Betriebswirtschaft

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In BISZ-Betriebswirtschaft werden ökonomische Aspekte rund um den Zuckerrübenanbau angesprochen.
Neben einem Deckungsbeitragsrechner und einem Anbauplaner können Sie im Südzucker-Rohstoffportal auch die Schlagdaten online erfassen.

Kalkulationshilfe zur Wirtschaftlichkeit im Zuckerrübenanbau 2009

07. April 2010

Ab sofort steht Ihnen im Rohstoffportal der "Deckungsbeitragsrechner 2009" als Kalkulationshilfe zur Wirtschaftlichkeit im Zuckerrübenanbau 2009 zur Verfügung. Über den folgenden link www.rohstoffportal.suedzucker.de gelangen Sie zum Rohstoffportal. Dort finden Sie den Deckungsbeitragsrechner unter "Bereitstellung" im Ordner "Wirtschaftlichkeit". In dem Deckungsbeitragsrechner werden Ihnen die Erträge und Zuckergehalte 2009 je nach Anbauregion angezeigt. Diese können auch durch betriebsindividuelle Daten ersetzt werden. Außerdem besteht die Möglichkeit, den Liefertermin und die Fabrikentfernung sowie die variablen Kosten etc. einzugeben.

Berechnung der Rübenkategorien 2009 und Anbauplanung 2010

07.12.2009

Im Südzucker-Rohstoffportal stehen ab sofort unter www.rohstoffportal.suedzucker.de die automatische Berechnung der Rübenkategorien 2009 sowie die Anbauplanung 2010 mit betriebsindividuellen Daten zur Verfügung.
In der Rubrik "Wirtschaftlichkeit" finden Sie die vorläufige Aufteilung der bisher gelieferten und analysierten Rüben auf die einzelnen Rübenkategorien 2009. Dabei werden automatisch die Vertragsdaten 2009, die bisher gelieferten Rüben und der Zuckergehalt angezeigt. Falls noch nicht alle Rüben geliefert sind, können Sie die noch zu erwartende Restliefermenge und den Zuckergehalt eingeben. Je nachdem, ob eine individuelle Übertragung beantragt wurde, erfolgt die Berechnung der Rübenkategorien für 2009 und der Übertragungsrüben auf 2010.
Über den "Start"-Knopf werden die Übertragungsrüben auf 2010 automatisch in den Anbauplaner 2010 übernommen. Dieser berechnet auf Basis der 5-jährigen Erträge und Zuckergehalte den genauen Flächenbedarf für die Aussaat 2010.

Droht uns eine generelle Übertragung?

06. Oktober 2009

Hohe Zuckererträge pro Hektar bedeuten eine gewaltige Zuckerproduktion in den Hauptanbaugebieten der europäischen Gemeinschaft. Nach Schätzungen der Vereinigung der europäischen Zuckerhersteller (CEFS) wird eine Nichtquotenzuckererzeugung von über 4,0 Mio. Tonnen erwartet. Bei Ausschöpfung aller Möglichkeiten inkl. der Produktion von Ethanol ist der Industriezuckerabsatz in der europäischen Gemeinschaft begrenzt und steht zudem im Wettbewerb mit anderen Fermentationsstoffen auf Basis von Getreide. Daher müssen erhebliche Mengen an Nichtquotenzucker exportiert werden.
Parallel dazu hat sich der Weltmarktpreis für Zucker durch Produktionsausfälle, unter anderem in Brasilien und Indien, stetig nach oben entwickelt. Mit Preisen von aktuell 430 Euro pro Tonne ist ein historisch hohes Niveau erreicht.
Der notwendige Zugang zum Weltmarkt wird den europäischen Zuckerrübenanbauern und der Zuckerindustrie aber durch eine willkürliche Festlegung des EU-Exportvolumens auf 650.000 Tonnen beschränkt.
Daher gelten folgende Forderungen:
- Sofortige Erhöhung der Exportlizenzen für das Zuckerwirtschaftsjahr 2009/10 auf das WTO-Limit von mindestens 1,37 Mio. Tonnen.
- Exportmöglichkeit von Nichtquotenzucker sofort mit Beginn des Zuckerwirtschaftsjahres ab 1. Oktober und nicht erst nach der Produktion des Quotenzuckers.
- Erhöhung des Zugangs zu Exportlizenzen von 20.000 auf 50.000 Tonnen pro Hersteller und Woche, um die großen Hersteller wie z. B. die Südzucker AG nicht zu benachteiligen.
Auch wenn die EU diesen Forderungen nachkommt, wird es nicht reichen, den produzierten Nichtquotenzucker als Industriezucker und für Export auf den Weltmarkt vollständig zu verwerten. Aus heutiger Sicht wird es notwendig sein, die verbleibende Menge Nichtquotenzucker auf das Zuckerwirtschaftsjahr 2010 zu übertragen mit allen Konsequenzen der Anbaueinschränkung.
Südzucker AG Mannheim/Ochsenfurt
Geschäftsbereich Zucker/Rüben

