wildtiere und fördern Nützlinge wie z.B. Marienkäfer, Regenwürmer, Schwebfliegen und Laufkäfer.
Darüber hinaus binden die Pflanzen der Blühmischungen den im Boden vorhandenen freien Stickstoff und tragen durch Pflanzen- und Wurzelmasse zur Humusbildung bei.
Die Blühstreifen bestehen aus artenreichen Mischungen mit Sommerwicken, Sonnenblumen, Phazelia, verschiedene Kleearten, Tagetes und einigen mehr.

Bisher wenige Cercospora-Infektionen in Zuckerrüben

2. Juli 2014

Typisch für Cercospora ist ein rötlichbrauner Rand um die kleinen Flecken (Foto: Bauer ARGE Südwest)
Die aktuellen Boniturwerte zeigen bisher nur auf wenigen Monitoring-Standorten erste Cercospora-Infektionen. Lediglich an einigen Standorten in den Starkbefallsgebieten im Rheingraben, hessisches Ried und in Südbayern entlang der Isar ist der Schwellenwert von aktuell 5 % befallener Blätter erreicht. Hier wurden die Anbauer zur Kontrolle ihrer Flächen aufgerufen.
Anfangsbefall ist an weiteren Standorten vorhanden. Gefährdet sind vor allem Tallagen, Beregnungsflächen sowie Schläge in Nachbarschaft zu letztjährigen Rübenfeldern. Nach Niederschlägen in Kombination mit den hohen Temperaturen zum Wochenende sind die Bedingungen günstig für eine Ausbreitung der Blattkrankheiten.
Vorsicht aber vor einer Verwechslung von Cercospora mit bakteriellen Blattflecken (Pseudomonas). Diese treten bei starken Niederschlägen oder bei Gewittern mit Hagelschlag auf. Pseudomonas kann mit Fungiziden nicht bekämpft werden.

EUF-Bodenuntersuchung - Jetzt Proben ziehen!

30. Juni 2014

Mit der EUF-Bodenuntersuchung die Düngung optimieren
(Bild: Fischer, BGD)
Die EUF-Bodenuntersuchung hilft die Düngung an den jeweiligen Standort bestmöglich anzupassen. EUF ist damit Teil einer nachhaltigen landwirtschaftlichen Produktion.
Um das Stickstoffangebot richtig beurteilen zu können, ist der Zeitpunkt der Bodenprobenahme auf die Vorfrucht abzustimmen. Ein geeigneter Termin ist gegeben, wenn die Vorfrucht die Stickstoffaufnahme abgeschlossen hat. Dann ist ein Nährstoffgleichgewicht vorhanden, dass aussagekräftige Düngeempfehlungen erlaubt. Ungeeignet sind Probenahmen nach der Bodenbearbeitung oder Düngung.
Weitere Infos zur Bodenuntersuchung hier -->
Anmeldung ihrer Bodenproben online im Rohstoffportal -->

Viele Besucher am Bodenprofil auf den DLG-Feldtagen

25. Juni 2014

Großes Interesse am Bodenprofil (Foto: Bodengesundheitsdienst)
Großes Interesse fand auf den diesjährigen DLG-Feldtagen das Bodenprofil des Bodengesundheitsdienstes, das am Stand der KWS besichtigt werden konnte. Mit Themen zur Bodengenese, Wurzelentwicklung bei verschiedenen Zwischenfrüchten, die als Mischung das Bodenleben und die Bodenstruktur verbessern sowie Nährstoffe vor der Verlagerung bewahren, konnten Landwirte und Berater tiefe Einblicke auch unterhalb der Bodenoberfläche erhalten. Fasziniert waren die Gäste über die vielen Regenwurmgänge im Boden, die teilweise von Wurzeln durchzogen waren. Dies belegt die Bedeutung der Regenwurmaktivität für einen tätigen Boden. Im Mittelpunkt des Interesses konnte die Stickstoffmineralisierung im Boden und die Bedeutung des EUF-extrahierbaren Stickstoffs gezeigt werden. Nur mit der EUF-Methode wird das N-Mineralisierungspotenzial erfasst und standortbezogen für die Düngeempfehlung berücksichtigt. Darüber hinaus werden die Grundnährstoffe P, K, Kalk und Mg, Bor und Schwefel untersucht. Weitere Informationen zur EUF-Untersuchung finden Sie hier -->

Sortenleistungsvergleich: Feldaufgang 2014

18. Juni 2014

Feldaufgangsergebnisse 2014
Die aktuellen sowie die 3-jährigen Feldaufgangsdaten finden Sie hier:

