Standorte mit Ditylenchusbefall

Der Befall mit dem Rübenkopfälchen, Ditylenchus dipsaci, fiel im letzten Anbaujahr sehr gering aus. In der Regel tritt starker Befall nach einem feuchten und kühlen Frühjahr auf. Da die Befallsregionen bekannt und auch einzugrenzen sind, gibt es leider keine spezielle Sortenprüfung mit „künstlichen” erzeugtem Befall.
Mit Rübenkopfälchen befallene Zuckerrübe (Foto: ARGE Franken)

Für die betroffenen Standorte (Region Main-Trauber, Heilbronn-Sinsheim, Ludwigsburg) ist 2019 der letztmalige Anbau der Sorte Beretta möglich. Für das Anbaujahr 2020 wird diese Sorte nicht mehr zur Verfügung stehen. Die Sorte Celesta KWS wies in Streifenversuchen der betroffenen Regionen Deutschlands und der Schweiz in den letzten Jahren gute Ergebnisse gegen Rübenkopfälchen auf.

Sekundärfäulen durch Rübenkopfälchen (Foto: ARGE Franken)