Rodeaggregat

Rodeaggregat mit Köpfer (Foto: Südzucker AG)

Am Rodeaggregat befindet sich im vorderen Bereich die Schlegler- bzw. Häckslerwelle, die die Blätter von den Rüben entfernt, klein häckselt und auf dem Acker verteilt. Je nach Bauart wird das gehäckselte Blatt für eine gute Breitverteilung zur Seite raus befördert oder unter dem Aggregat und zwischen den Rübenreihen abgelegt.

Im nächsten Schritt werden die Rübenköpfe abgeschnitten. Man unterscheidet in Standardköpfer und Minimalköpfsysteme. Letztere sind heutiger Stand der Technik und sind in neueren Rodern verbaut. Mit den Minimalköpfsystemen sind kleinere Köpfschnitte möglich.
Köpfer, egal welcher Bauart, verfügen über Köpfmesser, die in der Höhe verstellbar sind. Die Höhenführung der Köpfer erfolgt meist mit sogenannten “Kämmen” oder Rädern.
Leitfedern sind dafür zuständig die Rübenköpfe in der Reihe abzulegen.

Anstatt eines Köpfers kann ein Roder auch über einen Entblatter verfügen. Dieser besteht aus einer weiteren Schleglerwelle mit Gummi- oder Kunststoffschlegeln. Diese reinigen den Rübenkopf von Blättern. Dabei soll der Rübenkopf möglichst nicht beschädigt werden.

Rodeschare holen die Rüben aus dem Boden. Dies sind meist Polderschare oder Radrodeschare. Immer zwei Schare roden eine Rübenreihe. Polderschare rütteln leicht, wodurch Erde von der Rübe geschüttelt wird. Bei Radrodescharen wird die Rübe eingeklemmt und durch ein Drehen der Räder aus dem Boden geholt.
Rodeschare sind in ihrer Höhe verstellbar. Je nach Bauart des Roders können auch einzelne Rodepaare unterschiedlich in der Höhe verstellt werden.

Radrodeschahre (Foto: Südzucker AG)
Radrodeschahre (Foto: Südzucker AG)

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