Blattkrankheitenmonitoring gestartet - Schosser bekämpfen

17. Juni 2014

Schosser und Unkrautrüben rechtzeitig vor der Blüte entfernen (Foto: Dr. Risser)
In dieser Woche ist das diesjährige Blattkrankheiten-Monitoring im Einzugsgebiet der Zuckerfabriken Offstein, Plarttling und Rain gestartet. Insgesamt werden rund 200 Schläge im gesamten Gebiet der Südzucker AG wöchentlich auf das Auftreten von Blattkrankheiten untersucht. Ist die Schadschwelle an einem Standort erreicht, erhalten die Anbauer in den betroffenen Regionen einen Kontrollaufruf.
Aktuell ist noch kein bekämpfungswürdiger Befall aufgetreten.
In Regionen mit früher Aussaat wachsen die ersten Schosser und Unkrautrüben über die Bestände hinaus. Beseitigen Sie diese rechtzeitig vor der Blüte, um ein Aussamen und eine Vermehrung zu vermeiden. Weitere Infos zum Thema finden Sie hier -->

Starttermine Blattkrankheiten-Monitoring

11. Juni 2014

Die feuchte Witterung der letzten Wochen verbunden mit den aktuell sehr hohen Temperaturen sind optimale Bedingungen für die Ausbreitung von Blattkrankheiten wie Cercospora. Die Termine für den Start des Blattkrankheiten-Monitorings sind nachfolgend genannt:
KalenderwocheEinzugsgebiet der Rübenabteilung
25Offstein, Plattling, Rain
26Offenau, Wabern/Warburg
27Ochsenfurt
28Brottewitz, Zeitz

Für jedes Anbaugebiet werden von den Rübenabteilungen zeitnah Kontrollaufrufe ausgegeben. Aktuelle Meldungen finden Sie auch immer hier auf www.bisz.suedzucker.de

Hessischer Bauerntag: Ministerpräsident Bouffier besucht Informationsstand der Zuckerwirtschaft

10. Juni 2014

(Foto: Hessischer Bauernverband) Der hessische Ministerpräsident Volker Bouffier informiert sich zur Nachhaltigkeit im Zuckerrübenanbau
Der hessische Ministerpräsident Volker Bouffier und mehr als 400 Besucher konnten sich beim Hessischen Bauerntag in Gießen am 5. Juni 2014 von der Nachhaltigkeit des Zuckerrübenanbaus überzeugen. Der Schutz des Bodens mit Winterbegrünung, Mulchsaat, einem bedarfsgerechten Einsatz von Pflanzenschutzmitteln, u.v.m. sind Teil des weitreichenden Konzepts.
Die Untersuchung des Bodennährstoffgehaltes hat zu einer standortangepassten Düngung geführt.
Eine umfangreiche Versuchstätigkeit ist Grundlage der Beratung für den nachhaltigen Zuckerrübenanbau.
Die Aktivitäten rund um die Zuckerrübe wurden gemeinsam von Südzucker, Verband süddeutscher Zuckerrübenanbauer und Bodengesundheitsdienst präsentiert. 

5 000 RübenProfis - und kein Ende!

28. Mai 2014

5 000 Rübenanbauer nutzen den RübenProfi
Das Interesse an betriebswirtschaftlichen Auswertungen im Rübenanbau ist weiterhin groß. Jetzt hat sich der 5000. Teilnehmer gemeldet und kann seinen Rübenanbau unter ökonomischen Gesichtspunkten mittels RübenProfi[t] genauer unter die Lupe nehmen.
Sie sind noch kein RübenProfi[t]? - Dann wird's Zeit!
Nach der Kampagne erhalten alle RübenProfi[t]s einen betriebswirtschaftlichen Anbauervergleich auf der Basis Arbeits- und Direktkostenfreier Leistung, der einen anonymisierten Vergleich in der Region ermöglicht.
Einfach einloggen, ausprobieren und RübenProfi[t] werden!

Bodenuntersuchung auf Nematodenbesatz - Erste Ergebnisse

27. Mai 2014

Rübennematoden - weiße Zysten an den Wurzeln (Foto: Bauer)
Seit April läuft die Untersuchung auf Rübennematoden von Flächen für den Rübenanbau 2015. Die ersten Ergebnisse liegen vor. Bei einem bestätigten Hinweis auf Nematodenbesatz sollten entsprechende Bekämpfungsmaßnahmen durchgeführt werden.
Hierzu zählen u.a.:
Bei Interesse an der Untersuchung, kontaktieren Sie Ihre Rübenabteilung oder den Bodengesundheitsdienst.

Früher  Reihenschluss!

