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Aussaat

Die Aussaat der Zuckerrüben stellt hohe Ansprüche an die Bodenvorbereitung, die Saattechnik und die Einstellung der Geräte. Beim Zuckerrübensamen ist das Nährgewebe, aus dem der Keimling seine Energie schöpft, deutlich kleiner als z.B. bei Getreide oder Mais. Entsprechend geringer ist die Kraft und die Leistung, die ein Zuckerrübenkeimling aufbringen kann. Die Zuckerrüben stellen ähnlich hohe Ansprüche an das Saatbett und an die Sätechnik wie Feinsämereien z.B. Gemüse und Zierblumen.
Zuckerrübenaussaat stellt hohe Ansprüche an die Technik und die Maschineneinstellung (Foto: Mutzeck)

Wann ist der richtige Aussaatzeitpunkt?

Generell gilt, je länger die Wachstumsphase der Zuckerrübe ist und je früher die Aussaat, desto mehr Zuckerertrag wird gebildet. Die frühgesäte Zuckerrübe kann früh mit der Bildung der Blattmasse beginnen und die Sonnenstrahlung durch größere Blattoberfläche im Frühjahr und Sommer besser nutzen als die spätgesäte Rübe.
Einer frühen Aussaat steht oft das Argument von Frostereignissen gegenüber. Frostanfällig sind Zuckerrüben vor allem in der kurzen Phase des Auflaufens. Allerdings kann Frost sowohl Ende März wie auch Mitte April auftreten. Hier gibt es keine Regel, in manchen Jahren können Frühsaaten erfrieren, in andern Jahren kann es spätere Saaten treffen.
Wenn es die Bodenfeuchte und -temperatur zulässt, spricht in der Regel nichts gegen frühe Saattermine. Eine Aussaat Mitte bis Ende März gegenüber einer Aussaat in der ersten April Hälfte kann Ertragsunterschiede von bis zu 18 % ausmachen (siehe Abbildung).
(Foto: Mutzeck)
Was bei der Zuckerrübenaussaat noch zu beachten ist:

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