11.04.2016 ARGE Südwest News Harald Bauer ARGE Südwest Offenau Offstein Wabern

Unkrautbekämpfung; Felderbegehungen

Die Rüben, die vor Ostern gesät wurden, sind gut aufgelaufen. Die Unkrautbekämpfung sollte in diesen Beständen, soweit noch nicht geschehen, durchgeführt werden.
Empfehlung bei Normalverunkrautung im Keimblattstadium:
Betanal maxxPro 1,0 – 1,25 l/ha + Goltix Titan 1,5 l/ha oder Metafol SC 1,0-1,25 l/ha
Probleme treten teils mit der Altverunkrautung aus dem Winter auf. Bei der Saatbettbereitung wurden diese Unkräuter oft nicht beseitigt, sondern nur etwas versetzt und sind bei den feuchten Bodenverhältnissen wieder angewachsen. Erfahrungen aus früheren Jahren zeigen, dass diese relativ großen Pflanzen viel Wirkstoff der Rübenherbizide aufnehmen und nach den drei NAK-Behandlungen meist keine Probleme bereiten.
Nach dem Anbau von Zwischenfruchtmischungen im Rahmen der Greening-Maßnahmen stehen häufiger große Pflanzen von Phacelia, Ölrettich oder auch Kleearten. Bei Phacelia und Ölrettich wurden mit der Zumischung von Debut in der 2. und 3. NAK gute Erfolge erzielt. Zur Bekämpfung von Kleearten ist Lontrel beizumischen.
In Folge des milden Winters stehen auch weitentwickelte Gräser, Ackerfuchsschwanz und Ausfallgetreide, in machen Beständen. Zur sicheren Bekämpfung ist die Solo-Behandlung mit voller Aufwandmenge der Gräserherbizide einer Splittingspritzung vorzuziehen. Die Gräserbekämpfung sollt im Abstand von ca. 3 Tagen zur Unkrautbehandlung erfolgen.

Weitere Informationen erhalten Sie bei den Felderbegehungen, die am Freitag, den 15. April in Rheinhessen und am Mittwoch, den 20. April in der Pfalz durchgeführt werden. Die genauen Termine und Treffpunkte finden sie in BISZ und den Wochenblättern.

Harald Bauer, ARGE Zuckerrüben Südwest