26. Mai 2014

Erste Bestände schließen die Reihen
(Foto: Risser)
Durch die überwiegend  guten Wachstumsbedingungen und ausreichende Niederschläge zeigten in der letzten Woche die ersten Schläge Reihenschluss.  Damit ist die Rübenentwicklung 2 bis 3 Wochen früher als im Vorjahr.
Im Einzugsgebiet der Zuckerfabriken Rain und Offstein haben bereits die Hälfte der Zuckerrübenbestände  die Reihen geschlossen.
Die Herbizidmaßnahmen sind zu über  90% abgeschlossen. Auf Flächen mit zum Teil spät aufgelaufenen Rüben steht die letzte Behandlung noch aus. Bisher ist der Schädlingsdruck noch relativ gering.
Hilfe beim Erkennen von  Krankheiten und Schäden finden Sie online unter: Krankheiten und Schäden -->

Abschlussbehandlung in Zuckerrüben - 3./4. NAK

20. Mai 2014

Bei Abschlussbehandlung Höchstmengen beachten!(Foto: Khabibrakhmanova)
Auf knapp 80 % der Flächen in der Südzucker AG ist die 3. NAK  abgeschlossen. Nach den z.T. ergiebigen Niederschlägen der letzten Wochen können nun die noch ausstehenden Abschlussbehandlungen durchgeführt werden.
Auf Flächen mit spät aufgelaufenen Rüben ist evtl. eine 4. NAK erforderlich, um die Unkräuter zu kontrollieren. Dabei müssen die für jedes Herbizid geltenden Höchstmengen und Behandlungshäufigkeiten eingehalten werden.  
Die meisten Herbizide dürfen in der Saison höchstens 3 Mal eingesetzt werden. Ist eine 4. Behandlung erforderlich, können Alternativprodukte zum Einsatz kommen. Diese werden im Herbinfo neben der Standardempfehlung in der entsprechenden Aufwandmenge angezeigt. Beachten Sie hierbei auch die Höchstmengen der einzelnen Wirkstoffe. Es dürfen z.B. maximal 250 g  Quinmerac (Goltix Titan, Rebell Ultra) pro Hektar und Jahr ausgebracht werden.
Weitere ausführliche Informationen finden Sie unter Pflanzenschutzmitteltabellen oder in den regionalen Herbizidempfehlungen.

Biorüben-Feldtag in Offstein - Fruchtfolge, Boden und Hacken im Fokus

12. Mai 2014

Demonstration einer kameragesteuerten Hackmaschine (Foto: Mehler, Südzucker AG)
Am 9. Mai 2014 fand der diesjährige Biorübenfeldtag in der Zuckerfabrik Offstein statt. Mehr als 30 Anbauer der Südzucker AG aus nah und fern sind der Einladung gefolgt. Neben aktuellen Informationen zum Saatenstand (Herr Adams, RA Offstein), gab es einen Fachvortrag zum Einfluss der Fruchtfolgegestaltung auf das Auftreten von Unkräutern (Herr Böcker, DLR Bad Kreuznach).
Sehr interessant war der Blick in die Tiefe zu Bodenstruktur und Bodenchemie am Bodenprofil des Bodengesundheitsdienstes (Herr Hetterich, BGD Ochsenfurt). Auf zwei Praxisbetrieben mit Biorübenanbau in der näheren Umgebung von Worms-Pfeddersheim wurden kameragestützte Hackmaschinen im Einsatz vorgeführt, u.a. von der Firma Kress. Die konsequente Unkrautbekämpfung entscheidet wesentlich über den Erfolg im Biorübenanbau.

Carbokalk im Ökolandbau zugelassen!

5. Mai 2014

Kalkauslieferung (Foto: Klein)
Carbokalk ist lt. EU-Öko-Verordnung zur Anwendung im Ökolandbau zugelassen.
Mittlerweile haben viele Ökoverbände ebenfalls ihre Richtlinien gelockert und die Anwendung von konventionellem Carbokalk in biologisch wirtschaftenden Betrieben zugelassen.
Wir empfehlen allen Bio-Betrieben die genauen Vorgaben zum Carbokalkeinsatz bei ihrer Kontrollstelle bzw. ihrem Anbauverband vor dem Einsatz zu erfragen.
Auskünfte über die aktuelle Verfügbarkeit von Carbokalk in Ihrer Region erhalten Sie als aktiver Rübenanbauer oder bereits registrierter Kunde direkt im Südzucker Rohstoffportal, oder am Info-Telefon ihrer zuständigen Rübenabteilung.
Weitere Infos finden Sie unter Carbokalk -->

zum Seitenanfang