Schwarze Bohnen- oder Rübenlaus

Aphis fabae Scop.

Schadbild

Foto: IfZ, Göttingen

Aufgrund ihrer Farbe sind schwarze Bohnen- oder Rübenläuse relativ einfach zu erkennen;
stark befallene Pflanzen bleiben im Wachstum zurück, Blätter kräuseln sich und weisen vielfach einen klebrigen Überzug aus Honigtau auf (Ausscheidungsprodukte der Läuse).

Bedeutung

Die Schwarze Bohnenlaus tritt regelmäßig auf und kann bei starkem Frühbefall im Mai allein durch Saugschäden Ertragseinbußen von bis zu 20 % verursachen. Neben den Saugschäden führt auch die Übertragung des Milden Vergilbungsvirus (BMYV) zu wirtschaftlichen Verlusten. Im Vergleich zur Grünen Pfirsichblattlaus ist die Übertragungskapazität der Schwarzen Bohnenlaus und damit die Bedeutung als Virus-Überträger jedoch sehr viel geringer.

Schadschwellen

Zeitpunkt Schadschwelle
in % befallene Rüben
vor Reihenschluß 10
nach Reihenschluß 50 (oder 20% mit Kolonien)
ab Mitte Juli Nicht mehr bekämpfungswürdig, da in der Regel natürliches Zusammenbrechen der Population,
z. B. durch parasitierende Marienkäferlarven

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Maßnahmen zur Schadensminderung