Anbauplaner 2010 im Rohstoffportal

18.09.2009

Ab sofort steht Ihnen im Rohstoffportal der "Anbauplaner 2010" zur Verfügung. Über den folgenden link www.rohstoffportal.suedzucker.de gelangen Sie zum Rohstoffportal. Dort finden Sie den Anbauplaner 2010 unter "Bereitstellung" im Ordner "Wirtschaftlichkeit". Mehr Informationen --> hier

Aktuelle Meldungen

Cross Compliance

4. August 2009

Cross-Compliance gilt seit Anfang 2005. Es knüpft die EU-Direktzahlungen an die Einhaltung fachrechtlicher Vorschriften aus den Bereichen Umwelt, Tierschutz sowie Gesundheit von Mensch, Tier und Pflanze. Die Nichteinhaltung von Vorschriften kann dabei mit Sanktionen belegt werden.
Anhand einer Broschüre informiert das Bayerische Staatsministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten über die einzuhaltenden Verpflichtungen --> mehr Informationen (PDF, 1,53 MB)
Mittels einer von der Bayerischen Landesanstalt für Landwirtschaft (LfL) erarbeiten Broschüre lassen sich die wichtigsten Vorgaben von Cross-Compliance selbständig überprüfen.
Kurz-Checkliste (PDF, 163,21 KB)

Auszahlung der Umstrukturierungsbeihilfe

29. Juni 2009

Die Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung (BLE) hat angekündigt, den von der Quotenrückgabe betroffenen Rübenanbauern den gesamten Betrag der Umstrukturierungsbeihilfe Ende Juni auszuzahlen.
Die auf den einzelnen Anbauer entfallende Verminderung der Zuckerquote wurde der BLE von Südzucker gemeldet. Jeder einzelne Anbauer wurde über diese für ihn gemeldete Menge im Juni 2008 von Südzucker und im Oktober 2008 von der BLE informiert.
Zur Errechnung der dem einzelnen Anbauer zustehenden Umstrukturierungsbeihilfe ist die in den vorgenannten Schreiben mitgeteilte Zuckermenge mit 297,23 EUR/t zu multiplizieren. Hier kann es laut BLE jedoch zu Rundungsdifferenzen kommen.
Ein gesondertes Schreiben zu diesem Vorgang wird die BLE nicht versenden. Es erfolgt lediglich die Überweisung mit dem Vermerk "Umstrukturierungsbeihilfe Zucker".

Erfolgreiche Reform des EU-Zuckersektors

16. März 2009

Nach einer Pressemitteilung der EU-Kommission vom 6. März 2009 wurden im Rahmen des Umstrukturierungsprozesses 5,8 Mio. t Zuckerquote vom Markt eingesammelt. Damit sei das ursprüngliche Reformziel von 6,0 Mio. t Quoten beinahe erreicht. Die Zuckerherstellung in der EU konzentriere sich jetzt in 18 Mitgliedstaaten (gegenüber 23 Mitgliedstaaten vor der Reform), in denen günstige Anbaubedingungen herrschen. Dabei kämen fast 70 % der Erzeugung aus den sieben Mitgliedstaaten mit den höchsten Zuckererträgen. Aus der Zuckerproduktion ausgestiegen seien Bulgarien, Irland, Lettland, Portugal und Slowenien.
Zudem räume ein Beschluss des Verwaltungsausschusses Zucker vom 13. Februar den Mitgliedstaaten die Möglichkeit ein, die Zahlung von 100 % der Umstrukturierungsbeihilfe für 2008/09 auf Juni 2009 vorzuziehen. Mehrere Mitgliedstaaten hätten bereits bekanntgegeben, dass sie diese Möglichkeit nutzen werden, um finanzielle Engpässe der Zuckerunternehmen auszugleichen.
Die Kommission werde im Frühjahr 2010 prüfen, ob eine entschädigungslose, hoheitliche Quotenkürzung ("Final Cut") notwendig sein wird.
Die Pressemeldung erwähnt die verheerenden Folgen für die Zuckerwirtschaft mit keinem Wort. In der EU wurden in den letzten drei Jahren mehr als 40% der Fabriken geschlossen und über 10.000 Arbeitsplätze gingen verloren.

Vertragsdaten 2009 jetzt im Rohstoffportal

06.03.2009

Ab sofort können Sie im Rohstoffportal Ihre Vertragsdaten 2009 einsehen. Über den folgenden link www.rohstoffportal.suedzucker.de gelangen Sie zum Rohstoffportal. Dort finden Sie jetzt in der Rubrik "Stammdaten" im Ordner "Vertragsdaten Rüben" ihre aktuellen Daten für das Anbaujahr 2009.
Darüber hinaus steht Ihnen seit einiger Zeit der "Anbauplaner 2009" zur Verfügung. Die Berechnung der Anbaufläche erfolgt auf der Basis Ihrer betriebsindividuellen Daten mit den 5-jährigen Durchschnittserträgen und Zuckergehalten.

Kein Beitrag für Absatzfonds in der Rübenabrechnung 2008

20.02.2009

Das Bundesverfassungsgericht hat die Abgabenregelung für verfassungswidrig und nichtig erklärt. Nach dieser Entscheidung zur Rechtswidrigkeit von Beiträgen zum Absatzfonds führt Südzucker für 2008 keine Absatzfondsbeiträge aus der Rübengeldabrechnung an die Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung (BLE) bzw. CMA ab.
Über die Rückerstattung von Beitragszahlungen aus der Vergangenheit wird derzeit mit der zuständigen Behörde (BLE) gesprochen. Alle Beiträge, die die BLE an uns zurückzahlt, werden wir selbstverständlich an die Anbauer weiterleiten.
Sowohl hinsichtlich der Beiträge für 2008 als auch für die aus der Vergangenheit besteht für Rübenanbauer kein Handlungsbedarf.

Anbauplaner 2009 im Rohstoffportal

09.01.2009

Ab sofort steht Ihnen im Rohstoffportal der "Anbauplaner 2009" zur Verfügung. Über den folgenden link www.rohstoffportal.suedzucker.de gelangen Sie zum Rohstoffportal. Dort finden Sie den Anbauplaner 2009 unter "Bereitstellung" im Ordner "Wirtschaftlichkeit". Mehr Informationen --> hier

Deckungsbeitragsrechner 2008 im Rohstoffportal

24.11.2008

Ab sofort steht Ihnen im Rohstoffportal der "Deckungsbeitragsrechner 2008" zur Verfügung. Über den folgenden link www.rohstoffportal.suedzucker.de gelangen Sie zum Rohstoffportal. Dort finden Sie den Deckungsbeitragsrechner unter "Bereitstellung" im Ordner "Wirtschaftlichkeit". Weitere Information erhalten Sie hier.

Alle Rüben können als Industrierüben übernommen werden - keine Notwendigkeit zur Übertragung

16.10.2008

Auf Grundlage der erwarteten Rübenernte 2008 und der aktuellen Absatzmöglichkeiten für Industriezucker gehen wir davon aus, dass Südzucker den gesamten Industriezucker verwerten kann und somit keinen Zucker auf das nächste Wirtschaftsjahr übertragen muss. Es fallen daher keine Übertragungsrüben an. Für Sie als Rübenanbauer bedeutet dies, dass aus heutiger Sicht alle über die Ethanol- und Quotenrüben (inkl. Molise) angelieferten Rüben als Industrierüben abgerechnet werden können. Dies setzt aber voraus, dass die EU keine Marktrücknahme beschließt, die aus heutiger Sicht auch nicht zu erwarten ist. Anbauer, die dennoch eine individuelle Übertragung von Rüben auf das nächste Jahr wünschen, können maximal 7 % ihrer Vertragsrüben übertragen. Dies wurde zwischen Südzucker und dem Verband Süddeutscher Zuckerrübenanbauer e. V. und seinen Landesverbänden anlässlich der Kampagnebesprechung im August 2008 vereinbart.Über weitere Einzelheiten und den Industrierübenpreis 2008 werden wir Sie in den nächsten Tagen mit einem Rundschreiben informieren.

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